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10 August 2017, 10:30
Kardinal Newmans langer Kampf gegen den Liberalismus

Schon als anglikanischer Theologe hat sich John Henry Newman gegen liberale Strömungen ausgesprochen, welche die Religion der Beliebigkeit preisgeben.
Grand Rapids (kath.net/jg)
Die Auseinandersetzung mit liberalen Strömungen im Christentum, die der selige John Henry Kardinal Newman (1801-1890) im vorletzten Jahrhundert geführt hat, ist heute noch genau so aktuell wie damals. Das betont Dr. Samuel Gregg, wissenschaftlicher Direktor des Acton-Institute in einem Artikel für das katholische Onlinemagazin The Catholic World Report. (Link am Ende des Artikels)

Newman hat sich stets gegen den Liberalismus ausgesprochen. Die Auseinandersetzung hatte schon in seiner Zeit als anglikanischer Theologe begonnen. Sie dauerte auch nach seiner Konversion zur katholischen Kirche an.

Neben anderen Quellen zitiert er die so genannte „Biglietto-Rede“ aus dem Jahr 1879, in der Newman auf die Erhebung zum Kardinal durch Papst Leo XIII. antwortet. In dieser Rede spricht Newman einige Charakteristika des Liberalismus an. Dazu zählen die Ansicht, dass es in der Religion keine positive Wahrheit gebe, dass ein Glaube genau so gut wie jeder andere sei, dass keine Religion beanspruchen könne, die wahre zu sein, dass offenbarte Religion keine Wahrheit, sondern eine Frage des Gefühls oder des Geschmacks sei und dass jeder nach eigenem Gutdünken bestimme, was Inhalt der Religion sei.


Link zum Artikel von Samuel Gregg (englisch):

catholicworldreport.com