02 Oktober 2017, 11:00
SPÖ, Silberstein und peinliche Momente für die österreichische Caritas
 
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In Österreich ist im Zusammenhang mit der SPÖ-Negativ-Kampagne gegen Sebastian Kurz, dem Kanzlerkandidaten der ÖVP, auch die österreichische Caritas zumindest in Verlegenheit geraten.

Wien (kath.net/rn)
In Österreich ist im Zusammenhang mit der SPÖ-Negativ-Kampagne gegen Sebastian Kurz (Archivfoto), den Kanzlerkandidaten der ÖVP, auch die österreichische Caritas in Verlegenheit geraten. Wie verschiedene Medien am Wochenende gezeigt haben, wurden auf Facebook-Websites mit fremdenfeindlichen und antisemitischen Inhalten gegen ÖVP-Chef Sebastian Kurz eingerichtet. Dem Anschein nach sollten dahinter Rechte und Blaue stecken, tatsächlich aber sind es laut Medienberichten Berater der SPÖ gewesen. Am Wochenende musste durch die Enthüllungen bereits ein wichtiger Mitarbeiter des österreichischen Bundeskanzlers Christian Kern (SPÖ) zurücktreten. Kern selber behauptete, dass er davon nichts gewusst habe.

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Die Caritas hatte vor wenigen Wochen unter Verweis auf diese Facebook-Auftritte gegen den ÖVP-Chef Sebastian Kurz agiert und ihn dafür kritisiert. Laut Tiroler Tageszeitung hatte Klaus Schwertner, der Caritas-Generalsekretär, Ende Juli auf Facebook den "doppelbödigen Auftritt" von ÖVP-Chef Sebastian Kurz kritisiert. Schwertner meinte damals wörtlich: "Auf alle Fälle erwarte ich mir von einem Politiker, der Bundeskanzler werden will mehr Fairness und Respekt gegenüber den tausenden ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern." Am Wochenende musste Schwertner jetzt kräftig zurückrudern. Auf Facebook schreibt er: "Es wird immer unglaublicher und widerlicher. Wenn das stimmt, was Anna Thalhammer schreibt, hat die SPÖ ein ernsthaftes Problem. Und ich müsste mich bei Peter L Eppinger und Co entschuldigen für mein fb Posting vom Juli. Das werde ich auch tun, weil ich mich offenbar so wie viele Andere täuschen habe lassen. Aber: Jetzt müssen endlich alle Fakten auf den Tisch!"

Auch Caritaspräsident Michael Landau meinte am Wochenende gegenüber der "Kathpress", dass sich hier etliche – auch aus dem Bereich Kirche und Caritas – täuschen lassen. "Das ist auf der einen Seite höchst ärgerlich, und ich bedaure das, weil auch leitende Caritas-Mitarbeiter hier öffentlich Stellung bezogen haben. Auf der anderen Seite ist das genau das Gegenteil eines fairen Wahlkampfs, wie er auch von Kardinal Schönborn wiederholt gefordert worden ist."







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