Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bistum Trier entlässt AFD-Landtagsabgeordneten Schaufert aus einem Kirchengremium
  2. Das Leben des Menschen ist schutzwürdig oder doch nicht?
  3. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  4. Nur 4 deutsche Bistümer sagen NEIN zum 'Synodalen Irrweg/Ausschuss'
  5. Großes Interesse an Taylor Swift-Gottesdienst in Heidelberg
  6. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  7. Höchstgericht entscheidet über Bibel-Tweet von Ex-Ministerin Räsänen
  8. Erzbistum Hamburg verliert 2023 Millionen Euro durch Mitgliederschwund
  9. ,Ich habe Pornographie gemacht – jetzt mache ich Rosenkränze!‘
  10. Deutsche Jugend: GRÜNE PFUI, AFD HUI?
  11. Vatikan: Religionsfreiheit durch Urteil gegen Kardinal bedroht
  12. Klarer als die Deutsche Bischofskonferenz!
  13. Das Mediennetzwerk Pontifex, gegründet 2005 als "Generation Benedikt", beendet seine Tätigkeit
  14. "Ich glaube, dass Xi, Putin und der Iran wirklich die Achse des Bösen sind"
  15. Taylor sei mit Euch

Vier Gründe, warum eine wilde Ehe keine gute Idee ist

3. Dezember 2015 in Jugend, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Wahrscheinlichkeit, dass die Beziehung scheitert, ist höher als bei Ehepaaren


Tampa (kath.net/idea) Viele junge Paare ziehen gemeinsam in eine Wohnung, ohne miteinander verheiratet zu sein. Ein Hauptargument: Auf diese Weise sparen sie Miete. Das sollte aber kein Grund sein, in wilder Ehe zusammenzuleben, findet die christliche Organisation „Family First“ (Tampa/US-Bundesstaat Florida) und hat vier Gründe zusammengestellt, warum es keine gute Idee sei, ohne Trauschein zusammenzuziehen.


1. Auf der Beziehung liegt kein Segen; allein die Ehe zwischen Mann und Frau sei eine Verbindung, die Gott segne.

2. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Verbindung scheitert, ist Statistiken zufolge bei Paaren in wilder Ehe höher als bei Ehepaaren.

3. Beziehungen ohne Trauschein haben negative Auswirkungen auf die Kinder. So sei die Wahrscheinlichkeit, der Schule verwiesen zu werden, bei ihnen dreimal so hoch wie bei Kindern von Ehepartnern. Die Gefahr, später in Armut zu leben, ist statistisch gesehen sogar fünfmal so hoch.

4. Es macht einen faul, den nächsten Schritt zu gehen und zu heiraten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 rappix 5. Dezember 2015 

Noviziat - ein Art sich kennenzulernen

Bevor sich eine Frau oder ein Mann unwiderruflich und entgültig ein Ordensgelübte ablegen wird die Kandidatin, der Kandidat von der Gemeinschaft geprüft ob diese Person auch würdig ist ein ewiges Gelübte abzulegen.

Dieses Vorgehen ist auch für die Ehe sinnvoll, nur so kennt man seine Partnerin, seinen Partner von der Anti-Schokoladenseite kennen und auch schätzen.

Allerdings ich könnte mit einer Zeit-Lebenspartnerin GEMEINSAM unter einem Dach kein oder keine Kinder grossziehen, dazu bin ich im tiefsten Innersten immer noch zu katholisch geprägt.


0
 
 Stiller 4. Dezember 2015 
 

Auch für eine bemühte Redaktion ist es manchmal schwer,

gescheite und schlüssige Beiträge zu finden, besonders dann, wenn diese zitiert werden. So gerade hier!

So müsste man zunächst definieren, was eine 'wilde Ehe' ist,
- schon das zeitlich befristete Zusammenleben zweier Menschen,
- das Zusammenleben zweier Menschen auf Dauer,
- das Zusammenleben zweier Menschen mit ihren Kindern.

Zu den Punkten wurde zu Recht schon einiges geschrieben.

Ich möchte zu Punkt 1 anmerken:
Viele Menschen haben 'Beziehung' nicht kennengelernt in der Beobachtung ihrer Eltern und im Mitmachen in Familien.
Und so scheuen sie sich selbst, Beziehungen einzugehen oder können solche gar nicht gut eingehen.
Tun sich solche Menschen dennoch zusammen, so ist das nicht 'Ehe auf Probe' oder 'Ehe auf Zeit', sondern der Versuch des Lernens von Beziehungsverhalten - ein sehr schwieriger Lernprozess, hat man eben nichts Vorgelebtes als Vorbid.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Gottes Gnade gerade diese Menschen (in Not) begleitet.


2
 
 nurmut 4. Dezember 2015 
 

Schwache Argumente

außer Punkt 1). Und auch diesen können nur gläubige Christen annehmen.
Die Wahrheit ist, dass man ohne christlich geschlossene Ehe nicht wirklich "JA" gesagt hat und sich auch nicht "verschenkt" hat.
Und das erzeugt Angst und Unsicherheit - denn die Beziehung kann ja jederzeit vorbei sein. Echte Hingabe (besonders bei der Frau) ist nicht möglich; die Offenheit für neues Leben ist praktisch nicht vorhanden; das "Leben" für den Geliebten geben, passiert sowieso nicht....
Wie soll so eine Beziehung von Friede, Glück, Treue und Dauer geprägt sein??


2
 
 Andreas Kappel 3. Dezember 2015 
 

Hilfe

kann mir jemand erklären was mit dem vierten Punkt gemeint ist? Irgenwie unverständlich. Danke
Zu 2 und 3 leider eher schwache Punkte da es viele Paare gibt die genau das Gegenteil bezeugen, allein weil Sie es so leben.


0
 
 Ehrmann 3. Dezember 2015 

Eine wilde Ehe ist Teilhabe an der Wegwerfgesellschaft

-wenn's nicht mehr paßt, weg damit - und das von vornherein einkalkuliert.Nur, daß heute kaum jemand mehr an die Möglichkeit glaubt, daß wirkliche Liebe überhaupt möglich ist, die an Schwierigkeiten wachsen kann.Der Mainstream lehrt das Gegenteil.


7
 
 PerryR 3. Dezember 2015 

Das

Ding ist doch, dass heutzutage Paare mit gleicher Frömmigkeit sehr selten sind. Wie bekommt man als katholischer Mann seine eher weltliche Frau zu einer katholischen Hochzeit? Bevor jemand sagt, such dir doch eine christliche Frau...ich bin erst durch sie wieder richtig gläubig geworden... :)


10
 
 wandersmann 3. Dezember 2015 
 

Da muss man aber aufpassen ...

"Auf der Beziehung liegt kein Segen; allein die Ehe zwischen Mann und Frau sei eine Verbindung, die Gott segne."

Obiges scheint mir von den aufgeführten Argumenten das Einzige zu sein, wo wir sicher sein können, dass es stimmt. Deshalb befürworte ich die katholische Sicht.


Die Argumente 2. und 3. stimmen wohl auch, erwecken beim Leser aber den falschen Eindruck, dass er seine individuelle Wahrscheinlichkeit für das Halten seiner Beziehung erhöhen könnte, indem er mit dem Zusammenziehen bis zur Ehe wartet. Und diese Schlussfolgerung - die dennoch wohl richtig ist - lässt aber mit 2. und 3. nicht begründen.
2. und 3. sind Resultat empirischer Untersuchungen. Diese stellen nur Korrelationen, aber keine Kausalitäten fest. Es könnte auch so sein, dass typischerweise beziehungsunfähige Menschen schon vor der Ehe zusammenleben. Dann hätte man beispielsweise die Resultate von 2. und 3., aber das Zusammenziehen wäre nicht die Ursache für das Resultat.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Moderator über seine Ehe mit einer gläubigen Frau: ‚Das beste Gefühl der Welt’
  2. Neigung vor Gott und Zuneigung zum Menschen
  3. Lebenslänglich für zwei Menschen
  4. Einschränkung der Religionsfreiheit – US-Bischöfe warnen vor neuem Ehe-Gesetz
  5. Football-Star Russell Wilson: Warum wir bis zur Ehe enthaltsam waren
  6. Slowenien: Kirche kritisiert Ehe-Neudefinition durch Höchstgericht
  7. Biblische Empfehlungen für Ehemänner
  8. Wie viele Schweizer Katholiken werden ihre Stimme gegen die Fake Ehe erheben?
  9. Papst: Eherichter müssen Wohl der Familie im Blick haben
  10. Die Liebe Gottes als Vorbild für das Liebesleben







Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. KOMMEN SIE MIT! EINMALIGE REISE - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  4. ,Ich habe Pornographie gemacht – jetzt mache ich Rosenkränze!‘
  5. Der Teufel sitzt im Detail
  6. Das Mediennetzwerk Pontifex, gegründet 2005 als "Generation Benedikt", beendet seine Tätigkeit
  7. "Ich verzeihe dir, du bist mein Sohn. Ich liebe dich und werde immer für dich beten"
  8. Der Mann mit Ticketnummer 2387393
  9. Taylor sei mit Euch
  10. Bistum Trier entlässt AFD-Landtagsabgeordneten Schaufert aus einem Kirchengremium
  11. Großes Interesse an Taylor Swift-Gottesdienst in Heidelberg
  12. Krakau: Einleitung des Seligsprechungsprozesses der mit 25-Jahren ermordeten Helena Kmieć
  13. Klarer als die Deutsche Bischofskonferenz!
  14. Höchstgericht entscheidet über Bibel-Tweet von Ex-Ministerin Räsänen
  15. Papst: Pius VII. leitete die Kirche mithilfe seiner Unterwäsche

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz