16 April 2018, 10:30
BDKJ Köln: „Woelki sieht unsere Arbeit sehr kritisch“
 
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Nach einem Treffen der BDKJ-Diözesanleitung mit dem Kölner Kardinal äußert der BDKJ Köln auf Facebook: „Einfach war das Gespräch nicht: Wir haben insbesondere zu Mitbestimmung in der Kirche und sexueller Vielfalt sehr unterschiedliche Auffassungen.“

Köln (kath.net) „Gestern haben wir uns mit Kardinal Woelki zum Gespräch getroffen. Wichtige Themen waren Die Sternsinger, Pastoraler Zukunftsweg und die katholische Jugendverbandsarbeit. Einfach war das Gespräch nicht: Wir haben insbesondere zu Mitbestimmung in der Kirche und sexueller Vielfalt sehr unterschiedliche Auffassungen. Kardinal Woelki sieht unsere Arbeit und unsere Strukturen sehr kritisch. Wir haben gemerkt, wie wichtig es ist, dem Kardinal zu zeigen, dass katholische Verbandsarbeit großartig ist.“ Das berichtete der „BDKJ Diözesanverband Köln“ auf seinem Facebook-Auftritt. Mitveröffentlicht wurde ein Foto des Kölner Erzbischofs Rainer Maria Kardinal Woelki mit den beiden Diözesanvorsitzenden Elena Stötzel und Volker Andres sowie dem Diözesanpräses René Fanta (siehe Screenshot unten).

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Der „BDKJ Diözesanverband Köln“ erläuterte dann in der Diskussion unter diesem Post wörtlich weiter „Er hat mehrere Aspekte der Verbandsarbeit benannt, die er kritisch bewertet. Hierzu gehört unter anderen die politische Interessenvertretung. Außerdem zweifelt er die Zukunftsfähigkeit der Verbände an. Unser soziales Engagement, wie bei der 72 Stunden Aktion, sowie die Persönlichkeitsbildung in den Jugendverbänden schätzt er wiederum sehr.“

Auf die Frage, ob man Kardinal Woelki auch gefragt habe, warum er den „Brief nach Rom“ unterschrieben habe, antwortete Elena Stötzel: „Nein das haben wir nicht gefragt. Der Kardinal hat gleich zu Beginn Differenzen zwischen katholischer und evangelischer Kirche benannt und seine Haltung deutlich gemacht.“

Zur Dokumentation - BDKJ Köln veröffentlicht auf Facebook Bemerkungen zum Treffen mit Kardinal Woelki




Archivfoto Kardinal Woelki (c) Erzbistum Köln

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