28 September 2017, 09:40
40.000 Bibeln für Menschen in Gefängnissen
 
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Sonderausgabe der neuen, revidierten Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift an Gefängnisseelsorger überreicht

Fulda (kath.net/DBK) In einer gemeinsamen Aktion haben die Deutsche Bischofskonferenz, die Katholische Bibelanstalt und die Katholische Gefängnisseelsorge in Deutschland jetzt 40.000 Exemplare einer Sonderausgabe der neuen, revidierten Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift Menschen in Gefängnissen geschenkt.

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Der Vorsitzende der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Franz-Josef Bode (Osnabrück), und Weihbischof Dr. Reinhard Hauke (Erfurt), Vorsitzender der Arbeitsgruppe Diakonische Pastoral innerhalb der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz, übergaben heute (27. September 2017) in Fulda symbolisch eine der Bibelausgaben an den vor Ort in der JVA Fulda und JVA Hünfeld tätigen Gefängnisseelsorger Dr. Meins Coetsier.

Bischof Bode unterstrich den besonderen Auftrag der Gefängnisseelsorge: „Die Seelsorge für Inhaftierte, deren Angehörige und die JVA-Bediensteten gehört zu den wesentlichen Elementen pastoralen Handelns. Dort, wo wir als Kirche an die Ränder unserer Gesellschaft gehen, wird die Botschaft der Bibel lebendig. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, die Heilige Schrift auch zu den Menschen in den Gefängnissen zu bringen.“

Weihbischof Hauke nannte die Gefängnisse nicht nur „Orte diakonischen Handelns von Kirche und spezielle Handlungsorte der Pastoral, sondern gleichsam auch besondere Orte der Verkündigung durch unser seelsorgerisches Tun. Die weiterführende Beschäftigung mit der Bibel kann insbesondere in Krisensituation wie im Gefängnis helfen, den eigenen Weg zum Glauben zu finden und zu stärken.“

JVA-Seelsorger Dr. Coetsier würdigte die Bibel als wichtiges Element der Gefängnisseelsorge. „Hinter Gittern haben die Menschen Zeit, die Heilige Schrift zu lesen. Aufgrund ihrer Sehnsucht, Halt und Perspektive zu finden, suchen Gefangene einen Zugang zum Glauben. Die Bibel verbindet dabei, bewegt das Herz und erzählt von einem barmherzigen Gott, den man im Gefängnisalltag besonders braucht. In meinem Bibelkreis mit den Inhaftierten, spüre ich immer wieder, wie lebendig die Bibel sein kann.“







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