10 Januar 2019, 09:20
Syrisch-orthodoxe Kirche in Österreich dankt Bundeskanzler Kurz
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Orthodoxie'
Großzügige Spende Österreichs an Glaubensbrüder und Schwestern im Orient und Lob für christlich-soziale Haltung der Regierung

Wien (kath.net/pm) Weltweit werden mehr als 100 Millionen Christen auf Grund ihrer religiösen Überzeugungen verfolgt. Allen voran droht das Christentum im Orient auszusterben. „Die finanzielle Unterstützung der österreichischen Bundesregierung kommt zur richtigen Zeit und ist ein wertvoller Beitrag, den Menschen vor Ort zu helfen und ihre durch Krieg und Verfolgung bestimmte Lebenssituation zu verbessern“, so der Erzbischof der Syrisch Orthodoxen Kirche der Diözese Österreich-Schweiz, Dionysios Isa Gürbüz.

Werbung
Messstipendien


Der Erzbischof führt weiter aus. „Österreich zeigt Haltung, Herz und bleibt seiner Linie der Solidarität treu, die es in der Vergangenheit immer wieder unter Beweis gestellt hat. Kriege führen zu Armut, Elend und zu einer dadurch in Gang gesetzten Migrationsbewegung. Das Geld, das Österreich gespendet hat, hilft den Menschen vor Ort ihre Existenz zu sichern, und sich eben nicht auf den mit Gefahren verbundenen Weg nach Europa zu machen. Diesem Beispiel Österreichs sollten auch andere Regierungen in der EU folgen.“

Die Syrisch-Orthodoxe Kirche, die ihre Liturgie in aramäischer Sprache (anm. Sprache Jesu) bis heute abhält, ist nach der Urgemeinde in Jerusalem die älteste Kirche der Welt.

Am 22. November 1974 wurde die erste Syrisch-Orthodoxe Kirche Europas in Wien eröffnet. Bis heute existiert diese Kirchengemeinde, namens Mor Ephrem, benannt nach dem Hl. Ephrem dem Syrer. Einst auf der Lainzer Straße siedelte die Gemeinde 2015 in das ehemals katholische Gotteshaus Maria vom Berge Karmel am Stefan Fadinger Platz. Auf mittlerweile ca. 1700 Mitglieder gewachsen, strebt die Kirchengemeinde danach, ihr kulturelles, soziales und religiöses Erbe fortzusetzen. Die Gemeindemitglieder haben Österreich als ihr neues Heimatland ins Herz geschlossen, das ihnen zahlreichen Chancen und Perspektiven ermöglicht hat und sind in Österreich bestens integriert.

Bischof Gürbüz ist glücklich darüber, dass es heutzutage noch eine Regierung gibt, die sich sowohl um die eigene Bevölkerung kümmert, als auch über den Tellerrand hinausblickt und dabei christlich soziales Verhalten vorlebt.

Foto (c) Syrisch-orthodoxe Kirche

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!










Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben


 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

Bischof von Graz-Seckau möchte Pfr. Roger Ibounigg rauswerfen! (94)

Erzbischof Viganò: 'Homo-Mafia' verhindert Missbrauchs-Aufarbeitung (47)

Wiener Theologe Tück: Papst Franziskus spricht zu oft vom Teufel (47)

Gebet kann Dinge verändern! (33)

Schönborn: Öffnung des Priesteramtes löst nicht alle Probleme (30)

Papst fordert Loyalität von seinen Diplomaten (25)

Als 10.000 Menschen für Sebastian Kurz beteten (21)

Die ‚inkulturierte Liturgie’ (18)

Traditionsorientierter Schwesternorden de facto aufgelöst (17)

Hilflos vor den Erfolgen der Grünen (16)

Dialog mit Ideologen? (14)

Vom Missbrauch der Steuer des Kirchenvolkes (14)

Paderborn: Keine Heimatprimiz für Priester der Petrusbruderschaft (14)

„Gehen Sie auch zum Vulven-Malen, Herr Bischof?“ (12)

Kasper: „Deutschland nicht der allerlebendigste Teil der Weltkirche“ (12)