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| ![]() Liturgiereform veränderte nur die Form, nicht die Substanz der Messe11. Oktober 2011 in Deutschland, 75 Lesermeinungen Im Hinblick auf Kritik der Piusbruderschaft wies der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller ausdrücklich darauf hin, dass in der Liturgiereform des Vatikanums nicht die Substanz der Messfeier verändert worden war, sondern nur die äußere Form. Regensburg (kath.net/pdr) Bischof Gerhard Ludwig Müller hat den Festvortrag bei der Auftaktveranstaltung "Kirche im Aufbruch damals und heute" gehalten. Die Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg e.V. (KEB) lädt dazu ein, das bevorstehende Jubiläum "50 Jahre Vatikanum II" in den Blick zu nehmen und es in den kommenden Jahren in die Erwachsenenbildungsarbeit der Pfarreien und Dekanate im Bistum Regensburg einfließen zu lassen. Auch im Hinblick auf die Kritik der Piusbruderschaft wies der Bischof noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass in der Liturgiereform des Vatikanums nicht die Substanz der Messfeier verändert worden wäre, sondern nur die äußere Form. Liturgie könne nie losgelöst vom Kirchenverständnis gesehen werden, denn sie mache deutlich, was Kirche ist: Volk Gottes und Leib Christi. In den Schriftlesungen begegnen wir Gott und in der Kommunion werden die Glieder des Leibes eins mit dem Haupt, mit Christus. Von der Liturgie-Konstitution ging der Bischof über zur Kirchen-Konstitution Lumen Gentium. Das ganze Volk Gottes, so führte der Regensburger Oberhirte aus, habe Anteil am Sendungsauftrag der Kirche, sowohl im Weihepriestertum als auch im sogenannten Allgemeinen Priestertum. Er forderte die Anwesenden auf, ob nun in der Katholischen Bildungsarbeit, im Religionsunterricht oder die Priester in der Predigt, von diesem Grundwissen des Glaubens, Zeugnis abzulegen und es zu den Menschen zu bringen. Bei der Frage Was ist die Kirche?, gebe es heutzutage oft mehr Missverständnisse als ein rechtes Verstehen des Kirchenbegriffes. Diesem Unwissen müsse entgegen gearbeitet werden. Die Veranstaltungsreihe "Kirche im Aufbruch damals und heute" im Bistum Regensburg lädt dazu ein, sich sowohl mit den theologischen Hauptaussagen als auch der Zeit des Konzils wieder neu auseinanderzusetzen. Am 11. Oktober 1962 wurde das Konzil damals feierlich von Papst Johannes XXIII. eröffnet. Genau ein Jahr und einen Tag vor der 50. Wiederkehr der Konzilseröffnung wurde im nun der Startschuss zur verschiedenen thematischen Angeboten der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg e.V. (KEB) gegeben. Foto von der Veranstaltung mit Bischof Müller: © Bistum Regensburg Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuBistum Regensburg
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