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13 März 2019, 09:30
Flugzeugabsturz: Unter den Opfern auch kirchliche Mitarbeiter

Beim Flugzeugabsturz in Äthiopien starben u.a. ein katholischer Priester und eine Ordensfrau, außerdem ein in Österreich arbeitender Deutscher, der evangelischer Pfarrer war.

Addis Abeba (kath.net/Fides/red) Unter den insgesamt 157 Opfern des Flugzeugunglücks in Äthiopien vom vergangenen Sonntag, den 10. März befinden sich auch ein Missionar und eine Ordensfrau (beide aus Kenia) sowie vier äthiopische Mitarbeiter von Catholic Relief Services (CRS).

Der Missionar Fr. George Mukua Kageche war Mitglied der Mariannhill-Missionare, während Ordensfrau Florence Wangari der Kongregation der „Soeurs Missionnaires de Notre-Dame des Anges“ angehörte die 1922 in Quebec (Kanada) gegründet wurde.

Der aus Nairobi stammende Pater Mukua war in Rom tätig, während Schwester Wangari (35) als Missionarin in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) arbeitete. Die Ordensfrau stammte ursprünglich aus der Diözese Nakuru und war auf dem Weg nach Kenia, um dort ihren Pass zu erneuern.

Die vier Mitarbeiter des CRS (Sara Chalachew, Getnet Alemayehu, Sintayehu Aymeku und Mulusew Alemu) waren auf dem Weg nach Nairobi, um an einem Schulungskurs teilzunehmen.

Insgesamt 149 der Opfer kamen aus 30 verschiedenen Nationen. Unter ihnen befinden sich mindestens 35 Mitarbeiter humanitärer Organisationen, Blauhelm-Soldaten und Mitarbeiter von internationalen Organisationen. Der Absturz des Fluges 302 von Adis Abeba nach Kenia wurde von der UN als "der schwerwiegendste Absturz von Verkehrsflugzeugen definiert, von dem das UN-Personal in den letzten Jahrzehnten betroffen war". Viele Passagiere waren auf dem Weg zu einer Umweltkonferenz in der kenianischen Hauptstadt.

Unter den Opfern ist außerdem der evangelische Pfarrer Norman Tendis zu betrauern. Der in Österreich arbeitende Deutsche war im Auftrag des Weltkirchenrates unterwegs zu einer Konferenz in Nairobi gewesen, wie deutschsprachige Medien berichteten.