31 Juli 2018, 11:30
Gerettete Migranten nach Libyen zurückgebracht
 
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Ein italienisches Schiff hat am Montag nach der Rettung von 108 Migranten von Bord eines Schlauchbootes die Flüchtlinge wieder nach Libyen zurückgebracht.

Italien (kath.net)
Ein italienisches Schiff hat am Montag nach der Rettung von 108 Migranten von Bord eines Schlauchbootes die Flüchtlinge wieder nach Libyen zurückgebracht. Dies berichtet die "Krone". Dabei handelt es sich laut der römischen Tageszeitung „La Repubblica“ um einen "präzedenzlosen Fall". Das Schiff „Asso 28“, das eine italienische Ölplattform im Mittelmeer unterstützt, hat nach der Rettung der Migranten nach Anweisungen der italienischen Küstenwache die Migranten zum Hafen Tripoli gebracht. "Es handelt sich um eine präzedenzlose Verletzung der internationalen Gesetzgebung, die Asylrecht garantiert und Libyen laut der Genfer Menschenrechtskonvention nicht als sicheren Hafen betrachtet. Keiner der nach Tripolis zurückgeführten Migranten konnte Asyl beantragen, wie das Gesetz garantiert.", heißt es in der Zeitung dazu. Laut dem italienischen Innenministerium wurden die Migranten von der libyischen Küstenwache selbst zurückgebracht.

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