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Oberösterreichischer Priester wegen Schleuserei verurteilt

17. September 2016 in Österreich, 5 Lesermeinungen
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Innviertler Geistlicher in Passau zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt, weil er Flüchtlinge über Grenze nach Deutschland gefahren hatte.


Linz-München (kath.net/ KAP)
Das Amtsgericht Passau hat einen katholischen Priester aus Oberösterreich wegen Schleuserei von Flüchtlingen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Wie die "Oberösterreichischen Nachrichten" berichten, half der 71-jährige Innviertler Geistliche Karl Burgstaller in christlicher Nächstenliebe im September 2015 im Grenzgebiet zu Bayern erschöpften Flüchtlingen. Als er in der Nacht vom 16. auf 17. September auf der Straße von Kopfing nach Engelhartszell drei Männer und eine Frau aus Syrien sah, sei er erst weiter gefahren. Dann hätte sich sein Gewissen gerührt, so dass er das Quartett mit dem Auto bis zur Grenze mitgenommen habe.


Da dort laut seinen Angaben keine Kontrolle zu sehen war, brachte der Linzer Diözesanpriester die Flüchtlinge bis nach Passau. Auf der dortigen Marienbrücke habe ihn jedoch die deutsche Polizei aufgehalten und festgenommen. Die Beamten machten ihm klar, dass, wer Flüchtlinge über die Grenze bringe, sich der Schleuserei schuldig mache. Dass er sich mit seinem Handeln strafbar mache, habe er damals nicht gewusst, so der Pfarrer. "Heute ist mir natürlich klar, dass ich sie nicht auf deutsches Hoheitsgebiet hätte bringen dürfen", sagte Burgstaller einsichtig.

Trotz der Bitte der Flüchtlinge, ihn freizulassen, sei er als "Übernachtungsgast" bei der Polizei im bayrischen Freyung geblieben. Die Beamten seien alle sehr nett zu ihm gewesen, erinnerte sich Burgstaller. Einer der Polizisten habe schmunzelnd gemeint: "Was haben Sie denn da für einen Sch... gemacht?" Tags wurde der Priester freigelassen und von Beamten zurück nach Passau chauffiert.

Die jetzt ausgesprochene Strafe akzeptiert der Priester: "Ich sehe das schon ein. Jetzt darf ich mir aber wirklich gar nichts mehr zuschulden kommen lassen", sagte er.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 studiosus 17. September 2016 

Finde ich richtig

Finde ich richtig dass man den Geistlichen dafuer bestraft, und er ist ja noch glimpflich weggekommen... nur weil man auch andere vururteilen koennte heisst das noch nicht dass man nicht wenigstens die zur Rechenschaft ziehen kann die man "hat"...
Ich finde es richtig, Schlepperei ist kein Kavaliersdelikt


8
 
 Uwe Lay 17. September 2016 
 

Auch für Priester gelten die Gesetze

Praktizierte Nächstenliebe ist etwas sehr Christliches, aber sie besteht nicht darin, einem der Unrecht tuen will, bei der Ausübung des Unrechtes zu unterstützen! So würde wohl niemand einem Einbrecher bei seinem Einbruchsversuch helfen wollen mit der Begründung, man praktiziere so Nächstenliebe. Auch illegale Grenzübertretungen sind Unrechtshandlungen!
Uwe C. Lay Pro Theol Blogspot


8
 
 antonius25 17. September 2016 
 

Muss schrecklich sein im Innviertel,

dass man von da nach Passau fliehen muss. Ansonsten hätte der Pfarrer den Leuten ja helfen können, im Innviertel Asyl zu beantragen.

Davon abgesehen, hat es aber schon ein Gschmäckle, dass man den Pfarrer für seine Naivität bestraft, aber den Oberschlepper Kern von der (damals) ÖBB laufen lässt.


12
 
 frajo 17. September 2016 

Ein Ruhmesblatt der Justiz!

So einfach macht man es sich bei der Justiz. Zu diesem Zeitpunkt durften die Ankömmlinge in D buchstäblich offene Arme mit Willkommensbusserl erwarten. Zur Schleueserei/Schlepperei: Dazu gehört, daß dafür auch bezahlt wird!

Wahrscheinlich wird auch ein Samariter, der einen nicht EU-Bürger an der Grenze ins Krankenhaus bringt und dabei die Binnengrenze überfahren muß, wegen eines sochen "Deliktes" verurteilt. Schande über unsere Werte!


8
 
 gebsy 17. September 2016 

Vorbild

in Nächstenliebe und reumütiger Einsicht.

Was braucht unsere Welt heute mehr, als solche Menschen?


9
 

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