
Der erste Ureinwohner Lateinamerikas, der selig gesprochen wurde9. Dezember 2010 in Spirituelles, 9 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die Kirche feiert heute den Gedenktag an den Heiligen Juan Diego, der Seher von Guadalupe
Linz (kath.net/Kathpedia) Die Kirche feiert heute den Gedenktag an den Heiligen Juan Diego. Der mexikanische Heilige wurde um 1474 in Cuauhtlithan/Cuautlitlán bei Tenochtitlan, dem heutigen Mexiko-Stadt, geboren und ist als Seher von Guadalupe bekannt. Cuauhtlatoatzin (in der Stammessprache Nahuatl "sprechender Adler") wurde 1524 auf den Namen Juan Diego (dt.: Johann Jakob) getauft. Am 9. Dezember 1531 erschien ihm das erste Mal die Gottesmutter Maria auf dem Hügel Tepeyac nahe Mexiko-Stadt mit dem Auftrag: Ich bin die Jungfrau Maria, sag dem Bischof, er soll mir hier eine Kirche bauen. Noch 1531 wurde an dieser Stelle eine Kapelle errichtet und darin das Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Guadalupe aufgestellt. Juan Diego lebte bis zu seinem Tod in dieser Kapelle als Büsser und Beter. Er starb am 30. Mai 1548. Papst Johannes Paul II. sprach ihn 1990 in Mexiko als ersten Ureinwohner Lateinamerikas selig und beim Besuch von 2002 heilig. Aus diesem Anlass versammelte sich in Mexiko-Stadt Millionen von Menschen. 
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