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Was man für eine gelingende Ehe beachten sollte23. Mai 2013 in Familie, 8 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Evangelischer Fachverband für Sexualethik und Seelsorge Weißes Kreuz: Durch wechselnde Partner nehme die künftige Trennungswahrscheinlichkeit zu
Würzburg (kath.net/idea) Christen sollten nach Möglichkeit früh heiraten und die Ehe durch ihre Gemeinde intensiv begleiten lassen. Das rät der Leiter des evangelischen Fachverbandes für Sexualethik und Seelsorge Weißes Kreuz, Rolf Trauernicht (Kassel). Er sprach auf dem Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge, der am 11. Mai nach viertägiger Dauer in Würzburg zu Ende ging. Trauernicht zufolge sollten Christen die guten Ordnungen Gottes in der Bibel beachten. Dazu gehöre, sich vor der Ehe sexuell zu enthalten. Durch wechselnde Partner nehme die künftige Trennungswahrscheinlichkeit zu. Bei Menschen, die als Minderjährige sexuellen Kontakt hatten, steige die Wahrscheinlichkeit einer späteren Scheidung auf 75 Prozent. Als Schlüssel für eine gelungene Ehe nannte Trauernicht einen Vers im 1. Korinther-Brief (7,4): Die Ehefrau gibt ihrem Mann das Recht über ihren Körper, und ebenso gibt der Ehemann seiner Frau das Recht über seinen Körper. Trauernicht: Sexualität sollte vom Menschen beherrscht werden. Sie soll nicht uns beherrschen. 
Sexualität hat Schutzraum der Ehe weitgehend verlassen Nach seinen Worten hat Sexualität den Schutzraum der Ehe weitgehend verlassen. So seien heute nur noch 16 Prozent der 30-jährigen Deutschen verheiratet. Von den heute 60-Jährigen seien es im Alter von 30 Jahren noch 69 Prozent gewesen. Die durchschnittliche Partnerzahl im Leben eines Deutschen liege heute bei 5,8. Täglich suchten etwa eine Million Männer in Deutschland eine Prostituierte auf. Warum mehr über Sex geredet werden sollte Trauernicht bezeichnete Sexualität als eines der größten Geschenke Gottes für den Menschen. Sie sei eine enorm starke Kraft, die zur Ehre Gottes gelebt werden sollte. Die Verbindung von Mann und Frau werde von Gott als sehr gut bezeichnet. Der Sinn von Sexualität sei es, Freude zu stiften, Liebe auszudrücken, eine enge Verbindung zu schaffen und Kinder zu bekommen. Sie solle daher nicht verschwiegen und entmenschlicht werden. Trauernicht forderte dazu auf, in der Ehe lebenslang über Sex im Gespräch zu bleiben: Manch einem Mann würde es gut tun, mehr über die Bedürfnisse seiner Frau zu wissen.
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Lesermeinungen| | Bergsteiger 24. Mai 2013 | | | | @St. Michael Danke.
Ich sehe es einfach so, dass echtes Christsein nicht vom Theologiestudium, noch von der Kirchenzugehörigkeit auf Papier abhängt, sondern von einer echten Bekehrung. Ohne diese Bekehrung, dieses bewusste Umkehren vom eigenen ICh und eigenen Weg zu Gott, zu Jesus als Retter und Herr,kann ich vielleicht ein bisschen christlich leben, aber eben nicht Jesus nachfolgen. Deshalb, denke ich, gibt es diese Auswüchse in den Kirchen, egal, ob sie katholisch oder evangelisch oder freikirchlich sind. Deshalb brauchen wir solche Werke wie Weisses Kreuz oder Gebetshaus Augsburg und ähnliche. |  0
| | | | | st.michael 24. Mai 2013 | | | | @Bergsteiger Nein natürlich nicht, ich wollte mit meinem Statement die Arbeit vom Weißen Kreuz in keinster Weise diskreditieren.
Auch soll natürlich nicht planlos gegen Evangelisch polemisiert werden, nein ich wollte eigentlich nur zeigen das die guten Bemühungen, in der ev.Kirche selbst relativ wenig Rückhalt haben.
Außerdem bin ich der festen Überzeugung, das wenn auf kath. Seite der Zölibat nicht mehr da wäre, es genauso zuginge und zwar völlig unabhängig von der Konfession. |  0
| | | | | st.michael 24. Mai 2013 | | | | Experten ! Evangelischer Fachverband für Sexualethik !
Niemand kennt sich auf dem Gebiet besser aus, denn schließlich ist die Gruppe in Deustchland mit der höchsten Scheidungsrate die Gruppe der evangelischen Pastöre/innen ! |  1
| | | | | 23. Mai 2013 | | | | @Karlmaria Zu einer derart unsäglichen Auslassung kann man nur sagen: 1 Kor 7,3-4. Jede andere Anmerkung wäre schon zu viel.
Der Mann soll seine Pflicht gegenüber der Frau erfüllen und ebenso die Frau gegenüber dem Mann.
Nicht die Frau verfügt über ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso verfügt nicht der Mann über seinen Leib, sondern die Frau. |  1
| | | | | urserolu 23. Mai 2013 | | | | 1 or 7,4 bitte ganz lesen " Die Frau verfügt nicht über ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso verfügt der Mann nicht über seinen Leib, sondern die Frau. " |  1
| | | | | Nicole1610 23. Mai 2013 | | | | @Karlmaria "Der Mann hat die Macht über den Körper der Frau". Was, bitteschön, meinen Sie damit?
"Frau dominiert mit Sexentzug"? Was für ein Frauenbild haben Sie?
Vielleicht sprechen Sie mal mit einen guten Priester, der kann Ihnen hoffentlich mit Ihrem kruden Ehe- und Frauenbild helfen. |  2
| | | | | Theodor69 23. Mai 2013 | | | | @Karlmaria Das mag Ihre Einstellung sein, die ich überhaupt nicht teile. Sie ist in jedem Fall aber nicht Lehre der Kirche! Ich bin seit fast 10 Jahren glücklich verheiratet und ich habe weder "Macht über den Körper meiner Frau" (was heisst das eigentlich?) noch "dominiert meine Frau durch Sexentzug" über mich. Sie haben ein merkwürdiges Bild einer katholischen (?) Ehe. |  2
| | | | | Karlmaria 23. Mai 2013 | |  | Der Mann hat die Macht über den Körper seiner Frau Das ist ganz wichtig. Einklagen oder mit Gewalt durchsetzen kann der Mann das aber nicht. Deshalb ist es wichtig sich vor der Ehe darüber zu einigen. Wenn das versäumt wurde sollten alle Mittel auch seelsorgerlicher Hilfe gesucht werden um da zu einem Konsens zu kommen. Sonst geschieht das was so oft geschieht, nämlich dass die Frau durch Sexentzug über den Mann dominiert. Das geht auch nur eine kleine Zeit lang gut. Aber eine Ehe solle natürlich lebenslang halten! |  0
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