
Bamberg/Zeil (kath.net/bbk) Auf die Bedeutung der Gottesmutter für den christlichen Glauben hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hingewiesen. Eine gute Marienverehrung sei eine „Gegenwehr“ gegenüber Säkularisierung, Werteverlust und Rückgang der Kirche, sagte Schick am Mittwoch, 15. August, dem Hochfest Maria Himmelfahrt, auf dem Zeiler Käppele. Auch für einen Fortschritt in der Ökumene sei „mehr Marienverehrung“ nützlich. Als Mutter der Christenheit fördere Sie die Einheit der Christen.
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Maria wirke in der Gegenwart als diejenige, die den Glauben bewahre und weitergebe, so Erzbischof Schick. Er appellierte an die Gläubigen, die Bildstöcke, Kapellen, Mutter-Gottesstatuen und Marienbilder in den Wohnungen zu erhalten und täglich zu Maria zu beten. Gemäß dem Vorbild der Gottesmutter seien die Christen aufgerufen, „um einer guten Zukunft willen unseren Glauben einzubringen und ihn bis an die Enden der Erde zu tragen.“
„Jesus Christus hat Maria selbst einbezogen in sein Heilswirken“, so Erzbischof Schick. Er habe sie in den Himmel aufgenommen und zur Mutter aller Gläubigen und Menschen bestimmt. Wer Christus treu bleiben wolle, müsse deswegen auch Maria verehren, sie als Vorbild nehmen und als Fürsprecherin anrufen. Durch ihre Erscheinungen und Wunder im Laufe der Geschichte habe sie bestätigt, dass sie die Heilsgeschichte begleite.
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