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| ![]() Piusbruderschaft: Theologische Gespräche mit Vatikan am Montag25. Oktober 2009 in Weltkirche, keine Lesermeinung Lefebvre-Experte zu den anstehenden Gesprächen: "Für die katholische Seite bedeutet es, darauf zu bestehen, dass keine innerkatholische Gruppe entsteht, die das Zweite Vatikanische Konzil nicht voll anerkenne." Rom/Eichstätt (www.kath.net/ RV) Es ist positiv, dass man zumindest miteinander spricht. Es besteht die Frage, wer die Vorgaben gibt. Da habe ich schwere Bedenken. Die Piusbrüder lösen sich trotz der dargebotenen Hand des Papstes nicht von ihrer Grundhaltung. Sie üben scharfe Kritik an der Kirche des zweiten vatikanischen Konzils. Sie versuchen nach wie vor, die Kirche zurück zu treiben. Diese Kirche, so Schifferle, sei eine Kirche, die ihn an das Bild der festen Burg Gottes erinnere, eine Kirche, in der alles festgelegt ist, eine Kirche, die Erhabenheit und Heiligkeit bewirke. Dies zeige einen Geist der Geschlossenheit und der Abwehrhaltung, der sich gegen jede Neuerung wendet. Dieses Kirchenverständnis sehen die Piusbrüder durch das Entgegenkommen des Papstes bestätigt. Das sei für den anstehenden Dialog prägend, so Schifferle. Für die katholische Seite bedeutet es, darauf zu bestehen, dass keine innerkatholische Gruppe entsteht, die das Zweite Vatikanische Konzil nicht voll anerkenne. Daher muss der Papst darauf hinarbeiten, dass die Verantwortlichen der Piusbruderschaft das Konzil akzeptieren und gutheißen. Das Problem bei der Piusbruderschaft ist, dass alle Versöhnungsversuche fehlgeschlagen sind. Bei der Aufhebung der Exkommunikation und bei der Anerkennung des Lehrrangs des Papstes sind das zweite vatikanische Konzil und dessen Zustimmung in meinen Augen zu wenig zur Sprache gekommen. Das muss nachgeholt werden. Aber selbst bei gut verlaufenden Gesprächen ist sich Schifferle nicht sicher, dass es eine vollständige Versöhnung zwischen der Kirche und allen Piusbrüdern gibt. Wenn es zu einer weiteren Annäherung kommen sollte, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass die Piusbruderschaft in ihrer heutigen Form gänzlich in den Schoß der Kirche zurückkommt. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuPiusbruderschaft
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