
USA (kath.net/idea)
Christliche Keuschheitsbälle für Väter und Töchter breiten sich in den USA aus. Bei den Tanzveranstaltungen verpflichten sich die Väter, sich dafür einzusetzen, dass ihre Töchter auf Sex vor der Ehe verzichten. Darüber berichtete die Tageszeitung New York Times am 19. Mai. Im Unterschied zu
Kampagnen wie "Wahre Liebe wartet" geben die Heranwachsenden keine Verpflichtungen ab; vielmehr wollen die Väter ihrer Verantwortung gerecht werden, ihre Kinder vor Versuchungen einer Gesellschaft zu schützen, in der Sex vor der Ehe zum Normalfall geworden ist. An einem derartigen Ball in Colorado Springs (Bundesstaat Colorado) nahmen Mitte Mai 63 Väter mit ihren Töchtern teil.
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Der 54-jährige Terry Lee sagte, die Veranstaltung helfe nicht nur seiner Tochter, sondern auch ihm selbst, als geistliches und moralisches Vorbild zu wirken: "Wenn ich sie zu solch hoher Moral ermuntere, dann werde ich mich hüten, selbst fremdzugehen." Der Ball wurde von Lisa und Randy Wilson organisiert, die damit vor rund zehn Jahren begonnen haben.
Wilson ist Regionalleiter des evangelikalen Familien-Forschungsrats. Die Eheleute haben sieben Kinder, davon sind fünf Töchter. Der New York Times zufolge haben Untersuchungen gezeigt, dass ein gutes Verhältnis von Vater und Tochter
frühe Sexualbeziehungen einschränkt und Teenager-Schwangerschaften vermindert.
Andere Studien belegten jedoch, dass Teenager, die sich zur Keuschheit vor der Ehe verpflichten, vielfach dieses Versprechen nicht einlösen können. Außerdem benutzten sie weniger häufig Kondome als ihre
Altersgenossen. |