17 Juni 2019, 10:30
Kirche erkennt Gesamtstatuten der Föderation Regnum Christi an
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Legionäre Christi'
Neuordnung der Statuten nach Missbrauchsskandal um Legionarios-Gründer Maciel damit abgeschlossen - Neuen Regeln sollen Leben der "Regnum Christi"-Gemeinschaften transparenter machen und Entwicklungen wie jene um Maciel verhindern

Rom (kath.net/KAP) Der Heilige Stuhl hat die neuen Statuten der katholischen Gemeinschaft Regnum Christi anerkannt. Wie die Gemeinschaft am Freitag mitteilte, treten die neuen Statuten am 15. September in Kraft und gelten zunächst für fünf Jahre. Die Föderation Regnum Christi umfasst die Priestergemeinschaft der Legionäre Christi, zwei Gesellschaften sogenannter gottgeweihter Frauen und Männer sowie eine Gemeinschaft von Laien.

Werbung
christenverfolgung


Nach dem Skandal um ein System von Betrug und sexuellem Missbrauch um den Ordensgründer Marcial Maciel Degollado (1920-2008) hatte Papst Benedikt XVI. (2005-2013) die gesamte Ordensleitung der Legionäre Christi ausgetauscht. In einem mehrjährigen Prozess unter Aufsicht eines päpstlichen Beauftragten haben die vier Zweige der Gemeinschaft seit 2013 jeweils eigene neue Statuten erarbeitet. Die Anerkennung der Statuten der gesamten Föderation war der letzte Schritt.

Die neuen Regeln sollen das Leben der Gemeinschaften transparenter machen und Entwicklungen wie jene um Maciel verhindern. So ist für die gesamte Föderation eine kollegiale Leitung vorgesehen. Diese besteht aus den Direktoren der drei gottgeweihten Gemeinschaften sowie zwei Vertretern der Laien.

Zu der Föderation Regnum Christi gehören nach eigenen Angaben derzeit weltweit rund 1.500 Legionäre Christi (Priester, Novizen und Ordensleute), 523 gottgeweihte Frauen und 59 gottgeweihte Männer sowie etwa 24.700 Laien.

Unter Aufsicht eines päpstlichen Assistenten haben die vier Zweige der Gemeinschaft - "Legionäre Christi", gottgeweihte Frauen und Männer sowie die Laien - nach dem Skandal um Legionarios-Gründer Maciel seit 2013 jeweils eigene neue Statuten erarbeitet

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!










Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben


 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

Bischof Genn: „Sie sehen mich hier heute wirklich fassungslos“ (258)

Einen andern Grund kann niemand legen, als den, der gelegt ist: Jesus (44)

„Seenotrettung im Mittelmeer: nicht Seenotrettung, sondern Migration“ (44)

Der Schatz des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter (36)

Rackete: "Asyl kennt keine Grenze!" (35)

Die vier „Kirchenväter“ der „Kirche des epochalen Wandels“ (33)

„Wer meint, dass die DBK einen Sonderweg gehen müsse, der irrt“ (32)

Möchte Bischof Kräutler eine "amazonisch-katholische" Sekte? (30)

Klimahysterie pur - Keine Kinder mehr! (24)

Wahrheitssuche in der Kirchenkrise (24)

Deutschland: Neuer Tiefststand bei den EKD-Gottesdienstbesuchen (23)

Zwei Kartausen schließen für immer (18)

„Warum man den Islam nicht kritisieren darf, es aber durchaus sollte…“ (18)

Ökumenische Eucharistiefeier – ein Gedanke von epochaler Dummheit (17)

DBK-Internetportal verweigert den Dialog (17)