14 Januar 2017, 08:00
Weltjugendtag 2019 in Panama aus Klimagründen nicht im Juli
 
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Zuständiger Kurienkardinal Farrell: Großveranstaltung lässt sich nicht in Sommermonaten abhalten, weil in Panama dann Regenzeit ist.

Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Der katholische Weltjugendtag in Panama findet aus klimatischen Gründen voraussichtlich schon im ersten Quartal 2019 statt und nicht wie üblich im Juli. Das bestätigte die für die Organisation zuständige Vatikan-Behörde für Laien, Familie und Leben am Donnerstag. Das genaue Datum sei noch offen. Die Großveranstaltung lasse sich nicht in den Sommermonaten abhalten, weil in Panama dann Regenzeit sei, begründete der Behördenleiter Kardinal Kevin Farrell.

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Zuvor hatte der päpstliche Botschafter in Panama, Erzbischof Andres Carrascosa Coso, Jänner oder Februar 2019 als Termin genannt. Der Nuntius äußerte sich unmittelbar nach der Bekanntgabe des Austragungslandes vergangenen August.

Bisher fanden die internationalen Großtreffen junger Katholiken meist im Juli oder August statt, zuletzt vom 26. bis 31. Juli 2016 in Polen. Ausnahmen waren der erste Weltjugendtag Ende März 1983 in Rom, das zweite Treffen Mitte April 1987 im argentinischen Buenos Aires und der mit rund 4 Millionen Teilnehmern größte Weltjugendtag 1995 im philippinischen Manila, der Mitte Jänner begangen wurde.

Zu Erwartungen hinsichtlich der Teilnehmerzahl in Panama oder einer möglichen Einbeziehung der Nachbarländer Kolumbien und Costa Rica machte das Büro Farrells keine Angaben.

Panama ist der bislang kleinste Staat, in dem der Weltjugendtag stattfindet. Rund 85 Prozent der 3,6 Millionen Einwohner sind Katholiken, mehr als 10 Prozent Protestanten. Zum dritten Mal wird 2019 ein lateinamerikanisches Land Gastgeber des katholischen Großtreffens sein.

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