Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  3. ZDF hasst Katholiken
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Es gibt keine zweite Chance mehr
  8. Wahrheit ist heilsrelevant
  9. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  10. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  14. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  15. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium

Figuren in den Augen der "Guadalupana" sind nicht gemalt

19. Juli 2002 in Interview, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dr. Aste studiert seit 22 Jahren die Netzhaut der Gottesmutter von Guadalupe


Madrid (kath.net/Zenit.org)
1929 hat man im Auge der Gottesmutter von Guadalupe eine winzige menschliche Gestalt entdeckt, und seither beschäftigt das Geheimnis der Pupillen der "Guadalupana" die Wissenschaft.

Einer der größten Experten in diesem Bereich ist der aus Peru stammende Wissenschaftler und Digitalbildfachmann José Aste Tonsmann, der seit 22 Jahren nach weiteren Figuren sucht und auch zwölf gefunden hat.

Der Heilige Vater wird den Seher der Guadalupana, den Indio Juan Diego, am 31. Juli in Mexiko heiligsprechen.Wenn das menschliche Auge beobachtet, spiegeln sich die geschauten Objekte auf der Retina. "Ich spiegle mich jetzt in ihrem Augapfel, was hinsichtlich der Größe natürlich von der Nähe und Ferne des Objektes vom ihrem Auge abhängt, und dasselbe geschieht bei der Guadalupana: das, was auf ihren Augen zu sehen ist, das ist das, was sich im Augenblick, in dem sie Juan Diego schaute, eingraviert hat".

FRAGE: Könnten diese Figuren nicht von Menschenhand dahin gekommen sein?

JOSÉ ASTE TONSMANN: Nein, und zwar aus drei Gründen: erstens sind sie für das menschliche Auge nicht sichtbar bis auf eine, nämlich die spanische, also die größte, keiner kann so kleine Umrisse gezeichnet haben. Zweitens sind die Pigmente dieser Figuren unbekannt, was übrigens auch für das Bild der Gottesmutter gilt, sie ist nicht gemalt, und keiner weiß bisher, wie sie auf die Tilma von Juan Diego gekommen ist.

FRAGE: Und der dritte Grund?

JOSÉ ASTE TONSMANN: Die 13 Figuren sind in beiden Augen sichtbar, welcher Künstler würde so etwas machen? Außerdem ist ihre Größe in den beiden Augen nicht gleich, was von der Nähe der Person zum rechten oder linken Auge der Gottesmutter abhängt.

FRAGE: Wie sind sie bei ihrem Experiment vorgegangen?

JOSÉ ASTE TONSMANN: Zuerst wurden beide Augen photographiert und dann digitalisiert, sodann in den Computer eingegeben, vergrößert und die Bilder herausgefiltert.

FRAGE: Wer erscheint in den Augen?

JOSÉ ASTE TONSMANN: Ein fast nackter Diener, ein älterer Mann (Bischof Fray Juan de Zumárraga), ein jüngerer Mann (der Übersetzer), ein Eingeborener mit einer Tilma (Juan Diego), eine Negerin (eine Sklavin), ein bärtiger Spanier und schließlich eine Eingeborenenfamilie: Papa, Mama, drei Kinder und zwei weitere Erwachsene, welches die Großeltern oder Onkels und Tanten sein könnten

FRAGE: Woher wissen sie, dass die restlichen Figuren der Sklavin, dem Übersetzer usw. entsprechen?

JOSÉ ASTE TONSMANN: Es gibt so etwas wie eine historische Konstanz. Der ältere Mann auf den Augen der Gottesmutter weist eine große Ähnlichkeit mit den aus der damaligen Zeit stammenden Bildern von Bischof Fray Juan de Zumárraga auf. Über die Negersklavin sagt Zumárraga in seinem Testament, dass er ihr die Freiheit schenkt, und wir wissen auch, dass sie Maria hieß. Im Archivo de Indias wird auch die Abreiseakte des Bischofs in die Neue Welt aufbewahrt.

Von Alex Navajas, La Razón.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Guadalupe

  1. Guadalupe-Fest vereint Lateinamerikaner erstmals im Stephansdom
  2. Die erste Guadalupe-Predigt von Papst Leo ermöglicht einen Blick in sein Herz
  3. Schönborn zum Guadalupe-Tag: Maria ist in allen Kulturen zuhause
  4. "Unsere Liebe Frau von Guadalupe" ist "Mutter und Stern der Evangelisierung in Amerika"
  5. Es werden wieder um die 13 Millionen Guadalupe-Pilger in Mexiko-Stadt erwartet
  6. Kardinal Burke ruft zu neunmonatiger Novene zu Maria von Guadalupe auf
  7. 'In Medjugorje erscheine ich, aber in Guadalupe wohne ich'
  8. Mexiko-Stadt: Elf Millionen Pilger kamen zum Guadalupe-Fest
  9. Mexiko: 10 Millionen Pilger zum Guadalupe-Fest erwartet
  10. Wegen Coronavirus: Lateinamerika der Madonna von Guadalupe geweiht






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  10. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  11. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  12. Wahrheit ist heilsrelevant
  13. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  14. Eine katholische Heldin
  15. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz