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| ![]() Piusbruderschaft, Zypris und 'theologischer Nachhilfeunterricht'10. Juli 2009 in Deutschland, keine Lesermeinung Deutsche Bundesjustizministerin spricht von "religiösen Extremisten" - Diese wehren sich und fordern Rücknahme der Aussagen - Regensburger Bischof spricht Klartext: "Die Piusbruderschaft müsse sich vor dem Lehramt rechtfertigen, nicht umgekehrt." Berlin (kath.net) Die Piusbruderschaft selbst wehrt sich gegen die Kritik von der Bundesjustizministerin Frau Brigitte Zypries und fordert diese zur Rücknahme der Aussagen auf. In einer Aussendung ist davon die Rede, dass Frau Brigitte Zypries die Piusbruderschaft in schwerer Weise diffamiert habe und man eine sofortige Rücknahme dieser Beschuldigungen. "Die Priesterbruderschaft St. Pius X. beruft sich wie jeder freie Bürger auf dieses unveräußerbare Grundrecht. Wir verkünden die Gebote Gottes, wie sie in der heiligen Schrift stehen, und eines von diesen lautet: Du sollst nicht Unzucht treiben. Wenn es mittlerweile in Deutschland verboten ist, Gottes Gebot öffentlich anzumahnen, dann sind die rechtsstaatlichen Grundlagen der Bekenntnisfreiheit (GG Art 4 Abs 1) ausgehebelt." Klar zur Piusbruderschaft hat sich diese Woche auch der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller geäußert. Durch die Übersiedlung der Kommission Ecclesia Dei" in die Glaubenskongregation sei das ganze nun "im richtigen Fahrwasser". Gegenüber der katholischen Nachrichtenagentur KNA meinte er: "Die Sachlage ist klar, deshalb sollte das dieses Jahr über die Bühne gehen, damit endlich das Ärgernis der Abspaltung aus der Welt geschafft wird." Am Gespräch mit der Bruderschaft nehmen von vatikanischer Seite auch keine Bischöfe teil. Die Piusbruderschaft müsse sich vor dem Lehramt rechtfertigen, nicht umgekehrt. Es handle sich eher um theologischen Nachhilfeunterricht, betonte der Regensburger Bischof, der selbst Mitarbeiter in der Glaubenskongregation ist. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuTraditionalisten
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