06 Juli 2018, 10:30
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Nach ziemlich übertriebenen Reaktionen der Österreichischen Bischofskonferenz zum Arbeitszeitflexibilisierung der Regierung hat die Kurz-Regierung klargestellt, dass die Öffnungszeiten an Sonntag nicht ausgeweitet werden sollen.

Wien (kath.net)
Nach den von nicht wenigen Katholiken als ziemlich übertriebene Reaktionen eingestuften Äußerungen der Österreichischen Bischofskonferenz zu der von der österreichischen Regierung bereits verabschiedeten Gesetz zur Arbeitszeitflexibilisierung hat die Regierung am Donnerstag im Nationalrat klargestellt, dass die Öffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen für den Handel nicht über das bestehende Ausmaß hinaus ausgeweitet werden. In einer Erklärung der Regierung und der Österreichischen Bischofskonferenz heißt es im Wortlaut: "Im Zusammenhang mit der vorgeschlagenen Novellierung des Arbeitsruhegesetzes kam es auch zu Einwänden der Österreichischen Bischofskonferenz, die vom Heiligen Stuhl unterstützt wurden. Nach Gesprächen mit dem Heiligen Stuhl und der Bischofskonferenz besteht Einverständnis darüber, dass gegen die Novelle in der Fassung des vorliegenden Abänderungsantrags unter der Bedingung kein Einwand besteht, dass die uneingeschränkte Freiwilligkeit bezüglich der Arbeit an Sonn- und Feiertagen garantiert ist und Öffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen für den Handel nicht über das bestehende Ausmaß hinaus ausgeweitet werden."

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