06 August 2017, 12:10
Tabor – der Ort der Begegnung mit dem Licht Christi
 
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Franziskus: der Aufstieg der Jünger auf den Berg Tabor lässt darüber nachdenken, wie wichtig es ist, von den weltlichen Dingen Abstand zu nehmen. Die Notwendigkeit des Abstiegs. Die Botschaft der Hoffnung. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) Angelus am achtzehnten Sonntag im Jahreskreis, Fest der Verklärung des Herrn. Zu diesem fest erklärt das Schott-Messbuch: „Die Verklärung Christi wird von Matthäus, Markus und Lukas berichtet (Mt 17,1-9; Mk 9,2-10; Lk 9,28-36). Das Fest der Verklärung wird in der Ostkirche sicher seit dem 6. Jahrhundert gefeiert. In der abendländischen Kirche wurde es 1457 von Papst Kallistus III. allgemein vorgeschrieben zum Dank für den Sieg über die Türken bei Belgrad“.

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In seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet befasste sich Papst Franziskus mit dem Tagesevangelium (Mt 17,1-9). Das Ereignis der Verklärung des Herrn biete eine Botschaft der Hoffnung. Es lade uns ein, Jesus zu begegnen, um im Dienst der Brüder und Schwestern zu sein.

Der Aufstieg der Jünger auf den Berg Tabor lasse uns darüber nachdenken, wie wichtig es sei, von den weltlichen Dingen Abstand zu nehmen, um einen Weg zur Höhe hin zu unternehmen und Jesus zu betrachten. Es handle sich darum, uns für das aufmerksame und betende Hören auf Christus vorzubereiten und ihn in den innigsten Momenten des Gebets zu suchen, die es gestatteten, das Wort Gottes fügsam und freudig aufzunehmen.

Wir seien aufgerufen, die Frieden stiftende und erholsame Stille der Betrachtung des Evangeliums neu zu entdecken, was uns zu einem an Schönheit, Glanz und Freude reichen Ziel führe. In dieser Hinsicht sei die Sommerzeit ein gut geeigneter Moment, um unseren Einsatz für die Suche und der Begegnung mit dem Herrn wachsen zu lassen.

Am Ende der wunderbaren Erfahrung der Verklärung seien die Jünger vom Berg hinabgestiegen, dies mit durch die Begegnung mit dem Herrn verwandelten Augen und Herzen. Es sei dies der Weg, den auch wir zurücklegen könnten. Die immer lebendigere Wiederentdeckung Jesu sei kein Selbstzweck, sondern führe uns dazu, „vom Berg hinabzusteigen“, gestärkt durch die Kraft des göttlichen Geistes, um über neue Schritte einer echten Umkehr zu entscheiden und beständig die Liebe als Gesetz des Alltags zu bezeugen. Verwandelt durch die Gegenwart Christi und durch die Glut seines Wortes „werden wir konkrete Zeichen der belebenden Liebe Gottes zu all unseren Brüdern und Schwestern sein“, besonders für die Leidenden, die Kranken, die Einsamen und Verlassenen, für die Menge von Menschen, die in verschiedenen Teilen der Welt durch Ungerechtigkeit, Anmaßung und Gewalt erniedrigt würden.

Bei der Verklärung sei die Stimme des Vaters im Himmel zu hören: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören“ (V. 5). Maria möge uns helfen, in Einklang mit dem Wort Gottes zu treten, so dass Christus Licht werde und unser ganzes Leben führe.

Der Papst empfahl der Gottesmutter die Ferien aller, damit sie ruhig und gewinnbringend seien, besonders aber auch den Sommer derer, die aufgrund von verschiedenen Problemen nicht in Urlaub gehen könnten.







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