Wie Benedikt XV. versuchte, die Armenier vor dem Völkermord zu retten

21. Juni 2016 in Chronik


Der 'Friedenspapst' Benedikt XV. (1914-1922) - Die Ereignisse von 1915 bezeichnete Papst Franziskus als „Völkermord“. Gastbeitrag von Michael Hesemann


Rom (kath.net) Anfang Juni 1915 hatte der Apostolische Delegat in Konstantinopel, Erzbischof Angelo Maria Dolci, erstmals von den Ereignissen im Inneren des Osmanischen Reiches erfahren. „Hunderte Armenier“, so glaubte er damals noch, würden „vor der Verfolgung durch die Muslime fliehen. Gerüchte von Massakern, ob wahr oder bewusst gestreut, begleiten diese Bewegungen“, berichtete er in einem chiffrierten Telegramm nach Rom. Am 22. Juni erfuhr er zunächst aus Adana, dass man auch dort versuche, „das Element der christlichen Armenier aus der ganzen Provinz zu entfernen.“ Hunderte Familien würden aus ihren Häusern, Dörfern und Städten vertrieben und „mit unbekanntem Ziel in Marsch gesetzt“. Anfang Juli wurde ihm gemeldet, dass 700 Katholiken, darunter der armenisch-katholische Erzbischof Msgr. Ignatius Maloyan, einem organisierten Massaker zum Opfer gefallen waren. Auch aus anderen Provinzen des Ostens wurden ihm „die allgemeine Vertreibung aller katholischen und nichtkatholischen Armenier“ sowie die Ermordung tausender Männer, darunter auch Priester und Bischöfe, gemeldet. Grund genug für ihn, Anfang Juli 1915 in einer handschriftlichen Petition den Großwesir des Osmanischen Reiches, Said Halim, um Gnade zumindest für die katholischen Armenier zu bitten. Waren die orthodoxen Armenier wegen ihrer Bestrebungen nach politischer Gleichberechtigung unbeliebt, bezichtigte man sie wegen ihrer Kontakte zum Sitz des Katholikos in Etchmiadzin, der „heiligen Stadt“ der Armenier im russischen Teil ihres Siedlungsgebietes, der Kollaboration mit dem Kriegsgegner, bestand kein Zweifel daran, dass die mit Rom unierten Armenier die treuesten Untertanen des Sultans waren. Rechtfertigten die Türken die Deportationen als Präventionsmaßnahme gegen zu befürchtende Aufstände, so gab es auch dafür bei den Katholiken keinen Anlass; sie hatten stets auf politische Aktivitäten verzichtet, sehr zum Unwillen ihrer orthodoxen Glaubensbrüder. Doch obwohl der Apostolische Delegat darauf verwies, dass „diese Gunst bezüglich der armenischen Katholiken beim Heiligen Stuhl auf Wohlwollen stoßen“ würde, würdigte ihn der Großwesir nicht einmal einer Antwort. Angesichts dessen, „was dieser Staat Schlimmes der nichtmuslimischen Bevölkerung antut“ hätten „die christlichen Mächte die Pflicht, hier einzugreifen“, schrieb Msgr. Dolci am 19. Juli 1915 an Kardinal Girolamo Gotti. Ende Juli berichtete bereits der „Osservatore Romano“ über die Massaker an den Christen von Diyarbekir.

Einen Monat später bestand kein Zweifel mehr am Ausmaß der türkischen Invektiven: „Schreckliche Gräueltaten wurden von dieser Regierung an unschuldigen Armeniern im Innern des Reiches begangen. In einigen Regionen wurden sie massakriert, in anderen an unbekannte Orte deportiert, um auf dem Weg dorthin an Hunger zu sterben. Mütter haben ihre Kinder verkauft, um sie vor dem sicheren Tod zu bewahren. Arbeite unermüdlich daran, diese Barbarei zu stoppen“, berichtete Msgr. Dolci am 20.August 1915 an Kardinalsstaatssekretär Pietro Gasparri, um am gleichen Tag zu ergänzen: „Es ist ein barbarisches Spektakel, das mir das Herz zerreißt und mit Schrecken erfüllt. Vor allem aber machte ihm die eigene Hilflosigkeit zu schaffen: „Ich suchte mehrfach den Großwesir und den Unterstaatssekretär für äußere Angelegenheiten auf. In Gesprächen mit mir zeigte der Großwesir immer großes Wohlwollen für die katholischen Armenier, deren Treue zur Regierung ihm nicht entgangen war, und versprach mir, dass sie respektiert werden würden. Doch dem Versprechen folgten keine Taten.“

So auch, als Ende des Monats die Deportation der 7000 armenischen Katholiken von Angora (Ankara) anstand. Ihre orthodoxen Glaubensbrüder waren bereits Ende Juli deportiert, alle Männer zwischen 15 und 70 Jahren nach einem sechsstündigen Fußmarsch von türkischen „Sondereinheiten“ überfallen und mit Schippen, Hämmern, Beilen und Sicheln erschlagen worden, damit es nach einem Überfall der Landbevölkerung aussah. Bei vielen der etwa 500 Leichen, die noch wochenlang in einem Tal liegen blieben, hatte man die Nasen und Ohren abgeschnitten und die Augen ausgestochen. Einen Monat später, am 27. August, wurden 1500 männliche katholische Armenier verhaftet, darunter auch der Bischof und 17 Priester. Nachdem man sie vergeblich dazu aufgefordert hatte, zum Islam zu konvertieren, wurden sie ihrer persönlichen Besitztümer beraubt und verhaftet. Zwei Tage später sollten zunächst 800, dann die restlichen 700 Männer, paarweise aneinander gekettet, die Stadt verlassen. Dass sie nicht massakriert wurden, sondern ihren Weg in die Verbannung fortsetzen durften, verdankten sie einer gemeinsamen Intervention des österreichischen und deutschen Botschafters, des bulgarischen Außenministers und Msgr. Dolcis, die Innenminister Talaat Bey auf einem Diplomatenempfang zur Rede stellten. Als eine Woche später die Frauen und Kinder von Angora deportiert werden sollten, wurde ihnen das „Privileg“ zuteil, einen Teil des Weges in die Konzentrationslager in der syrischen Wüste in Viehwaggons der Eisenbahn zurücklegen zu dürfen.

Selbst dieser nur scheinbare Erfolg, der den katholischen Armeniern zugute kam, irritierte die orthodoxen Armenier. Auch wenn Dolci in einem Memorandum an den armenisch-orthodoxen Patriarchen versicherte, er hätte „eine Detente gegen die Verfolgungen“ aufgebaut, der wahrscheinlich auch noch US-Botschafter Morgenthau beitreten würde, bereit, beim Scheich-ül-Islam, Enver Pascha und Talaat Bey sowie Justizminister Ibrahim Bey zu intervenieren, blieb ein schaler Beigeschmack. Dem Patriarchen missfiel, dass den Katholiken scheinbare Privilegien eingeräumt wurden, was im vilayet Angora sogleich zu Massenübertritten gregorianischer Armenier in die armenisch-katholische Kirche geführt hatte. Doch gerade das war nicht im Sinne des Papstes. So erinnerte Kardinalstaatssekretär Gasparri den Apostolischen Delegaten ausdrücklich daran, dass sein Einsatz nicht auf die Katholiken beschränkt werden dürfe: „Ich bin der Vater aller Christen, auch jener, die mich nicht als ihren Vater akzeptieren“, definierte Benedikt XV. die neue „Ökumene des Blutes“.

Anderthalb Monate lang hatte Papst Benedikt XV. auf das diplomatische Geschick seines Delegaten gesetzt, dann nahm er selbst das Ruder in die Hand. Noch im August, so wurde Dolci berichtet, wandte er sich an den deutschen Kaiser Wilhelm II. und den österreichischen Kaiser Franz Joseph I. und bat um Fürsprache zu Gunsten der Armenier beim türkischen Verbündeten. Dann ergriff das Oberhaupt der katholischen Christenheit selbst das Wort und verfasste ein Handschreiben an den Sultan. „Der Heilige Vater ist entsetzt über die Nachrichten von den schrecklichen Massakern an den Armeniern, die von den Moslems begangen werden und hat, von Mitleid mit diesen Unglücklichen erfüllt, beschlossen, an Seine Majestät, den Sultan Mehmet V. zu schreiben, um zu erreichen, dass er seine Amtsgewalt nutzt, um das grausame Gemetzel zu beenden“, informierte Kardinalstaatssekretär Gasparri die Nuntiatur in Wien. Über die österreichische Botschaft in Konstantinopel gelangte das Autograph zu Msgr. Dolci, der es persönlich im Palast übergeben sollte. Darin hieß es wörtlich:

„Majestät,
in der Betrübnis über die Grausamkeiten des großen Kampfes, in welchem, zusammen mit den großen Nationen Europas, sich das mächtige Reich Ihrer Majestät befindet, zerreißt Uns das Echo des schmerzenvollen Stöhnens eines ganzen Volkes, das im Herrschaftsgebiet der Osmanen unbeschreiblicher Leiden unterworfen ist, das Herz.

Die armenische Nation hat bereits viele ihrer Söhne gesehen, die auf dem Schafott endeten (d.h. hingerichtet wurden, d.Verf.) und viele andere wurden inhaftiert oder ins Exil verbannt, darunter zahlreiche Kleriker und sogar einige Bischöfe.

Und nun wurde Uns berichtet, dass die Bevölkerungen ganzer Dörfer und Städte gezwungen wurde, ihre Häuser zu verlassen, um unter großen Schmerzen und unsagbarem Leid in fernen Sammelorten angesiedelt zu werden, wo sie neben psychischen Schikanen auch die furchtbarsten Entbehrungen, die schwerste Not und sogar die Qualen des Hungers ertragen müssen.

Wir glauben, Majestät, dass derartige Exzesse gegen den Willen der Regierung Eurer Majestät stattgefunden haben. Deswegen wenden wir uns voller Vertrauens an Eure Majestät und mahnen Sie innig an, in Ihrer hochherzigen Großzügigkeit Mitleid zu zeigen und sich für ein Volk einzusetzen, das durch die Religion, zu der es sich bekennt, veranlasst wird, der Person Ihrer Majestät treu und ergeben zu dienen.

Sollte es unter den Armeniern Landesverräter oder für andere Verbrechen Verantwortliche geben, sollen sie nach geltendem Recht verurteilt und bestraft werden. Doch mögen Eure Majestät bei ihrem großen Gerechtigkeitssinn nicht erlauben, dass Unschuldige die gleiche Strafe erhalten wie Schuldige, und möge Ihre herrscherliche Milde auch jene treffen, die gefehlt haben.“

Die Nachricht von der Intervention des Papstes ging durch die Presse, was beabsichtigt war. Kardinalstaatssekretär Gasparri versuchte außerdem, die österreichische und die deutsche Diplomatie zu mobilisieren. In zwei Schreiben (vom 15. September und 2. Oktober) beauftragte er die beiden Nuntien, Scapinelli in Wien und Frühwirth in München, sich „mit Feingefühl aber auch mit großer Energie“ bei den jeweiligen Regierungen dafür einzusetzen, „dass diese barbarischen Handlungen sofort beendet werden“. Würden Österreich und Deutschland nicht schnell genug handeln, könnten sie für die Massaker mitverantwortlich gemacht werden. So sprach Msgr. Frühwirth den bayerischen Zentrumsabgeordneten Matthias Erzberger, aber auch den Missionsausschuss des Zentralkomitees der Katholiken Deutschlands an, der sich am 29. Oktober 1915 in Berlin versammelte. Noch am gleichen Tag beschloss dieser, eine Eingabe an Reichskanzler von Bethmann Hollweg zu verfassen, „damit den überaus harten Maßregeln, welche zurzeit von seiten der türkischen Regierung gegen die Armenier zur Anwendung gebracht werden, sofort ein Ende gemacht werde“ und die „drohende Ausrottung des ganzen armenischen Volkes“ verhindert würde. Immerhin wies der Reichskanzler daraufhin mit Schreiben vom 10. November den Kaiserlichen Geschäftsträger Frhr. von Neurath an, „bei jeder sich bietenden Gelegenheit und mit allem Nachdruck Ihren Einfluss bei der Pforte zugunsten der Armenier geltend zu machen und insbesondere Ihr Augenmerk darauf zu richten, dass die Maßregeln der Pforte nicht etwa noch auf andere Teile der christlichen Bevölkerung in der Türkei ausgedehnt werden“, freilich ohne Erfolg. Trotzdem fand das Engagement der beiden Nuntien Anerkennung beim Papst, der sie am 6. Dezember in den Kardinalsrang erhob.

Msgr. Dolci dagegen hatte in diesen Tagen ein ganz anderes Problem. Die Hohe Pforte nämlich weigerte sich beharrlich, ihm eine Audienz beim Sultan zu gewähren, um das Handschreiben des Papstes zu überreichen. Erst ein Bittgesuch beim deutschen Botschafter führte zum Erfolg: nach sechs Wochen, am 23. Oktober 1915, wurde der Apostolische Delegat endlich beim Sultan vorgelassen.

Die Antwort des Sultans ließ weitere vier Wochen auf sich warten und traf am 19. November 1915 ein. Umso enttäuschender war ihr Inhalt, kolportierte sie doch lediglich die bereits von der Hohen Pforte verbreitete Propagandalüge, die Deportationen seien die legitime Antwort der Regierung auf ein armenisches Komplott. Dabei sei es dem türkischen Staat und seinen Beamten „unmöglich, einen Unterschied zwischen dem friedlichen und dem aufrührerischen Element zu machen…“

Zumindest Msgr. Dolci hoffte zunächst, dass die Initiative des Papstes trotzdem eine Wirkung gezeigt hätte. „Das Ergebnis (…) war sehr wirksam. Er erreichte nicht nur eine plötzliche Verbesserung der Lage, sondern führte dazu, dass die barbarische Verfolgung an sich fast völlig eingestellt wurde“, schrieb er noch am 12. Dezember. Sogar eine Amnestie aller Armenier zum Weihnachtsfest sei ihm zugesagt worden. Erst langsam begriff er, wie sehr man ihn getäuscht und belogen hatte. Keinesfalls kehrten, wie versprochen, die Katholiken in ihre Städte und Dörfer zurück. Im Gegenteil: „Es gibt allerdings weitere Fälle von Deportationen und es gibt weitere Massaker“, musste er schließlich kleinlaut Rom gegenüber eingestehen. „Diese Zusage (des Außenministers Halil Bey an Msgr. Dolci, d. Verf.), die übrigens in keiner bindenden Form erfolgte, ist nicht erfüllt worden“, meldete ernüchtert auch der neue deutsche Botschafter in Konstantinopel, Paul Graf Wolff Metternich, am 27. Dezember nach Berlin.

Tatsächlich waren die großen Deportationen in den sieben armenischen vilayets zu diesem Zeitpunkt längst abgeschlossen, wurden nur noch Nachzügler in die Wüste verschickt. Was dort geschah, dass in den Konzentrationslagern nicht nur täglich Hunderte Armenier an Hunger und Seuchen starben, sondern auch von den Killerkommandos der „Sondereinheiten“ niedergemetzelt wurden, bekam in Konstantinopel kaum jemand mit. „La question arménienne n’existe plus“ - „Die armenische Frage existiert nicht mehr“ hatte Talaat Bey bereits am 31. August dem deutschen Übergangsbotschafter Ernst Fürst zu Hohenlohe-Langenburg erklärt. Lediglich eines mag die Intervention des Papstes erreicht haben: Die Armenier von Konstantinopel selbst blieben von weiteren Aktionen und Deportationen nahezu verschont. Zudem fanden keine Maßnahmen mehr gegen katholische Institutionen statt.

Zum Jahresende musste auch Msgr. Dolci resigniert feststellen, dass die „unbeschreibliche Zahl“ von mindestens einer Million gregorianischer Armenier, darunter 48 Bischöfe und 4500 Priester, bislang ermordet worden war; eine weitere halbe Million sollte ihnen 1916 ins Grab folgen. Zudem waren bis zu diesem Zeitpunkt fünf armenisch-katholische Bischöfe, 140 Priester, 42 Ordensleute und etwa 85.000 Gläubige Opfer der Massaker geworden. Elf Diözesen (nämlich Angora, Kaisery, Trebizon, Erzurum, Sivas, Malatya, Kharput, Diyarbekir, Mardin, Musch und Adana) waren „völlig evakuiert“, 70 Kirchen und ebenso viele Schulen konfisziert worden. In zwei weiteren Diözesen, Aleppo und Marasch, dauerten die Deportationen an, nur die Diözese Brousse sei bislang verschont worden. Ihr Versprechen, die katholischen Armenier zu verschonen, hatten die Türken augenscheinlich gebrochen. Enttäuscht und verbittert schrieb Dolci an Msgr. Eugenio Pacelli, Sekretär des Außenamtes im vatikanischen Staatssekretariat, den Mann, der eines Tages selber Papst sein würde:

„Um die Armenier zu verteidigen, habe ich die Gunst Cäsars verloren, des Neros dieser unglücklichen Nation. Ich meine damit den Innenminister Talaat Pascha, Großmeister des Orients der Freimaurerei. Er muss von dem starken Druck erfahren haben, der nach der Intervention des Heiligen Vaters durch sein Handschreiben auf die anderen Botschaften ausgeübt worden ist, denn seitdem schaut er mich mit finsterem Blick an.“

Für Benedikt XV. bestand jetzt kein Zweifel mehr daran, dass „das unglückliche Volk der Armenier fast vollständig der Vernichtung zugeführt wird“ – so wörtlich in einer Allokution vor dem Konsistorium, also der Versammlung der Kardinäle, am 6. Dezember 1915. Wie recht er damit hatte, beweist ein Bericht des Armenisch-katholischen Patriarchen, der ein halbes Jahr später, im Juni 1916, in Rom eintraf: „Das Projekt zur Vernichtung des armenischen Volkes in der Türkei ist noch immer in vollem Gange. (…) Die exilierten Armenier … werden nach wie vor in die Wüste getrieben und dort aller lebensnotwendiger Mittel beraubt. Sie gehen kläglich an Hunger, Seuchen und dem extremen Klima zugrunde. (…) Es ist sicher, dass die osmanische Regierung beschlossen hat, das Christentum aus der Türkei zu beseitigen, bevor der Weltkrieg zu Ende geht. Und das alles geschieht im Angesicht der christlichen Welt.“

Der Versuch Benedikts XV., durch eine diplomatische Intervention den Völkermord an den Armeniern zu stoppen, war also kläglich gescheitert. Doch zumindest hatte er die Aufmerksamkeit der christlichen Welt auf das traurige Schicksal ihrer Glaubensbrüder im Osmanischen Reich und die Verbrechen des jungtürkischen Regimes gelenkt.

Michael Hesemann ist Historiker und Autor. Vier Jahre lang recherchierte er im vatikanischen Geheimarchiv, sichtete über 3000 Seiten bislang unveröffentlichter Dokumente, dann schrieb er das Buch „Völkermord an den Armeniern“ (München 2015). Im Herbst 2015 präsentierte er seine Studien an der staatlichen Akademie der Wissenschaften der Republik Armenien, die ihm dafür die Ehrendoktorwürde verlieh.

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Völkermord an den Armeniern
Mit unveröffentlichten Dokumenten aus dem Geheimarchiv des Vatikans über das größte Verbrechen des Ersten Weltkriegs
Von Michael Hesemann
Hardcover, 352 Seiten; Fotos
2015 Herbig
ISBN 978-3-7766-2755-8
Preis 25.70 EUR

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