13 März 2017, 10:30
Italien: Piusbrüder dürfen neu erstandene Kirche nicht nutzen
 
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Katholische Traditionalisten wurden Opfer des italienischen "Moschee-Verbots"

Mailand (kath.net/KAP) Eine Gemeinde der traditionalistischen Piusbruderschaft darf eine neu erstandene Kirche nicht nutzen. In Seregno hatte die Gemeinschaft eine Immobilie erworben und darin eine Kirche eingerichtet. Wie die italienische Tageszeitung "Avvenire" (Samstag) berichtete, verbot jedoch ein Verwaltungsgericht die gottesdienstliche Nutzung. Grund sei ein vom lombardischen Regionalparlament 2015 verabschiedetes Verbot der Umwidmung von Gewerberäumen in Kultstätten. Im Visier der in Mailand regierenden rechten Lega Nord standen eigentlich Moscheegründungen.

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Der Anwalt der Gemeinschaft hoffe dennoch auf einen Ausweg, hieß es. Er berufe sich auf eine Zusage der Stadt Seregno, die Räumlichkeiten liturgisch nutzen zu dürfen. Dies wird laut "Avvenire" von Bürgermeister Edoardo Mazza indessen bestritten. Ende März soll die Sache dem Bericht zufolge vor dem Staatsrat in Rom, einer Art oberstem Verwaltungsgericht, gehört werden.

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