20 April 2017, 16:00
Erstes Treffen von Trump und Papst rückt näher
 
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Bisher waren sämtliche Präsidenten seit Franklin D. Roosevelt (1933-1945) in den Vatikan gekommen

Vatikanstadt-Washington (kath.net/KAP) Ein erstes Treffen zwischen Präsident Donald Trump und Papst Franziskus rückt offenbar näher. Man wolle Kontakt zum Vatikan aufnehmen, um zu klären, ob eine Audienz möglich sei, sagte Trumps Sprecher Sean Spicer am Mittwoch in Washington. Der Sprecher des Vatikan, Greg Burke, teilte dazu am gleichen Tag mit, der Papst sei stets bereit, Staatsoberhäupter zum empfangen, die dies wünschten. Seit Wochen wird spekuliert, ob Trump anlässlich seiner Reise zum G7-Gipfel im sizilianischen Taormina Ende Mai den Papst in Rom besucht.

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Franziskus hatte nach der Wahl Trumps zu Besonnenheit geraten. Niemand solle "sich erschrecken oder sich freuen über etwas, was passieren könnte", sagte er in einem Interview. Man werde sehen, "was er tut, dann werde ich mir meine Meinung bilden", so Franziskus.

Bisher haben zwölf US-Präsidenten sechs Päpste im Vatikan und in den Vereinigten Staaten kennengelernt, wobei sämtliche Präsidenten seit Franklin D. Roosevelt (1933-1945) in den Vatikan gekommen waren. Doch bereits davor war es vor 98 Jahren zur ersten Begegnung Papst-Präsident gekommen; am 4. Jänner 1919 kam Woodrow Wilson zu Benedikt XV. in den Apostolischen Palast. Trump wäre der 13. Präsident, der mit einem Papst zusammentrifft.

Der G7-Gipfel in Sizilien findet am 26./27. Mai statt. Am 27. Mai, dem zweiten Tag des Gipfels, absolviert der Papst einen inneritalienischen Pastoralbesuch in Genua. Aus dem nahe gelegenen Cabella Ligure stammt die Großmutter mütterlicherseits des argentinischen Papstes, die für den jungen Jorge Bergoglio immer eine wichtige Beraterin und ein Glaubensvorbild war. Ob der Papst einen Abstecher nach Cabella machen wird, ist noch nicht fixiert.

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