Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof an Kanzler Schallenberg: Bitte Schluss mit Folterrhetorik!
  2. Impfpflicht? (Höchste) Zeit zum Widerstand!
  3. Corona-Wahn
  4. SPD, GRÜNE und FDP - KEIN HERZ für UNGEBORENE KINDER!
  5. Der "2G-Virus' - Das Erzbistum Berlin beginnt mit dem Aussperren von den Ungeimpften!
  6. „Priesterlicher Zölibat: Liebesangelegenheit zwischen dem Hass der Welt und kirchlichem Selbsthass“
  7. Lebensschützer Tschugguel gegen Impfpflicht
  8. Impfaktion IM Paderborner Dom – Hat der Dom keine Ausweichräume?
  9. Bischof Timmerevers: Impfpflicht ist ethisch vertretbar
  10. Pariser Erzbischof vor Rücktritt? Was macht Papst Franziskus?
  11. Österreich nach Covid-Großdemo - Medialer Wind of Change?
  12. I had a dream: Ständiger Rat der Deutschen Bischofskonferenz ruft zur Umkehr auf!
  13. Exorzist Ripperger: Satan wird die Zeit knapp
  14. Erzbischof Schick ruft Katholiken und Protestanten zur gegenseitigen Amts-Anerkennung auf
  15. Herr Sternberg und die biologische Lösung – „Das, Herr Sternberg, ist ungeheuerlich!“

Will der Vatikan kroatischen Bischof suspendieren?

1. September 2011 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Streit um eine exklusive Klosterimmobilie : Pulaer Bischof Milovan missachtete Anordnung aus Rom


Zagreb-Vatikanstadt (kath.net/KAP) Neue Stufe im Streit zwischen dem Vatikan und Kroatien um eine exklusive Klosterimmobilie in Istrien: Die kroatische Tageszeitung "Vecernji list" berichtet unter Berufung auf "gut unterrichtete Kirchenkreise", der Vatikan drohe, den Bischof von Porec-Pula, Ivan Milovan (siehe Foto), abzulösen. Milovan habe die Anordnung des Vatikan missachtet, beim kroatischen Justizministerium Beschwerde einzureichen. Das Ministerium hatte zuvor entschieden, dass ein zwischen kroatischem Staat, kroatischer Kirche und einem Benediktinerkloster in Italien umstrittenes Grundstück in Dajla in staatlichen Besitz zurückkehren solle.


Streitpunkt ist ein Stück Land von 250 Hektar in bester Lage an der istrischen Küste bei Dajla, dessen Wert auf 30 Millionen Euro geschätzt wird. Der Zwist um das Grundstück hat seine Wurzeln im 19. Jahrhundert, als das Kloster Dajla dem italienischen Benediktinerkloster Praglia bei Padua vermacht wurde. In kommunistischer Zeit wurde die Liegenschaft 1948 verstaatlicht und nach der Wende 2004 an die Diözese Porec-Pula übergeben.

Seitdem dauert der Streit an; 2008 wurde eine päpstliche Kardinalskommission eingesetzt, um den Konflikt zu lösen. Rom übertrug die Besitzrechte seinerseits an die italienischen Benediktiner. Kroatiens Regierung wertete dies als Übergriff; sie beruft sich darauf, dass frühere Verträge Besitzstand für ungültig erklärt worden seien. Das Außenministerium in Zagreb will nach eigenen Angaben erreichen, dass das Grundstück in kroatischem Besitz bleibe.

Bischof Milovan stimmte der Vatikan-Entscheidung im Vorjahr offenbar zunächst zu, änderte später jedoch seine Meinung. Er weigert sich, das Grundstück den italienischen Benediktinern zu überlassen. Ein Teil der Liegenschaft wurde zwischenzeitlich von der Diözese verkauft; dort soll ein Golfplatz entstehen. Das italienische Kloster fordert dafür eine Ablöse.

Die Lage ist bereits seit Wochen gespannt. Traditionell gilt das Verhältnis zwischen Zagreb und dem Vatikan als sehr gut, zuletzt war Papst Benedikt XVI im Juni in der Hauptstadt zu Besuch.

Die Kroatische Bischofskonferenz äußerte sich bislang nicht offiziell zu einer möglichen Ablösung Milovans. "Vecernji list" macht allerdings großen Unmut im Land über die vatikanische Bürokratie aus.

Copyright 2011 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 teofil 4. September 2011 
 

Antwort an Ivanka

- \" Obwohl sie unverdiente Weise zufällig katholisch geblieben sind\"
Wie wird man unverdinter Weise zufallig katholisch?
1. Weil nach hl. Augustinus alles Gnade ist.
2. Weil eine Religion, besonders die katholische ein Geschenk ist
3. Die Kroaten sind genau so wie die Serben oft nur aufgeblasene Christen und Separatisten
4. Ivan Milovan ist genauso ungehorsam wie Helmut Schüller und seine 3oo untergeschriebene. Ob die alle Geistliche sind, ist nicht evident.


0

0
 
 teofil 4. September 2011 
 

Der seelige Ivan März ist garantiert katholisch aber Ivan Milovan

ist in ersten Linie ein istrianer Kroate, der slow. Interessen (territoriale und religiiöse) in Istrien immerkategorisch abgelehnt hat bzw.eingeschränkt hat. Jetzt lehnt er berechtigte vatikanisch katholische (also internationale) Interessen auch ab. So ein Bischof ist nicht sehr sehr katholisch, oder?


0

0
 
 donmeiso 2. September 2011 
 

@jacu 75

Ich habe gelesen, dass in dem Vertrag von Osimo 1975 die gegenseitigen Ansprüche zwischen Italien und Jugoslawien völkerrechtlich geregelt wurden und die Benediktiner vom Italienischen Staat eine Abfindung für genaus dieses Kloster und die Grundstücke bekommen hätten. Habe ich da etwas falsch verstanden? Nach dem „Pacta sunt servanda“ wäre doch damit alles abgegolten gewesen. Wissen sie vielleicht, wieso die Benediktiner und Rom dennoch einen Anspruch auf die Grundstücke haben ?


1

2
 
 ivanka 1. September 2011 
 

Fragen an teofil

Fragen an teofil:

-\" kroatischen halbkatholische Nationalisten \"
Was ist Halbkatholischer Nationalist?

- \" Obwohl sie unverdiente Weise zufällig katholisch geblieben sind\"
Wie wird man unverdinter Weise zufallig katholisch?


2

0
 
 teofil 1. September 2011 
 

Mit dem slowenischen Teil von Istrien-Küste

haben kroatischen halbkatholische Nationalisten jahrzehnte lang auch einen l ähnlich schändlichen Spiel getrieben. Obwohl sie unverdiente Weise zufällig katholisch geblieben sind, haben durch ungerechte geschichtliche Zufälle ganz Dalmatien bekommen haben, pfeifen sie auf gerechte Teilung und auch nach Jasenovac zeigen weiter ihre unermässliche Geizigkeit und Gier...


0

4
 
 jacu75 1. September 2011 
 

@Gabriel

Die Situation ist anders als Sie sie beschreiben: ich rate ihnen diesen Artikel (auf Italianisch, aber mit Google Translate können Sie ihn übersetzen): daraus werden Sie erfahren, dass das italienische Kloster seit vielen Jahren versucht, zurückzubekommen was ihm gehört...
http://www.labussolaquotidiana.it/ita/articoli-croazia-un-pasticciaccio-contro-la-santa-sede-2823.htm
Die Diozöse hat viele Lügen verbreitet und den Papst als Marionette der italiensichen Kuria verleumdet.


3

1
 
 Gabriel von Eyb 1. September 2011 
 

Mammon

Bischof Milovan stimmte der Vatikan-Entscheidung im Vorjahr offenbar zunächst zu, änderte später jedoch seine Meinung. Er weigert sich, das Grundstück den italienischen Benediktinern zu überlassen. Ein Teil der Liegenschaft wurde zwischenzeitlich von der Diözese verkauft; dort soll ein Golfplatz entstehen. Das italienische Kloster fordert dafür eine Ablöse.

---

Wenn Sie in Glaubensdingen genauso eifrig wären wie in wirtschaftlichen Dingen, sähe es besser aus. Wieder mal geht es nur um den schnöden Mammon. Hätte dieses italienische Benediktinerkloster kein Golfplatzgrundstück, sondern eine Ruine geerbt, hätte es sicher seine Ansprüche ruhen lassen.


2

3
 
 Aegidius 1. September 2011 
 

O kann man nicht auch hierzulande den einen oder anderen Versager suspendieren, weil Anordnungen aus Rom bewußt mißachtet oder hintertrieben werden? Klar, hier kann man auf diese Weise kein Geld gewinnen, sondern eigentlich nur verlieren - aber was gewönne man an Glaubwürdigkeit, Orthodoxie, Liturgie!


10

3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kroatien

  1. Bosnien und Herzegowina: Die Vergessenen
  2. Kroatischer Bischof: Bleiburggedenken betrifft nicht nur Ustaschi
  3. 23 Millionen für arme Kinder im eigenen Land
  4. Kroatien: Pro-Life-NGO kritisiert Hürden bei Job-Enstieg für Mütter
  5. Studie: Kroaten vertrauen in Kirche und Armee
  6. Kroatien: Verfassungsgericht verbietet Sexualkundeunterricht
  7. Gotovina-Freispruch verursacht schweren Ökumene-Schaden
  8. Zagreber Kardinal begrüßt Gotovina-Freispruch
  9. Vatikan klagt gegen Republik Kroatien wegen Kloster Dajla
  10. Vatikan irritiert über kroatische Entscheidung im Besitzstreit







Top-15

meist-gelesen

  1. Bischof an Kanzler Schallenberg: Bitte Schluss mit Folterrhetorik!
  2. Exorzist Ripperger: Satan wird die Zeit knapp
  3. Impfpflicht? (Höchste) Zeit zum Widerstand!
  4. Corona-Wahn
  5. Der "2G-Virus' - Das Erzbistum Berlin beginnt mit dem Aussperren von den Ungeimpften!
  6. Bitte unterstützen Sie kath.net via AmazonSmile-Programm
  7. Österreich nach Covid-Großdemo - Medialer Wind of Change?
  8. Die Antwort auf die Not unserer Zeit ist JESUS CHRISTUS
  9. Pariser Erzbischof vor Rücktritt? Was macht Papst Franziskus?
  10. Erzbischof Schick ruft Katholiken und Protestanten zur gegenseitigen Amts-Anerkennung auf
  11. Herr Sternberg und die biologische Lösung – „Das, Herr Sternberg, ist ungeheuerlich!“
  12. Treffen der Hoffnung - Mai 2022 - kath.net-Lesertreffen in Kroatien
  13. Die Löwen kommen!
  14. Lebensschützer Tschugguel gegen Impfpflicht
  15. Spanischer Bischof Novell heiratet geschiedene Autorin von Erotik- und Satanismusromanen

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz