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| ![]() Tradibeben16. Februar 2012 in Chronik, 84 Lesermeinungen Warum KATH.NET einem Autor der Piusbruderschaft ("Und verteidigen mit heiligem Zorn die Singularität des Holocaust gegen jeden revisionistischen Zweifler") keine Plattform geben wollte Linz (kath.net/rn) Die Antworten von P. Lugmayr dürften offensichtlich innerhalb der Piusbruderschaft binnen weniger Stunden für gewaltige Aufregung gesorgt haben. Kurz nach deren Veröffentlichung nämlich erreichte KATH.NET ein Kommentarangebot aus dem Umfeld der Bruderschaft St. Pius X. von einem gewissen Anton Löhmer. Dieser stellte sich als Jurastudent und Vorsitzender des "Initiativkreis katholischer Laien und Priester in der Erzdiözese Freiburg e.V." vor. Außerdem ist er laut eigenen Angaben Mitglied der Katholischen Jugendbewegung (KJB), der Jugendvereinigung der FSSPX. Die KATH.NET-Redaktion hat das Angebot dankend abgelehnt, dies aus dem einfachen Grund, weil der Beitrag nicht als besonders theologisch versiert erschien und außerdem sehr schnell merkwürdige Aussagen des Autors im Internet zu finden sind. So schreibt dieser in einem Internetbeitrag in dem Blog "Der Gerade Weg" (https://dergeradeweg.wordpress.com/2010/07/12/das-apostolat-des-scheiterns/) folgendes:"Gestrenge Tugendwächter wachen an den Gräbern der NS-Opfer und verteidigen mit heiligem Zorn die Singularität des Holocaust gegen jeden revisionistischen Zweifler wie das Allerheiligste eines postmodernen Tempels, doch zugleich gehen die Abtreibungszahlen in die Millionen und kehrt das lebensunwerte Leben unter dem Mantel des selbstbestimmten und humanen Todes klammheimlich zurück". Für die Piusbruderschaft, die wenig später mit einfältiger Polemik gegen KATH.NET den zitierten Beitrag veröffentlichen ließ, stellt eine solche Aussage offensichtlich kein Problem dar. Für KATH.NET sind unter anderem derartige Worte ein klarer Grund, einem Autor keine Plattform zur Verfügung zu stellen. 2009 hatte Richard Williamson, der umstrittene Bischof der Piusbruderschaft, in einem Interview mit dem schwedischen Staatsfernsehen öffentlich die Existenz von Gaskammern in der Nazi-Zeit geleugnet. "Ich glaube, dass es keine Gaskammern gab". Williamson behauptet dann, dass in den Nazi-Lagern 200.000 bis 300.000 Juden starben, dass allerdings kein Jude in Gaskammern umkam. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuPiusbruderschaft
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