16 April 2018, 09:30
Katholische Kirche kritisiert Echo-Preis für antisemitischen Rap
 
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DBK: „Antisemitismus darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben“ - Limburger Bischof Bätzing dankbar, dass sich jetzt ein „Aufstand der Vernünftigen“ gegen die über Musik transportierten Ideologien formiere.

Bonn-Frankfurt (kath.net/pl) Die Antisemitismus-Kritik aus der katholischen Kirche an der Echo-Preisverleihung an die Rapper Kollegah und Farid Bang mehrt sich deutlich. Für die Deutsche Bischofskonferenz erklärte Pressesprecher Matthias Kopp auf Anfrage von kath.net: „Die katholische Vertreterin im Beirat des ECHO hat sich gegen die Nominierung entschieden, weil bei den Texten des Rappers die Grenzen der Kunstfreiheit überschritten sind. Antisemitismus darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Diese Auffassung unterstreicht die katholische Kirche mit Nachdruck.“

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Der Bischof von Limburg, Georg Bätzing, hat die Verleihung des Echo-Musikpreises an die Rapper Farid Bang und Kollegah deutlich kritisiert. Bei einem Besuch auf der internationalen Musikmesse in Frankfurt sagte Bätzing am Samstag gemäß Presseaussendung des Bisutms, es sei unerträglich, wenn „über die Musik aggressiv zu Antisemitismus und Hass auf Religionen und Kulturen“ aufgerufen werde: „In unserem Land sollen alle Menschen frei leben können. Das friedliche Miteinander, die unterschiedlichen Kulturen machen uns reich, nicht arm!“ Der Bischof zeigte sich dankbar, dass sich nach der Echo-Preisverleihung ein „Aufstand der Vernünftigen“ gegen die über Musik transportierten Ideologien formiere.

Foto: Symbolbild

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