01 Mai 2012, 12:00
Drei Mal angefragt – Keine Antwort!
 
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Kärnter Diözesanbischof Alois Schwarz möchte sich nicht vom Anti-Rom-Kurs der "Katholischen Frauenbewegung" (KFB) distanzieren

Gurk-Klagenfurt (kath.net)
Der Kärntner Diözesanbischof Alois Schwarz möchte sich nicht vom Anti-Rom-Kurs der „Katholischen Frauenbewegung“ (KFB) distanzieren. Wie KATH.NET berichtet hat, pusht diese seit Jahren antirömische Forderungen wie „Zugang zu Weiheämtern für Frauen“.

Ende März hieß es in einer Aussendung der Gruppe, die vermeintlich für katholische Frauen spricht: „Dies ist für die Kirchenleitung ein klarer Auftrag, Frauen einen entsprechenden Einfluss zu geben“. Der Einsatz gegen Diskriminierung, zum Beispiel aufgrund des „Geschlechts oder der sexuellen Orientierung“, sei es in der Kirche oder in der Gesellschaft, gehöre weiterhin zum Auftrag der kfb. Die Forderung nach „Zugang zu Weiheämtern für Frauen“ und nach „Zugang für wiederverheiratete Geschiedene zur Eucharistie“ bleibe für die kfb ein wichtiges Thema.

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Bischof Schwarz, der in der Österreichischen Bischofskonferenz für die KFB zuständig ist, hatte bei einer Predigt bei dem Treffen mit der "Katholischen Frauenbewegung" Ende März wörtlich zur KFB erklärt: „Frauen haben ihre Spuren hinterlassen in der Kirche in Österreich und sie tun es heute und wollen es in Zukunft tun. Und dafür sage ich Dank. Auch dafür danke ich, dass sie die katholische Weite im Auge behalten und sichern wollen und bewusst ‚katholisch‘ nennen und bezeichnen, wofür sie stehen und gehen, wenn sie sich versammeln und warum sie sich versammeln“.

In einer Antwort teilte Schwarz kurz danach mit, dass er als Referatsbischof für das Laienapostolat in der Österreichischen Bischofskonferenz seine Aufgabe darin sehe, „überzeugend zu Hoffnung gebenden Entwicklungen und Wandlungen für die Zukunft zu ermutigen“, und nicht auf „einseitige oder verkürzte und verkürzende Positionen“ der Vergangenheit festzulegen.

Interessanterweise betone damals die KFB in derselben Presseaussendung, in der auch Worte des Bischofs beim Treffen zitiert wurden, dass es weiterhin zum Auftrag der KFB zähle, sich gegen Diskriminierung, zum Beispiel aufgrund des „Geschlechts oder der sexuellen Orientierung“, sei es in der Kirche oder in der Gesellschaft, einzusetzen.

Die Forderung nach „Zugang zu Weiheämtern für Frauen“ und nach „Zugang für wiederverheiratete Geschiedene zur Eucharistie“ bleibe für die KFB ein wichtiges Thema.

KATH.NET hat im Monat April drei Mal (!) bei Bischof Alois Schwarz angefragt, ob er diesen Anti-Rom-Kurs der KFB, der gegenwärtig (!) besteht, unterstütze. Bischof Schwarz wollte dazu allerdings keine Antwort mehr geben. KATH.NET wird weiter berichten.

E-mail Kontakt Bischof Alois Schwarz: bischof.schwarz@kath-kirche-kaernten.at

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