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Piusbruderschaft wirft Erzbischof Zollitsch Häresie vor

27. April 2009 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Pater Franz Schmidberger, der Distriktoberer für Deutschland, meint in einer Aussendung zu den Zollitsch-Aussagen vom Karsamstag: "Sollte er diese Leugnung nicht widerrufen, läuft er Gefahr, nach dem Kirchenrecht zum formalen Häretiker zu werden."


Freiburg (kath.net)
Die Piusbruderschaft hat am Montag in einer Aussendung dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, vorgeworfen, dass diese am Karsamstag in einer Fernsehsendung eine Häresie vertreten habe. Laut der Bruderschaft soll Zollitsch in der Sendung „Horizonte“ den Sühnecharakter des Leidens und Sterbens Christi geleugnet haben. In dem Interview meinte Zollitsch auf die Frage des Reporters "Also sie würden jetzt nicht mehr so formulieren, dass Gott quasi seinen eigenen Sohn hingegeben hat, weil wir Menschen so sündig waren. So würden Sie es nicht mehr formulieren?" wörtlich: "Zollitsch: Nein, er hat seinen eigenen Sohn in Solidarität mit uns bis in diese letzte Todesnot hineingelassen um zu zeigen, so viel seid ihr mir wert. Ich geh mit euch, ich bin ganz bei euch in jeder Situation."


Die Piusbruderschaft meint jetzt in der Aussendung, dass die Verneinung des Sühnopfers als rechtliche Wiedergutmachung dem Vater gegenüber eine Häresie sei. "Diese Leugnung ist nach der Lehre der Kirche eindeutig als Häresie zu bewerten! Der Erzbischof ist hiermit zur öffentlichen Rücknahme seiner Falschaussagen aufgefordert.", erklärt Pater Franz Schmidberger, der Distriktoberer für Deutschland und meint weiters: "Damit leugnet der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof von Freiburg, Robert Zollitsch, einen Glaubenssatz der Kirche. Sollte er diese Leugnung nicht widerrufen, läuft er Gefahr, nach dem Kirchenrecht zum formalen Häretiker zu werden. Wir fordern daher den Erzbischof von Freiburg und Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz zum unverzüglichen Widerruf auf. Diese Aussage muss als Häresie bezeichnet werden und fügt der Lehre der katholischen Kirche, weil aus dem Mund eines leitenden Bischofs verkündet, einen schweren Schaden zu."

KathTube: Die Aussage von Erzbischof Zollitsch





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