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11 Oktober 2018, 10:00
Missbrauch: Bischof Wilmer will Akten zugänglich machen

Hildesheimer Bischof: „Ich bin dafür, dass Akten auch für Externe geöffnet werden.“ – Von 153 Betroffenen, die sich beim Bistum gemeldet haben, sind 16 Frauen

Hildesheim (kath.net) „Ich bin dafür, dass Akten auch für Externe geöffnet werden. Anders können wir Glaubwürdigkeit und Vertrauen nicht zurückgewinnen.“ Das sagte der neue Bischof von Hildesheim, Heiner Wilmer im Interview mit dem Politikmagazin „Rundblick“ hinsichtlich des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche. Er sei „für eine offene Herangehensweise. Wir haben nichts zu verheimlichen“, erläuterte er wieter. Der „Rundblick“ berichtete, dass im Bistum Hildesheim 46 Geistliche der sexuellen Belästigung beschuldigt werden, allerdings seien die Fälle höchst unterschiedlich. Nur noch zehn dieser Beschuldigten leben aktuell noch. Es hätten sich 153 Betroffene beim Bistum gemeldet, davon 16 Frauen.

Bistum Hildesheim - Ansprache des Hildesheimer Bischofs Heiner Wilmer nach seiner Weihe




Foto Bischof Wilmer (c) Bistum Hildesheim