
Lourdes: Aufregung um 'verdächtige Finanzgeschäfte' des Rektors3. Juli 2008 in Chronik, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Wenige Wochen vor dem Besuch von Papst Benedikt in Lourdes gibt es dort Aufregung um den Rektor P. Raymond Zambel - Die Polizei wurde mit Vorermittlungen beauftragt - Nach dem Papstbesuch soll der Rektor vernommen werden
Lourdes (www.kath.net) Wenige Wochen vor dem Besuch von Papst Benedikt XVI. im französischen Wallfahrtsort Lourdes gibt es Aufregung rund um den dortigen Rektor Pater Raymond Zambelli wegen "verdächtiger Finanzgeschäfte". Die Polizei wurde nach einem Hinweis der Anti-Geldwäsche-Einheit Tracfin des französischen Finanzministeriums mit Vorermittlungen beauftragt. Laut der französischen Zeitung "Le Canard Enchaîné" soll der 65-jährige Pater insgesamt 427.000 Euro auf seinem Privatkonto haben, alles Spenden von Gläubigen. Zambelli ist in Lourdes seit 2003 für das Generalsekretariat und die Finanzen zuständig. Der zuständige Generalsstaatsanwalt von Pau, Jean-François Lorans, möchte den Priester nach dem Papstbesuch anhören und eventuell festnehmen. Rektor Zambelli wehrte sich inzwischen gegen die Vorwürfe und meinte laut französischen Medienberichten, dass er das Geld von einer gläubigen Frau schon vor seinem Antritt als Rektor von Lourdes bekommen habe. 
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