
Tunbridge Wells (kath.net/idea)
Ein englischer Pfarrer hat es satt, bei Beisetzungen ohne jeglichen christlichen Bezug anwesend sein zu müssen. Oft werde der Sarg auf Wunsch der Angehörigen zu den Klängen von Frank Sinatras „My Way“ in den Ofen des Krematoriums geschoben, klagt Ed Tomlinson, Pfarrer der anglikanischen St. Barnabas-Kirche von Tunbridge Wells (Südengland) in seinem Internet-Blog. Wie die Londoner Zeitung Times berichtet, wählen etwa 60 Prozent aller Hinterbliebenen in England und Wales Popmusik als „letzten Gruß“ aus.
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Der 35-jährige theologisch konservative Pfarrer Tomlinson beklagt vor allem, dass die „Hoffnung auf Auferstehung“ bei Bestattungen auf der Strecke bleibe, wenn Lieblingslieder der Verstorbenen gespielt werden. Die Verkündigung der christlichen Botschaft werde von kommerziellen „humanistischen“ Bestattern verdrängt. Ihnen gehe es allein darum, „Geld zu machen“. Bestatter werfen Tomlinson einen Mangel an Einfühlungsvermögen vor.
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