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| ![]() 'Tradi-Shopping' - Piusbruderschaft kauft Kirche in Köln23. Dezember 2010 in Aktuelles, 27 Lesermeinungen Insgesamt hat die Vereinigung nach eigenen Angaben mehr als 50 Niederlassungen in Deutschland Köln (kath.net/KAP) Die lefebvrianische "Priesterbruderschaft St. Pius X." (Piusbruderschaft) hat erstmals in Köln eine Kirche gekauft. Wie die Vereinigung am Dienstag in Stuttgart mitteilte, erwarb sie das 1951 gebaute Gotteshaus im Stadtteil Kalk von der Neuapostolischen Kirche. Kalk ist ein sozialer Brennpunkt. Bislang verfügt die Piusbruderschaft in der Kölner Innenstadt über eine Kapelle, die mittelfristig als Gottesdienstort aufgelöst wird. Insgesamt hat die Vereinigung nach eigenen Angaben mehr als 50 Niederlassungen in Deutschland. Zum vierten Mal kauft die Piusbruderschaft ein Gotteshaus der Neuapostolischen Kirche, die sich derzeit in einer Phase der Umstrukturierung befindet. Die "Priesterbruderschaft St. Pius X." wurde 1969 vom französischen Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-91) gegründet. Die Gemeinschaft lehnt wichtige Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) ab, insbesondere die erneuerte Liturgie, die Religionsfreiheit und die Ökumene. Nach einer unerlaubten Bischofsweihe 1988 wurden Lefebvre und die vier geweihten Bischofe der Priesterbruderschaft exkommuniziert. Anfang 2009 hob der Papst die Exkommunikation wieder auf. Seit Ende 2009 gab es im Vatikan mehrere Gesprächsrunden mit Vertretern der Bruderschaft über strittige Lehrfragen und eine Rückkehr in die katholische Kirche. Copyright 2010 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuTraditionalisten
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