12 April 2013, 10:00
US-Bischof: Wer für die Homo-Ehe ist soll nicht zur Kommunion gehen
 
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Ein Katholik könne sich nicht gleichzeitig zur Kirche bekennen, indem er die Kommunion empfängt und sich für die Homo-Ehe einsetzen, sagte der Erzbischof von Detroit.

Detroit (kath.net/LSN/jg)
Katholiken, die für die Homo-Ehe eintreten, sollten nicht die Kommunion empfangen. Dies sagte Allen Vigneron, der Erzbischof von Detroit. „Ein Katholik, der die heilige Kommunion empfangen möchte und gleichzeitig die der Kirche anvertraute Offenbarung Christi leugnet, will zwei einander widersprechende Dinge gleichzeitig ausdrücken: ‚Ich glaube, dass die Kirche die rettende Wahrheit Jesu verkündet’ und ‚Ich lehne ab was die Kirche lehrt’“, sagte der Erzbischof in einem Interview mit der Zeitung „Detroit Free Press“. Wer sich so verhalte, lege eine Doppelbödigkeit an den Tag, die an Meineid erinnere, kritisierte er.

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Joe Kohn, Sprecher der Erzdiözese Detroit erläuterte Vignerons Aussagen. Es sei dem Erzbischof nicht in erster Linie um die Homo-Ehe gegangen, sondern um die Frage des Kommunionempfanges. Wer die Lehre der Kirche in einer schwerwiegenden Sache ablehne, widerspreche sich selbst, wenn er sich durch Empfang der Kommunion zur Kirche bekenne, sagte er.

Der Kirchenrechtler Edwars Peters hat Vignerons Aussagen in seinem Blog unterstützt. Die Lehre der Kirche verstehe die Ehe als Verbindung eines Mannes mit einer Frau. Daher sollten Katholiken, die für die Homo-Ehe eintreten, nicht zur Kommunion gehen. Sie würden es riskieren, dass ihnen die Kommunion verweigert wird und sie nach dem Kirchenrecht verurteilt werden, schrieb Peters, den Papst Benedikt XVI. als Mitarbeiter an die Apostolische Signatur berufen hat.

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