05 Februar 2018, 07:00
Papstbesuch in Argentinien "wenn Zeit dafür gekommen ist"
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Argentinien'
Vorsitzender der Argentinischen Bischofskonferenz Oscar Ojea berichtete "Vatican News" über Begegnung mit dem Papst

Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus wird sein Heimatland Argentinien laut den Bischöfen des Landes besuchen, "wenn die Zeit dafür gekommen ist". Das sagte der neu gewählte Vorsitzende der Argentinischen Bischofskonferenz, Bischof Oscar Vicente Ojea, dem vatikanischen Nachrichtenportal "Vatican News" am Wochenende nach einer Begegnung mit dem Papst. Bei der jüngsten Papstreise nach Chile und Peru hatte es aus Argentinien Kritik gegeben, da Franziskus damit zum sechsten Mal Lateinamerika bereiste, sein Heimatland jedoch bislang ausließ.

Werbung
ninive 4


Bei der Privataudienz mit dem Papst am Samstag war neben Bischof Oscar Vicente Ojea auch der Erzbischof von Buenos Aires, Kardinal Mario Aurelio Poli, anwesend. Laut Bischof Ojea waren die Bischofssynoden zur Jugend im Herbst 2018 und zu Amazonien im kommenden Jahr Thema des Gesprächs. "Es ging auch um die Einheit der Bischöfe mit dem, was der Papst lehrt, wie etwa dem apostolischen Schreiben 'Amoris laetitia'. Papst Franziskus hat uns aufgefordert, mutig zu sein", so der Vorsitzende der Argentinischen Bischofskonferenz.

Die Orientierungshilfe der argentinischen Bischöfe zu Franziskus' Schreiben über Ehe und Familie war von Papst Franziskus ausdrücklich gelobt worden. Die Orientierungshilfe sieht für wiederverheiratete Geschiedene in Einzelfällen sowie nach einem "Weg der Unterscheidung" zusammen mit einem Geistlichen die Möglichkeit vor, die Kommunion zu empfangen. Später wurde dieser Passus sogar als Teil des Päpstlichen Lehramtes offiziell anerkannt.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!









kath.net ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.

Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram

meist kommentierte Artikel

Satan, der Große Ankläger, gegen das wahre Leben des Christen (67)

„Korruption der Lehre zieht immer die Korruption der Moral nach sich“ (56)

Man kann einen Papst nicht anklagen! (52)

Missbrauchsopfer von Grassi: "Ich habe gelitten und leide noch immer!" (38)

Marx: „Wir stehen an der Seite der Betroffenen sexuellen Missbrauchs“ (35)

Die Vollmacht des Hirten (33)

Neues Papstdokument schreibt verpflichtende Synodenumfragen vor (33)

Papst Benedikt XVI. in großer Sorge um die katholische Kirche (29)

Papst: Sexualität ist "der schönste Punkt der Schöpfung" (27)

Bischof: Nicht Klerikalismus, sondern Unmoral ist Ursache der Skandale (27)

„Frankfurter Allgemeine“: „Warum schont der Papst McCarrick?“ (26)

Kritik am „fröhlichen“ Foto bei Missbrauchskrisensitzung (25)

Cupich zu Missbrauch: Kirche hat ‚größere Agenda’ (23)

Kurienkardinal Ouellet: Angriffe auf Papst sind "ungerecht". (22)

Kardinal Schönborn und die Mär vom guten Papst (21)