03 November 2017, 10:00
"Kreuzigt jene, die 'Nein' stimmen"
 
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Christenfeindliche Sprüche wurden in Australien auf Gotteshäuser gesprüht. Hintergrund ist eine Umfrage zur Homosexuellen-„Ehe“.

Melbourne (kath.net / LifeSiteNews) Mit heftigen Anfeindungen müssen derzeit Christen in Australien leben: Rund um eine von der Regierung initiierte landesweite Umfrage zur Einführung einer „Ehe“ für gleichgeschlechtliche Paare wurden christenfeindliche Sprüche auf zahlreiche Gotteshäuser gesprüht.

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„Christen sind Nazis“ und „Kreuzigt jene, die ‚Nein‘ stimmen“, heißt es unter anderem. Das Ergebnis der Abstimmung, die seit 12. September läuft und noch bis 7. November dauert, ist rechtlich nicht bindend.

„Es ist ein Schock für uns alle“, gesteht Baptistenpastor David O’Brien. Seine Gemeinde in einem Vorort von Melbourne wurde attackiert. Verunstaltet wurden auch anglikanische und katholische Gotteshäuser. Ein Priester in Brisbane sei angespuckt und beschimpft worden, berichtet LifeSiteNews.

Die Gewalt zieht sich quer durch das ganze Land. Kirchen in Sydney, Melbourne und anderswo wurden Zielscheibe von gewalttätigen Angriffen. Der frühere Premierminister Tony Abbott, ein Katholik, wurde von einem 38-jährigen Homosexuellen-Aktivisten angegriffen.

Das „Christian Institute“ meldete außerdem, dass eine Frau ihren Job verloren habe, weil sie die traditionelle Ehe verteidigte; eine andere Frau habe deswegen Todesdrohungen erhalten.

Sydneys Erzbischof Anthony Fischer sagte in einem Gespräch mit der Zeitung „The Australian“, dass die Meinungsfreiheit gefährdet sei. Dort, wo die Homo-„Ehe“ legalisiert werde, hätten jene Probleme, die an der Ehe zwischen Mann und Frau festhalten.








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