
Wien (www.kath.net)
Der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Edmond Farhat, hat sich am vergangenen Freitag bei einer Lebensschutzkundgebung von Human Life International (HLI) hinter den Lebensschutz und hinter die Arbeit von HLI in Österreich gestellt. Der Nuntius betonte am Freitag im HLI-Zentrum in Wien, dass er im Namen des Heiligen Vaters hinter dieser Lebensschutzkundgebung und auch hinter der Lebensschutzarbeit von Human Life International stehe.
Der Nuntius nahm an der Kindersegnung im Wiener Lebensschutzzentrum von HLI teil und feierte anschließend die Heilige Messe. Bei der Messe und der anschließenden Lichterprozession zur Abtreibungsanstalt Gynmed nahm auch der Salzburger Weihbischof Andreas Laun teil. Bei der Predigt im Rahmen der Heiligen Messe forderte der Salzburger Weihbischof Andreas Laun erneut die Abschaffung der "Fristenlösung". Wörtlich
sagte er: "Die Fristenlösung muss eines Tages abgeschafft werden. Es ist unbedingt notwendig." Kritik übte Laun auch an der ÖVP, weil sie sich einerseits als "Partei des Lebensschutzes" bezeichne und gleichzeitig die "Fristenlösung" nicht thematisieren wolle.
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Auch in Graz gab es am 28. Dezember eine Veranstaltung mit HLI, an der diesmal auch der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari teilnahm. Kapellari feierte am Vormittag im Lebenszentrum Graz eine Hl. Messe. Anschließend setzte der Bischof die Reliquie des Seligen Kaiser Karl in der Kapelle des Lebenszentrums Graz ein. An der Veranstaltung nahm auch Vinzenz Liechtenstein teil, der sich auch für die Arbeit und den Einsatz der Lebenschützer von HLI Österreich bedankte. Besondere Grüße sandte auch der Bürgermeister der Stadt Graz durch die Gemeinderätin der ÖVP, Sissi Potzinger, die im Namen der Grazer Frauenbewegung einen Scheck für Mütter in Not in der Höhe von 300.- Euro überreichte.
Claudia Brandhuber, die gesamtösterreichische Leiterin der Lebenszentren, bedankte sich bei Bischof Kapellari für das Zeugnis durch sein Kommen, die klaren Worte in der Predigt und die Kapellengenehmigung für das Lebensschutzzentrum. Brandhuber betonte, dass nur aus dieser Quelle des Lebens, dem wirklichen Zentrum der Lebenszentren, die tägliche Rettungsarbeit vor den Abtreibungskliniken möglich werde. Sie erzählte auch, dass es bereits etliche Priester- und Ordensberufungen aus der Lebensschutzarbeit gäbe.
KATHTUBE-KTV-Video über HLI-Veranstaltung in Wien
Die 99 Tage von Eliot
www.hli.at |