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| ![]() Kardinal Kasper: Piusbruderschaft folgt einem protestantischen Prinzip6. Juli 2009 in Weltkirche, keine Lesermeinung Deutscher Kurienkardinal: Ohne Glaubensfreude ist Mission nicht möglich - Pius-Bruderschaft folgt im Grunde einem protestantischen Prinzip. Sie schwingen sich zum Lehramt über dem Lehramt auf und wollen verbindlich sagen, was kirchliche Tradition ist Köln (kath.net) Ohne Glaubensfreude ist Mission nicht möglich. Wir Christen knicken zu schnell ein, wir zeigen unsere christlichen Symbole oft nur noch verschämt, anstatt dafür einzustehen. Wir brauchen in Deutschland weniger Verzagtheit und mehr beispielsweise von der selbstbewussten amerikanischen "Yes-we-can"-Mentalität." Zum Tod des Popmusik-Stars Michael Jackson, der von eingien Fans als Ersatz-Gott verehrt wird, meinte Kasper dann: "Ich habe nichts gegen Michael Jackson, aber aus der Aussage spricht schon eine gewisse Orientierungs-, Wurzel- und Haltlosigkeit. Hier hat die Kirche die große Aufgabe, den Reichtum des Glaubens zu vermitteln. Eine neue Katechese ist notwendig, es kann so nicht weitergehen." Klare Worte findet der Kurienkardinal auch zur Pius-Bruderschaft. Die Analyse von den Mangelerscheinungen könne er noch teilen, auch wenn er nicht so schwarz sehe wie die Pius-Bruderschaft. Wörtlich betonte Kasper dann: "Aber ich kann mir überhaupt nicht denken, dass eine Gruppe aus dem Ungehorsam heraus die Kirche zu erneuen vermag. Man muss nur mal lesen, was einzelne Pius-Brüder über Johannes Paul II., über den jetzigen Papst, auch über mich so alles verbreitet haben. Da gibt's ja unglaubliche Sachen. Aus ihrer Haltung heraus ist eine Erneuerung der Kirche nicht möglich.Die Haltung der Pius-Bruderschaft ist auch nicht katholisch. Es können doch nicht Einzelne bestimmen, was katholische Lehre ist. Die Pius-Bruderschaft folgt im Grunde einem protestantischen Prinzip. Sie schwingen sich zum Lehramt über dem Lehramt auf und wollen verbindlich sagen, was kirchliche Tradition ist und was nicht." Die Piusbrüder seien keine große Gefahr für die Kirche. Man solle das Gespräch mit ihnen versuchen, um zur Einheit zu kommen. Allerdings müssen die Pius-Brüder nach der großzügigen Geste des Papstes umdenken. Kasper sieht bis jetzt keine Zeichen der Besinnung bei der Piusbruderschaft. Er erklärt dann: "Die katholische Kirche hat kein Traditionsverständnis, das wie jenes der Pius-Bruderschaft eingefroren ist auf die Zeit vor dem Konzil. Wir sind eine lebendige Kirche." Angesprochen auf die umstrittenen Homosexuellen-Aufzüge bei den "Christopher-Street-Days" meinte Kasper: "Die Position der katholischen Kirche zu Homosexualität ist völlig klar: Respekt vor dem Einzelnen, aber wenig Verständnis für das Zur-Schau-Stellen, diese Propaganda bei den Christopher-Street-Days, und wohl im Einklang mit der Mehrheit der Bevölkerung nein zur Forderung nach Gleichstellung homosexueller Gemeinschaften mit der Ehe." Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuTheologie
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