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Bischof Williamson droht neues Verfahren wegen Volksverhetzung23. Februar 2012 in Deutschland, 28 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Regensburger Oberstaatsanwalt Wolfhard Meindl: In etwa fünf Wochen könne eine neue Klage gegen den Bischof der Piusbruderschaft fertig sein
Regensburg/Nürnberg (kath.net/KNA) Der Traditionalistenbischof und Holocaustleugner Richard Williamson muss erneut mit einem Verfahren wegen Volksverhetzung rechnen. In etwa fünf Wochen könne eine neue Klage gegen den Bischof der Piusbruderschaft fertig sein, sagte der Regensburger Oberstaatsanwalt Wolfhard Meindl am Mittwoch auf Anfrage. Zuvor hatte das Oberlandesgericht (OLG) Nürnberg das bisherige Strafverfahren gegen Williamson wegen Volksverhetzung vorläufig eingestellt (Az. 1 St OLG Ss 240/11). Es hatte über einen Antrag auf Revision zu einem Urteil des Amts- und Landgerichts Regensburg zu entscheiden. Deren Strafbefehl schildert nach Auffassung des Ersten Strafsenats des OLG lediglich eine «Vorbereitungshandlung und demnach ein (noch) nicht strafbares Verhalten». Bei Volksverhetzung müsse die Tat «öffentlich oder in einer Versammlung» begangen werden. Ausgangspunkt war ein Interview aus dem Jahr 2008, mit dem Williamson weltweit Empörung auslöste. 
Im Jahr 2010 hatte das Amtsgericht Regensburg den Bischof der Piusbruderschaft daraufhin zu einer Geldstrafe verurteilt. Das Landgericht hatte ein Jahr später das Urteil bestätigt. In dem Gespräch mit einem schwedischen Bezahlfernsehsender hatte Williamson die Zahl der von den Nazis ermordeten Juden auf höchstens 300.000 beziffert und die Existenz von Gaskammern bestritten. Das Interview war in einem Priesterseminar der von Rom nicht anerkannten Piusbruderschaft im bayerischen Zaitzkofen geführt worden. Das OLG betonte, in der Entscheidung der Regensburger Gerichte werde zwar beschrieben, dass Williamson damit gerechnet habe, dass sein Interview auch in Deutschland Aufsehen erregen werde. Es werde aber nicht mitgeteilt, wie und wo der Inhalt des Interviews veröffentlicht und auch in Deutschland bekannt wurde. Nachdem seine Äußerung vorab bekannt geworden war, habe Williamson auf dem Rechtsweg vergeblich versucht, eine Ausstrahlung in der Bundesrepublik zu unterzusagen. Gleichzeitig unterstrich der Strafsenat, die nun gefasste Entscheidung bedeute nicht, dass die 2008 abgegebenen Äußerungen des Bischofs in Deutschland nicht strafbar seien. Die Piusbrüder haben sich nach Ansicht ihres Distriktoberen Franz Schmidberger «klar und unmissverständlich von den Verirrungen des Bischof Williamsons distanziert». Dies schrieb Schmidberger im Oktober in einem Brief an den Zentralrat der Juden in Deutschland. Das Interview sorgte weltweit für Schlagzeilen, weil Williamson zu den vier Traditionalistenbischöfen gehörte, deren Exkommunikation durch den Papst im Januar 2009 aufgehoben wurde. Die Wiederaufnahme in die katholische Kirche löste eine Welle der Kritik aus, als bekannt wurde, dass Williamson in dem Interview den Holocaust geleugnet hatte. Erst später stellte der Vatikan klar, dass der Papst diese Äußerungen nicht kannte und dass die vier auch weiterhin von den kirchlichen Ämtern suspendiert sind. Seit knapp zwei Jahren findet ein Austausch zwischen dem Vatikan und den Piusbrüdern über eine eventuelle Überwindung theologischer Streitpunkte statt. Dabei geht es vor allem um die Anerkennung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965). Zur Dokumentation: Die umstrittenen Aussagen von Williamson

(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
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Lesermeinungen| | GvdBasis 25. Februar 2012 | |  | @ Dismas Ich zitiere Sie nochmals: \"Man kann das doch dem Mann ganz einfach nachweisen, wie es war -oder gibt es da Probleme??\"\"
---
Ich möchte meine Frage wiederholen, wie denn diese Ihre Frage gemeint war. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies für Sie tatsächlich eine Frage sein könnte. |  0
| | | | | 24. Februar 2012 | | | | Williamsons \"Begründung\" Was er liefert ist eine typisch einsträngig historisch-technokratische Begründung: Die Entgasung der Hallen hätte sehr hohe Schornsteine verlangt, die hätten sehr lange Schatten geworfen, welche von den darüberfliegenden alliierten Flugzeugen zu sehen gewesen wären, was nicht der Fall gewesen sei. Daraus schließt er (in Anlehnung an einen amerikanischen Report) dass es den Holocaust nicht gegeben haben kann. Diese Argumentationsweise setzt voraus, dass die Entgasung der Hallen nicht anders hat erfolgen können, als über hohe Schornsteine, was ein typischerTrugschluss aus einer Denkweise ist, wie sie auch in der historisch-kritischen Bibelexegese nicht selten vorkommt, um Wunschergebnisse scheinlogisch zu begründen. Was dagegensteht, wird ignoriert. |  2
| | | | | 23. Februar 2012 | | | | Aber Kaisern! Kleriker sind nie zu Pferd, das wissen Sie doch. Schon gar nicht so ein bescheidener und demütiger Bruder wie ich.
Haben Sie mich nicht im Kino gesehen? Meistens muss ich zu Fuß hinter William von Baskerville herdackeln. |  3
| | | | | 23. Februar 2012 | | | | Meine Fragen sind hinfällig! Entschuldigung! Das ganze Interview ist ja auf kath.tube abhörbar, ich hatte das nicht registriert. An der Holocaustleugnung in ihrer schlimmsten Form besteht kein Zweifel, denn er spricht von Hitler als Täter und er spricht von Auschwitz. Er liefert für seine Leugnung eine historisch-technokratische Begründung, die er einem |  2
| | | | | GvdBasis 23. Februar 2012 | |  | Williamson ist doch sicher gegen die Tötung ungeborener Kinder, wieso genügt das der Staatsanwaltschaft denn nicht?
So, das war nun mein Reflex. |  4
| | | | | st.michael 23. Februar 2012 | | | | @Dismas - Vergleichsverbot Sie haben völlig Recht lieber Dismas, einem Historiker, der von Beruf her die Zusammenhänge herstellen und vor Allem herleiten muß, sind die \"Denk- und Sprechverbote\" gegen nachweisbare Fakten ein Greuel.
Schlimmer noch, gegen den \"Massenmord im Mutterleib\" wird von den geistigen Vätern \"rund um 68\" seit den 70er Jahren, massiv polemisiert.
Man stelle sich vor das seit den 70ern über 6 Millionen Kinder abgetrieben wurden, allein in Deutschland !
Was das Europaweit bedeutet ist einigermaßen unvorstellbar.
Die Kinder haben sich nicht selbst getötet und wären heute am Leben.
Das ist einer der Hauptgründe für unseren demographischen GAU, aber wer es erwähnt, oder auch nur ansatzweise in geschichtliche Zusammenhänge bringt, wird \"hingerichtet\" !
Leider haben weder Bürgerliche Parteien noch die Kirche hier die Kraft lauter zu schreien !
Eine Tragödie ! |  4
| | | | | GvdBasis 23. Februar 2012 | |  | Auffallend ist, dass die Reflex-Leute offensichtlich keine eigene Meinung zu den NS-Massenmorden haben bzw. diese aktuell nicht mehr bedenkens- oder gar bedauernswert finden. Wie dankbar bin ich hingegen dem Papst, an ihm kann man sich wirklich aufrichten, auch in diesem Punkt. |  7
| | | | | Dismas 23. Februar 2012 | |  | @antony das haben sie richtig gedacht \"Auschwitzneid\" zu konstruieren ist wirklich pervers, wenn man an die aktuellen Tötung von vielen Menschen erinnert. Ich kann Sie da absolut nicht verstehen.
Diese Verbrechen kommen eben aus der gleichen relativistischen gottlosen Grundgesinnung: Man bewertet Menschen als \"Untermenschen\", als \"minderwertig\" oder als \"Lebensunwert oder spricht jüngsten Menschen das \"Menschsein\" selbst ab!
So ist die Linie und somit ist die teuflische Analogie dieser Verbrechen evident. |  4
| | | | | antony 23. Februar 2012 | |  | @ stillerbeobachter Der \"Aber die Abtreibungen...!\"-Reflex kommt immer beim Thema Holocaust, bei anderen Themen praktisch nie.
So pervers es klingt - ich vermute, dass manche von einer Art \"Auschwitz-Neid\" geplagt werden (vielleicht als Sonderform des in der Geschichte immer wieder aufflammenden Neids auf das jüdische Volk). Als Mitglied von ALfA (Aktion Lebensrecht für Alle) finde ich das umso bedauerlicher, weil damit dem Kampf gegen Abtreibungen eher geschadet wird. |  7
| | | | | 23. Februar 2012 | | | | Zwei Fragen an die Runde Was ist Williamson wörtlich gefragt worden? Worauf hat Williamson seine Antwort bezogen? Ich habe das Interview nur einmal gehört. Seine Antwort \"Keine Gaskammern und 300 000 Ermordete\" habe ich gespeichert. Aber ich habe nicht mehr präsent, wie die beiden Fragen gelautet haben. Kann jemand Auskunft geben? Das wäre sehr wichtig, denn ich bin mir nicht sicher, ob die Frage auf Deutschland als dem damaligen Herrschaftsbereich, wozu damals das Generalgouvenement Polen gehöre, bezogen war, oder auf das Deutsche Reich.: Wenn nämlich Williamson die Frage auf letzteres bezogen hat, wäre seine Antwort sogar in etwa richtig bgewesen. Das mag auch der Grund sein, warum das OLG den Vorwurf der Volksverhetzung fallen gelassen hat. Wer kann helfen? |  3
| | | | | 23. Februar 2012 | | | |
@ Adson_von_Melk - Ach,Adson_von_Melk!Wieder mal auf dem Kampfross?... |  0
| | | | | chorbisch 23. Februar 2012 | | | | @ Dismas Warum \"drängt sich für Sie die \"Schlußfolgerung auf\", daß jemand, der Ihre Überleitung von der Holocaustleugnung zum Thema Abtreibung und der Haltung der Gesellschaft dazu nicht teilt, \"den Mainstreammedien\" verpflichtet sei?
Im übrigen bin ich Ihrer Meinung, es ist nicht Aufgabe des Staates, die Leugnung von geschichtlichen Ereignissen unter Strafe zu stellen.
Wer sich dadurch gestört und verletzt fühlt, kann immer noch Anzeige wegen Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener stellen. |  3
| | | | | 23. Februar 2012 | | | | Sabotage, aber von wem? @ Adson
Die Holocaustleugnung dieses Bischofs, einem konvertierten Engländer, geschah in einem Interview am 2.November 2008 im niederbayerischen Zaitzkofen gegenüber zwei schwedischen Journalisten und wurde von einem (protestantischen) Stockolmer Sender erst in dem Moment zur Explosion gebracht, als die Aufhebung von dessen Kirchenstrafe Ende Januar 2009 in Rom bekanntgemacht worden war. Da müssen die sich fragen lassen, die bereits drei Monate vorher von dem unsäglichen Interview gewusst und das Faktum der Holocaustleugnung der Öffentlichkeit verschwiegen haben, mehr noch, die die rechtzeitige Strafverfolgung des Leugners durch ihr Schweigen vereitelt haben. Noch im Juni 2009 war es der Regensburger Staatsanwaltschaft nicht möglich, die zwei involvierten schwedischen Journalisten zu vernehmen, weil die schwedische Regierung auf ein entsprechendes Rechtshilfeersuchen nicht geantwortet hatte (MM vom 1. Juli 2009, S. 9). |  5
| | | | | GvdBasis 23. Februar 2012 | |  |
Ich korrigiere: Und ich verstehe auch nicht, wie Sie als Christ dem antony den schlechten Rat geben können, er \"sollte sich ... den Blick auf das Ganze vernebeln lassen\". |  5
| | | | | 23. Februar 2012 | | | | @Dismas Meine Zustimmung!
Und im übrigen frage ich mich, warum auch hier das Spielchen derer mitbetrieben wird, das eigentlich von kirchenfeindlichen Medien angefangen wurde: Nämlich den kleinen, unwichtigen Williamson zum riesengroßen Politikum aufzublasen. Das ist ein Spinner und fertig. Aber wenn man (also die kirchenfeindlichen Medien) damit der katholischen Kirche an den Karren fahren kann, dann wird der natürlich gern zum großen Kirchenfürsten erklärt. |  3
| | | | | antony 23. Februar 2012 | |  | @ Dismas Dafür, dass ich Mitglied in einem Lebensrechtsverband bin, ziehen Sie gewagte Schlussfolgerungen. |  7
| | | | | Dismas 23. Februar 2012 | |  | @antony . Ebenfalls Gratulation Was schmähen Sie mich hier? Worin habe ich unrecht geredet?
Sie sollten sich in Ihrer offensichtlich dem Meinungsmainstream verpflichteten Arroganz den Blick auf das Ganze vernebeln lassen. -
Die Morde die tagtäglich massenhaft in unserem \"freiheiltichen System\" stattfinden interessieren den Mainungsmainstream auch nur sehr am Rande.
Tja, da haben Sie es sich mit dem \"modernen Wertekanon\" schön kuschelig eingerichtet...
Ebenfalls Gratulation |  7
| | | | | Waeltwait 23. Februar 2012 | | | | Vielleicht hat Bischof Wiiliamson sich so sehr gewünscht dass die Judenvergasungen nicht statt gefunden hätten, dass er heute selbst dran glaubr, sie hätten nicht statt gefunden.
@ Dismas: manchen Menschen kann man beweisen was man will, sie glauben es nicht, weil sie in ihre eigenen Gedanken so verliebt sind, dass es ihnen unmöglich ist zu glauebn, dass sie sich je irren könnten. |  4
| | | | | 23. Februar 2012 | | | | @Dismas, Berichtigung \"Strafbarkeit der Leugnung des Völkermords an Armeniern\" muß es heißen. |  4
| | | | | 23. Februar 2012 | | | | @Dismas Sehr geehrter Herr Historiker, als kathnet von der Strafbarkeit des Völkermordes an Armeniern in Frankreich berichtete, haben Sie einen solchen Kommentar nicht geschrieben. Ich wünsche Ihnen etwas mehr Systemdisziplin. |  7
| | | | | st.michael 23. Februar 2012 | | | | @Dismas - das denke ich auch Unsinn bleibt Unsinn ob von rechts oder links.
In D wird halt jede Diskussion durch die Anti-Rechts Hysterie im Keim erstickt.
Die dadurch entstandene Gesinnungskeule, wird aber leider inzwischen vorschnell und medial wirksam herausgeholt, so das eine historisch einwandfreie Aufarbeitung behindert wird.
Jedes Land hat da so seine Probleme, in der Türkei wird die Nennung des Armenier Völkermordes mit Gefängnis bestraft.
Die Wahrheit ist halt ein schwierig Ding ! |  4
| | | | | Dismas 23. Februar 2012 | |  | Nach wie vor finde ich es als Historiker unsinnig historische Tatsachen mit Strafen zu belegen. Man kann das doch dem Mann ganz einfach nachweisen, wie es war -oder gibt es da Probleme??
Etliche \"Meinungsgruppen\" unserer \"westlichen rechtsstaatlichen Gesellschaft wollen uns Abtreibung \"Menschenrecht\" verkaufen, wo ist da die breite Empörung?? |  8
| | | | | Haiverin 23. Februar 2012 | | | | @ Bücherwurm Teil 2 Das ist ungefähr so als würde man nach einem verlorenen Boxkampf durch K.O. in der ersten Runde und gebrochenem Kiefer sagen: In fünf Wochen mach ich Dich im Rückkampf kalt. Wer die Begründung des OLG zwischen den Zeilen zu lesen weiß wird merken, dass es erhebliche zweifel an der Verwirklichung des 130 gibt. Wie soll denn ein \"öffentliches Verbreiten\" in Dt. nachgewiesen werden, bei einem Interview unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Wohl eher nicht. Ich vermute die Sache ist endgültig tot, nur die StA will es noch nicht zugegeben. Das BVerfG hat erst am 09.11.2011 entschieden, dass eine Holocaustleugnung bei einem Kneipengespäch nicht unter § 130 fällt. Also naja, es bleibt spannend |  2
| | | | | 23. Februar 2012 | | | | Wiederaufnahme? Ist eine Aufhebung der Exkommunikation gleich einer Wiederaufnahme in die katholische Kirche. So haben es die Medien im empörten Ton hinausposaunt. Sie ware nauf von den Sakramenten und den Funktionen ausgeschlossen gewesen, von letzteren bis heute. Aber kirchenrechtlich sind die Piusbrüder durch Rom nie gänzlich aus der katholischen Kirche eliminiert gewesen, so dass auch 2009 eine formale Wiederaufnahme in die Kirche nicht vollzogen werden musste. |  3
| | | | | 23. Februar 2012 | | | | Einerseits Fehleinschätzung - denn es steht zu befürchten, dass er den Unsinn, den er verzapft, selber wirklich glaubt.
Aber noch mehr war sein Interview damals absichtliche Sabotage. Er dürfte zu dem Zeitpunkt bereits gewusst haben, dass die Exkommunikation aufgehoben werden würde, um danach in theologische Gespräche eintreten zu können. Diesem Prozess wollte er den größtmöglichen Schaden zufügen.
Nur wegen der geradezu engelhaften Geduld des Papstes war danach nicht Schluss damit.
Bischof Fellay, liest man, stände einer eventuellen Einigung nicht so fern. Aber bei Bischof Williamson sehe ich das einfach nicht. |  5
| | | | | GvdBasis 23. Februar 2012 | |  | Dieser Mensch ist mir ein Rätsel Was hat er nur davon und warum macht er das: Fakten abzustreiten. Das ist doch krank! |  2
| | | | | Haiverin 23. Februar 2012 | | | | @ Bücherwurm Ich finde Ihre Redeweise unsäglich. Die Bezeichnung \"Schädling\" ist die typische Sprache der Nationalsozialisten für vermeintliche Feinde des deutschen Volkes gewesen.
Bei aller berechtigter Missbilligung eines Verhaltens sollte man als Christ so nie über einen anderen Menschen reden.
Was Ihre Hoffnung einer \"saftigen Strafe\" für Mgr. Williamson betrifft so darf ich diese wohl ein wenig dämpfen. Zunächst einmal ist der Bericht hier auf kath.net sehr objektiv und vor allem juristisch korrekt. Die auf Spiegel-Online und ähnlichen Medien verbreitete Agenturmeldung ist schlicht falsch. Da war zu lesen der Prozess müsse \"neu aufgerollt\" werden. Das ist die Unwahrheit. Das Verfahren wurde wegen eines unheilbaren Verfahrenshindernisses gem. § 206a StPO eingestellt. Fertig aus; tot. Da wird gar nichts mehr gerollt. Die StA kann eine neue Anklage erheben. Allerdings lehnt sich der zuständige Oberstaatsanwalt dafür, dass er eine große Klatsche gefangen hat ungehuer weit |  2
| | | | | bücherwurm 23. Februar 2012 | |  | Ich hoffe sehr, dass dieser Kirchenschädling Williamson von der deutschen Justiz nun endlich eine saftige Strafe bekommt. Verdient hat er es gründlichst!
Wir Katholiken hatten für SEINE groben Fehleinschätzungen genug Schaden! Ich möchte ihn auch unter keinen Umständen als Bischof in unserer Kirche haben! |  13
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