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| ![]() Figuren in den Augen der "Guadalupana" sind nicht gemalt19. Juli 2002 in Interview, keine Lesermeinung Dr. Aste studiert seit 22 Jahren die Netzhaut der Gottesmutter von Guadalupe Madrid (kath.net/Zenit.org) Einer der größten Experten in diesem Bereich ist der aus Peru stammende Wissenschaftler und Digitalbildfachmann José Aste Tonsmann, der seit 22 Jahren nach weiteren Figuren sucht und auch zwölf gefunden hat. Der Heilige Vater wird den Seher der Guadalupana, den Indio Juan Diego, am 31. Juli in Mexiko heiligsprechen.Wenn das menschliche Auge beobachtet, spiegeln sich die geschauten Objekte auf der Retina. "Ich spiegle mich jetzt in ihrem Augapfel, was hinsichtlich der Größe natürlich von der Nähe und Ferne des Objektes vom ihrem Auge abhängt, und dasselbe geschieht bei der Guadalupana: das, was auf ihren Augen zu sehen ist, das ist das, was sich im Augenblick, in dem sie Juan Diego schaute, eingraviert hat". FRAGE: Könnten diese Figuren nicht von Menschenhand dahin gekommen sein? JOSÉ ASTE TONSMANN: Nein, und zwar aus drei Gründen: erstens sind sie für das menschliche Auge nicht sichtbar bis auf eine, nämlich die spanische, also die größte, keiner kann so kleine Umrisse gezeichnet haben. Zweitens sind die Pigmente dieser Figuren unbekannt, was übrigens auch für das Bild der Gottesmutter gilt, sie ist nicht gemalt, und keiner weiß bisher, wie sie auf die Tilma von Juan Diego gekommen ist. FRAGE: Und der dritte Grund? JOSÉ ASTE TONSMANN: Die 13 Figuren sind in beiden Augen sichtbar, welcher Künstler würde so etwas machen? Außerdem ist ihre Größe in den beiden Augen nicht gleich, was von der Nähe der Person zum rechten oder linken Auge der Gottesmutter abhängt. FRAGE: Wie sind sie bei ihrem Experiment vorgegangen? JOSÉ ASTE TONSMANN: Zuerst wurden beide Augen photographiert und dann digitalisiert, sodann in den Computer eingegeben, vergrößert und die Bilder herausgefiltert. FRAGE: Wer erscheint in den Augen? JOSÉ ASTE TONSMANN: Ein fast nackter Diener, ein älterer Mann (Bischof Fray Juan de Zumárraga), ein jüngerer Mann (der Übersetzer), ein Eingeborener mit einer Tilma (Juan Diego), eine Negerin (eine Sklavin), ein bärtiger Spanier und schließlich eine Eingeborenenfamilie: Papa, Mama, drei Kinder und zwei weitere Erwachsene, welches die Großeltern oder Onkels und Tanten sein könnten FRAGE: Woher wissen sie, dass die restlichen Figuren der Sklavin, dem Übersetzer usw. entsprechen? JOSÉ ASTE TONSMANN: Es gibt so etwas wie eine historische Konstanz. Der ältere Mann auf den Augen der Gottesmutter weist eine große Ähnlichkeit mit den aus der damaligen Zeit stammenden Bildern von Bischof Fray Juan de Zumárraga auf. Über die Negersklavin sagt Zumárraga in seinem Testament, dass er ihr die Freiheit schenkt, und wir wissen auch, dass sie Maria hieß. Im Archivo de Indias wird auch die Abreiseakte des Bischofs in die Neue Welt aufbewahrt. Von Alex Navajas, La Razón. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuGuadalupe
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