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Priesterweihen und Provokationen

4. Juni 2010 in Deutschland, 27 Lesermeinungen
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Die Piusbruderschaft verteidigt am Freitag die umstrittenen Weihen im Bistum Regensburg - Diese wurden zuvor vom Regensburger Bischof scharf kritisiert


Regensburg (kath.net)
Die traditionalistische Piusbruderschaft hat sich am Freitag zur Kritik vom Regensburger Diözesanbischof Gerhard Ludwig Müller geäußert. Dieser hatte vor einigen Tagen zu den geplanten Priesterweihen der Bruderschaft Stellung genommen und diese als "Provokation" bezeichnet und davon gesprochen, dass ein solches Verhalten eine mögliche Wiederaufnahme der Piusbruderschaft in die römisch-katholische Kirche beeinträchtigen werde. Die Piusbruderschaft verteidigt am Freitag in einer Aussendung die geplanten Weihen am 26. Juni und erklärt, dass die offiziellen Gespräche zwischen dem Vatikan und der Priesterbruderschaft in einem "sehr freundschaftlichen und konstruktiven Klima" verlaufen.


Laut der Bruderschaft wird erst nach Abschluss dieser theologischen Gespräche die noch offenen kirchenrechtlichen Fragen – wie eben auch das Problem der Weihen – gelöst werden. Daran wird auf beiden Seiten mit ganzer Energie gearbeitet. Für die Bruderschaft ist es darum unverständlich, wie Bischof Müller in den bevorstehenden Weihen einen "Akt der Rebellion" gegen die kirchliche Hierarchie erblicken könne. Auch im Dezember vergangenen Jahres wurden bereits Priester der Piusbruderschaft in Argentinien und Australien zu Priesters geweiht. Laut der Bruderschaft wurde damit der "Prozess der Verständigung mit Rom" nicht in geringster Weise beeinträchtigt. "Solche Weihen gehören wesentlich zum Leben einer kirchlichen Gemeinschaft, und dieses Leben abzuwürgen, lag niemals in der Absicht des Heiligen Vaters. Es wäre zu wünschen, dass Bischof Müller sich künftig mit den zuständigen Gremien in Rom absprechen würde, damit nicht weitere Querschüsse in der Öffentlichkeit dem Dialog mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. und somit dem Dienst an der Einheit Schaden zufügen.", erklärt die Bruderschaft abschließend.


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Lesermeinungen

 Charlene 7. Juni 2010 

Danke

Zusammen mit dem Heiligen Vater dienen die Bischöfe der von Christus so sehr gebotenen Einheit der Glaubenden. Dieses Amt an der Einheit übt Bischof Gerhard Ludwig aus, wenn er Splittergruppen zur Ordnung ruft, die das II Vatikanische Konzil nicht akzeptieren wollen. Konsequenterweise unterscheidet er nicht zwischen denen, die einen Status der Kirche im 19. Jahrhundert idealisieren und denen, die die Kirche an ihre synodalen Trugbilder der 70er Jahre binden wollen. Danke, Herr Bischof.


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 AndreasR 6. Juni 2010 
 

@Apfelkuchen

Ich kenne zwar nicht Ihre Informationsquellen, für Hinweise bin ich immer dankbar. (aber bitte nicht SPIEGEL, Focus und Co.) Lt. meinen Quellen sind russische Bodenschätze schon in Sowjetzeiten von ausländischen Geschäftemachern ausgebeutet worden. Auch kann es heute nicht viel anders sein, denn Rußlands Verschuldung ist dramatisch, um es mal vorsichtig auszudrücken. Und die Verarmung des Volkes ist auch nicht zu unterschätzen. Ein krasses Gegenbeispiel, wo die Bodenschätze wirklich dem Land zugute kommen, ist Norwegen mit seinen Ölvorkommen.

Und glauben Sie mir, ich kann soz. Propaganda sehr gut erkennen, ohne anzugeben, ehrlich. Wo genau meinen Sie denn, bin ich auf komm. Propaganda hereingefallen?


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 Esmeralda 5. Juni 2010 
 

Piusbrüder

Wenn die Piusbrüder ihr Handeln mit Rom und dem Heiligen Vater absprechen und sein Einverständnis abwarten , so wie im Artikel beschrieben ,dann ist doch alles in Ordnung und keiner braucht sich aufregen.


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  5. Juni 2010 
 

Ei,ei

...lauter rote Strichlein

Wohl wieder lauter rote Stricher unterwegs.


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 Anjokasi 5. Juni 2010 
 

@ Dottrina

Das Problem ist, daß diese Leute nicht warten können. Sie können doch nicht ohne Erlaubnis aus Rom Priester weihen, nur weil sie Gutes vorhaben. Wenn die Einheit wieder da ist, o.k. aber so lange müssen sie nun mal warten. Genauso gut könnten sonst rechtgläubige evangelische Christen ( sowas gibt es ) die Abendmahlsgemeinschaft vorwegnehmen, ohne daß die Kirchengemeinschaft da wäre.


1
 
  5. Juni 2010 
 

Der Unterschied zwischen Deutschland und Russland

http://img251.imageshack.us/f/unterschied.jpg/

Ein angeblicher Kommunist mit Kreuz und dagegen eine angebliche Christin,Anführerin einer angeblich christlichen deutschen Partei mit großem Ausschnitt.


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  5. Juni 2010 
 

AndreasR

Ich glaube nicht,daß sie das Recht haben,Putin sein Christentum einfach so abzusprechen.

Lesen sie nicht so viel westlich-kommunistische Propaganda.

Da sind viele im Westen nur sauer,daß er den Ausverkauf der Bodenschätze seines Landes an üble Mächte verhindert hat,deshalb die ganze Hetze in den Westmedien.

Informieren sie sich mal gefälligst.


1
 
  4. Juni 2010 
 

Fülle ist was Schönes

Nicht von Ungefähr wirkt der überlieferte Ritus zuweilen sehr überladen und überfrachtet. Aus dieser Perspektive war eine sanfte Reform (im Sinne einer Reinigung\") sicherlich notwendig.

Ähm....haben sie schon mal orthodoxen Gottesdienst besucht ?

Dagegen ist der alte katholische Ritus wohl noch die Light-Version.


1
 
  4. Juni 2010 
 

Don Quichotte

Ähnlich wie seit geraumer Zeit \"Zar Putin\" in Russland seine Herrschaft mit Hilfe der russisch-orthodoxen Kirche festigt - versuchen auch in Westeuropa bestimmte Kreise die Hl.Liturgie der Kirche für politische Zwecke zu mißbrauchen. Insbesondere Freunde der monarchistischen Staatsform benützen oft die Liturgie als Steckenpferd für ihre Interessen.

Seien sie lieber froh,daß \"Zar\" Putin Russland endlich Stabilität gegeben hat und dort der Religionsunterricht nach 90 Jahren wieder eingeführt wird !Unter diesen Umständen kann ich mit einem Zaren gut leben.
Ausserdem ist Putin kein Zar sondern ein ehemaliger Geheimdienstmann und russischer Patriot,der fast immer ein Kreuz um den Hals trägt,ausser vielleicht vorsichtshalber in der Badewanne,wobei sie ein Solches bei Frau Merkel noch nicht bemerkten.Auf deren Herrschaft wird meiner Meinung nach auch kein Segen Gottes ruhen,dazu hat sie zu viele Gott ungefällige Dinge gemacht und das C missbraucht.

Es ist wahr,daß Papst und Zar die Kräfte sind,die die Kommunisten schon immer zerstören wollten,nämlich das \"alte Europa\",nachzulesen im kommunistischen Manifest ganz vorne:

Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des Kommunismus. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, der Papst und der Zar, Metternich und Guizot, französische Radikale und deutsche Polizisten.

Allerdings ging und geht diese Hetzjagd nicht von Zar und Papst aus,sondern von den Kommunisten selber und das hält bis heute an.

in diesem Sinne: Es lebe der Papst,es lebe der Zar,es lebe das gute alte christliche Europa.


1
 
 Dottrina 4. Juni 2010 
 

Was für ein Problem?

Was habt ihr alle eigentlich für ein Problem? Sollten die Pius-Brüder - was ich persönlich nicht so schlimm fände - mit Rom eine Einigung erzielen, dann könnten wir gar nicht dankbar genug sein für jeden einzelnen Priester. Diese Leute sind dann definitiv geschult und können dem Zeitgeist auch entsprechend entgegentreten. Also, ich persönlich habe kein Problem mit ihnen. Warten wir die Entscheidung unseres Papstes ab - er ist die Instanz, die zu urteilen hat - und nicht wir! Gott schütze seine Zypern-Reise!!!!!!!


2
 
 Don Quichotte 4. Juni 2010 

... bitte die Hl.Liturgie nicht instrumentalisieren !

@ Apfelkuchen

Habe manchmal den Eindruck, daß die Liturgie der Kirche bewußt instrumentalisiert wird.

Ähnlich wie seit geraumer Zeit \"Zar Putin\" in Russland seine Herrschaft mit Hilfe der russisch-orthodoxen Kirche festigt - versuchen auch in Westeuropa bestimmte Kreise die Hl.Liturgie der Kirche für politische Zwecke zu mißbrauchen.
Insbesondere Freunde der monarchistischen Staatsform benützen oft die Liturgie als Steckenpferd für ihre Interessen.

@ Apfelkuchen möchte ich - bei allem respekt - empfehlen, einmal ganz unvoreingenommen die Liturgiegeschichte zu betrachten: Die Liturgie ist nicht immer \"natürlich\" gewachsen !

Im Laufe der Geschichte wurden immer wieder auch Elemente \"künstlich\" hinzugefügt.
Dabei waren die Motive leider sehr oft weltlicher Natur.

Nicht von Ungefähr wirkt der überlieferte Ritus zuweilen sehr überladen und überfrachtet. Aus dieser Perspektive war eine sanfte Reform (im Sinne einer Reinigung\") sicherlich notwendig.

Was gewisse Ideologen in den 60/70-Jahren daraus gemacht haben, möchte ich jetzt nicht diskutieren:

Die leeren Kirchen am Sonntag sprechen für sich !!!


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 Bonifaz2010 4. Juni 2010 
 

Lächerliche Diskussion

Die Piusbrüder dürfen im Petersdom ihre alten Messen feiern, Rom führt seit Monaten Gespräche über Glaubensfragen mit der Bruderschaft und der Bischof von Regensburg regt sich über ein paar Priesterweihen künstlich auf. Hat der Mann denn keine andere Sorgen?


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  4. Juni 2010 
 

Der alte Ritus lebt,weil er gewachsen ist

Dem alten Ritus, der ohne Frage würdig ist, fehlt oft die Lebendigkeit.

Dieser alte Ritus ist das Lebendigte,was die Kirche je hatte und wer daran herumschnippelt,der macht hier eine Operation am offenen Herzen der Kirche.Genauso wie der,der gegen das Latein polemisiert.
Dieser Ritus ist über Jahrhunderte GEWACHSEN und nicht einfach eigenmächtig eingeführt worden und GEWACHSENES ist immer lebendig,Alles künstlich Aufoktroierte ist nur eine Totgeburt.

Bitte entschuldigen sie mein schlechtes Deutsch.


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  4. Juni 2010 
 

... und diese Früchte sind gut

...dann ist ja alles in bester Ordnung.

Hoffentlich sieht der Papst das auch so.

Es gibt viele noble Ideen in der Menschheitsgeschichte die angesichts ihres Scheiterns einfach nur nicht \"richtig\" umgesetzt wurden.

Sie waren aber eben alle nicht praxistauglich,obwohl sie vielleicht gut gemeint waren.Gut gemeint und gut gemacht :Dazwischen liegen oft Welten.Jede große Idee aber,die in der Praxis nichts taugt und die keine guten Früchte bringt,ist wertlos.


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 Claudia Caecilia 4. Juni 2010 
 

Unmöglich

@Apfelkuchen
Egal was Sie für eine Einstellung zu dem Bischof haben, er ist ein geweihter Bischof und nicht Herr Müller. Vielleicht sollte ich sonst auch von Herrn Levebre sprechen.
Ich kann nicht verstehen, daß angeblich so papst-und romtreue sich ganz klar gegen Rom stellen. Die Piusbrüder haben sich abgespalten im Ungehorsam.
Desweiteren kann ich nicht nachvollziehen, daß viele hier im Forum weite Strecken zurücklegen um am tridentinischen Ritus teilnehmen zu können, weil es doch angeblich nur selten würdige Messen im neuen Ritus gibt. Es gibt sie aber! und diese könnten dann ja auch besucht werden, wie schon gesagt, ganz sicher in allen Bischofskirchen. Da viele von Ihnen das offensichtlich nicht tun, liegt für mich der Schluß nahe, daß Sie das gar nicht möchten.
Es ist völlig in Ordnung den alten Ritus zu lieben, aber vielleicht sollte man doch etwas ehrlicher sein.
Es ist interessant zu sehen, daß einige genau \"wissen\", bei welchem Konzil der HL. Geist anwesend war und bei welchem nicht.
Ja, \"an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen\" und diese Früchte sind gut, auch wenn vieles nicht richtig umgesetzt wird.
Haben Sie schon ´mal darüber nachgedacht, daß es ohne das Konzil wohl auch nicht \"fromm\" geblieben wäre?
@Robert44
Es tut gut, einen Gleichgesinnten zu haben. Dann werden wir halt rot gestrichelt...


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  4. Juni 2010 
 

Glaubt mir

...die Welt würde sehr viel bequemer leben OHNE die katholische Kirche,die ihr ständig ins Gewissen redet.

Warum soll diese Welt diesen lästigen Störenfried wollen?

Sie hat gar keinen Grund dazu und sie wird uns auch nicht lieber mögen,wenn wir vor ihr kuschen,sondern sie wird das als unsere Schwäche auslegen und umgekehrt das als ihre eigene Stärke,die uns bezwingen wird.

Uns hilft nur klare Kante zur Welt,sonst gar nichts.
Die Menschen müssen in uns die Hoffnung haben,daß es da noch etwas anderes gibt als das, was ihnen die Welt bietet:Die große Perle auf dem Acker,Jesus Christus um dessen willen wir alle Herrlichkeiten dieser Erde einfach sausen lassen sollen,um ihn zu gewinnen.

DIESE Hoffnung ist es,die wir den Menschen bringen sollen:Seht her,Christus hat diese Welt bezwungen,mit all ihren Kräften und Mächten.Mit ihm gemeinsam können WIR das auch.das ist dann die wahre Taufe,durch die wir neue Menschen werden,unser Wertesystem verschiebt sich hin zum größtem Schatz den es überhaupt gibt und wir lassen ab, vom Plunder dieser Welt.Sammelt also keine vergammelten Schätze auf Erden,die Motten, Inflation und Betrug eh alle auffresssent,sondern gewinnt die wahren Schätze dieser Erde die Herzen der Menschen für den Herrn.


2
 
  4. Juni 2010 
 

Herr Müller

..ist dem Kirchensteuersystem der DDR 2.0 aus dem 3.Reich verfallen.

„Eine Trennung der Kirchengliedschaft bezüglich der Kirche als Leib Christi und der öffentlich-rechtlichen Körperschaft zeigt die offene Ablehnung des katholischen Kirchenverständnisses“ – behauptet er z.B ohne Beweise.

Die „öffentlich-rechtlichen Körperschaft“ ist aber eine typisch deutsche Rechtskonstruktion, die theologisch oder im Kirchenrecht nicht existiert.

Müller dann weiter:

Der Austritt aus der Kirche vor dem Standesbeamten ist, von der Kirche aus gesehen und damit theologisch formuliert, immer ein Abfall von der Gemeinschaft der Kirche, der ich durch die Taufe unlösbar angehöre. Daran ändert sich auch nichts, wenn die einzelnen Betroffenen subjektiv ganz andere Motive im Sinne haben.

Mit dem von Papst Benedikt XVI. bevorzugten italienischen System der Kirchenfinanzierung kann Mons. Müller nichts anfangen.

Müller:Ein guter Bischof für eine Staatskirche,aber weniger für die universale katholische Kirche,die sich auch in ernsten Fällen eben GEGEN den Staat stellen muss:

Siehe Schwangerenberatung,wo der Staat versuchte die Kirche für seine niederen Zwecke zu missbrauchen.


0
 
  4. Juni 2010 
 

Der Hl. Geist war auch bei diesem Konzil

...wer die Früchte sieht weiss daß es wohl nur der Zeitgeist war und sicher oft nur der eigene Vogel.Man wollte einfach mal \"modern\" sein und den Beifall der Welt erhaschen.das ist aber in die Hose gegangen,denn die Welt klatscht trotzdem nicht,was aber zu erwarten war.

Und an den Früchten werden wir erkennen,ob es wirklich der heilige Geist war,der hier gewirkt hat.

Momentan siehts nicht danach aus.


0
 
  4. Juni 2010 
 

Hans im Pech

Zusätzlich möchte ich aber erwähnen, daß auch der neue Ritus sehr würdig gefeiert werden kann...

...aber praktisch immer weniger wird.
Dieses Problem haben wir aber kaum beim Alten,jedenfalls nicht in diesem Ausmaß.

Man hat etwas Bewährtes aufgegeben,ohne etwas Besseres dadurch zu bekommen.

Das ist so dumm wie der Dumme seine Kuh gegen eine Gans eintauscht und am Ende mit dem Mühlstein nach Hause kommt.


1
 
  4. Juni 2010 
 

@ Claudia Caecilia

Danke für Ihre Schilderung der Heiligen Messe in Münster, ich erlebe dies ebenso.

Wunderlich finde ich allerdings das man dafür rot gestrichelt wird


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 Claudia Caecilia 4. Juni 2010 
 

Ungehorsam

@Robert44
Ich sehe es auch so wie Sie.
Zusätzlich möchte ich aber erwähnen, daß auch der neue Ritus sehr würdig gefeiert werden kann.
Wer gestern die Möglichkeit hatte zum Hochfest in einer der Bischofskirchen zu sein (ich denke, es war überall ähnlich wie in Münster), der wird nicht ernsthaft behaupten können, daß der tridentinische Ritus würdiger sei. Ich habe heute wieder die wunderschöne, richtige Umsetzung der Liturgiereform erleben dürfen.
Dem alten Ritus, der ohne Frage würdig ist, fehlt oft die Lebendigkeit.
Der neue Ritus, so gefeiert wie im Dom - nur das Ewige Leben bei Gott kann schöner sein!
Ich finde es gut, daß auch der alte Ritus gefeiert wird, sodaß Menschen, die ihn lieben auch eine Heimat in unserer Kirche haben, aber ich finde es falsch, daß das II.Vat immer \"verteufelt\" wird.
Das Konzil hat keine Schuld daran, daß unsere Gesellschaft immer unchristlicher wird. Für die schreckliche \"Kreativität\" der Priester kann es auch nichts.
Wir können nicht mehr hinter das Konzil zurück - Gott sei Dank! - und sich das zu wünschen, geschieht nicht im Gehorsam gegenüber unserer Kirche. Der Hl. Geist war auch bei diesem Konzil und ER bleibt in unserer Kirche, egal ob Liturgie im alten oder neuen Ritus gefeiert wird, aber es muß wirklich \"Göttliche Liturgie\" sein.


7
 
  4. Juni 2010 
 

was sollen die piusbrüder denn machen?

die piusbruderschaft hat kandidaten für das priesteramt und sie sollen geweiht werden--warum denn nicht? hat der bischof mit ihnen geredet? wohl kaum--gibt es sonst genügend priesteramtskandidaten ?


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 Athina 4. Juni 2010 

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

Man kann ja von der Piusbruderschaft denken wie man will, aber (deren) Priesterweihen als \"Provokation\" zu bezeichnen, ist nun wirklich mehr als albern.
Man würde ja von diesen Weihen überhaupt nichts mitbekommen, würden Bischöfe wie G.L.M. sich nicht permanent in der Öffentlichkeit darüber mockieren, nur um die FSSPX schlecht zu machen.


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  4. Juni 2010 
 

Entweder die Piusse unterwerfen sich dem Papst,

oder sie lassen es. Mehr sollte man über sie nicht nachdenken. Jeder Pius kann in die Priestergemeinschaft St Peter übertreten, wie so manch einer vor ihm und damit in Gemeinschaft mit dem Papst und dem Heil treten. Denn der Papst ist der Fels und wer das wirken dieses Papstes sieht, spürt geradezu wie sehr der Heilige Geist mit ihm ist.


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 Stormarn 4. Juni 2010 
 

Alles paletti, oder?

Die Kritik von Bischof Müller in Ehren, wenn denn sonst alles in seinem Bistum zum Besten steht. Ist da aber im Regensburger Bistum wirklich alles so in der Ordnung der Kirche, daß die Pristerweihen in Zaitskofen des Bischofs Blut so in Wallung bringen können?


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 Wynfried 4. Juni 2010 

\"Mit ganzer Engergie\"

Die Verhandlungen zwischen Rom und der Piusbruderschaft sind auf einem guten Weg. Mögen die noch offenen kirchenrechtlichen Fragen rasch und mit einem tragfähigen Ergebnis gelöst werden.


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  4. Juni 2010 
 

Bischof Müller tut sich nichts Gutes ...

Bischof Müller tut sich nichts Gutes wenn er sich darüber aufregt. Er ist ja bekannt dafür das er gerne etwas \"explosiv\" ist, aber das schadet manchmal auch. Ich denke das ist hier auch der Fall. Der Pius-Bruderschaft die Priesterweihen zu verbieten sorgt nur dafür das sie es trotzdem machen. Gut, er ist als Bischof im Recht weil es auf seinen Gebiet passiert, und er darf das verbieten. Jedoch müsste man dann konsequenterweise der Piusbruderschaft ein eigenes Bistum zugestehen wo sie weihen dürfen. Will das Bischof Müller?

www.politikstube.de


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