
Wien (www.kath.net)
„Nein zur Homo-Ehe“. Unter diesem Motto startet eine Gruppe von österreichischen Organisationen und Verbänden eine Unterschriftenaktion. Hinter der Initiative stehen unter anderem das Institut für Ehe und Familie, das IMABE-Institut, der Bund Evangelikaler Gemeinden in Österreich und der Weg der Versöhnung. Laut KATH.NET vorliegenden Informationen werden in den nächsten Tagen auch einige österreichische Bischöfe die Aktion mit einer Unterschrift unterstützen.
Seit Ende April liegt der Entwurf für ein Gesetz zu „Eingetragenen Partnerschaften“ für homosexuelle Paare vor, die der Ehe nachgebildet werden sollen. Noch im Juni soll dieses Gesetz beschlossen werden. Es könne zu Recht von der beabsichtigten Einführung einer „Homo-Ehe“ gesprochen werden.
„Dies wäre einer der massivsten familienpolitischen Eingriffe des Staates überhaupt“, sind die Träger der Initiative überzeugt. „Dagegen sprechen wir uns mit Nachdruck aus und fordern die Entscheidungsträger unseres Landes auf, dies zu verhindern.“
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Es gebe keinen Grund dafür, homosexuell fühlenden Menschen „Privilegien zu geben, die durch keine Leistung für die Gesellschaft begründet sind“, argumentieren die Initiatoren. „Homosexuellen geschieht in Österreich kein Unrecht, also bedarf es auch keiner spezifischen Gesetzesregelung ihrer Beziehungen.“
Es gebe keine andere Verbindung von Menschen, die der Ehe wirklich gleich ist, demnach solle „keine andere Verbindung so wie die Ehe behandelt werden. Gleiches soll gleich, Ungleiches ungleich behandelt werden.“
„Familien mit Kindern sichern die Generationenfolge und erbringen so eine unverzichtbare Leistung für die Gesellschaft“, heißt es weiters. „Im Unterschied zur bisher praktizierten Toleranz gegenüber homosexuellen Partnerschaften, wird nun vom Staat eine Wertung durch die beabsichtigte Gleichsetzung mit der Ehe abgegeben.“
Gewarnt wird davor, dass die gesetzliche Regelung homosexueller Partnerschaften zu
„massiven Veränderungen in der Werteerziehung unserer Kinder in Kindergarten und Schule führen“ wird.
Das Kindeswohl bleibe auf der Strecke, warnen die Initiatoren weiters. Zwar ist bislang nicht von Adoption die Rede, jedoch: „Schon jetzt wird die Möglichkeit zur Adoption von
Kindern durch homosexuelle Paare gefordert. Nach Ansicht des Europäischen Gerichtshofes sind Eingetragene Partnerschaften bei der Adoption Ehepaaren gleichzustellen.“
Wenn Eingetragene Partnerschaften einmal eingeführt seien, „dann können wir nicht mehr verhindern, dass Homosexuelle auch Kinder adoptieren können“, heißt es. „Wer Kinder liebt, muss gegen Adoption durch Homosexuelle stimmen. Adoption dient dem Wohl der Kinder, nicht der Befriedigung von Wünschen.“
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