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Treue zu Christus, Verkündigung des Evangeliums und Zeugnis der Liebe

12. Mai 2013 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Heiligsprechung auf dem Petersplatz: Antonio Primaldo und Gefährten, Laura di Santa Caterina da Siena Montoya y Upegui (1874-1949), María Guadalupe García Zavala (1878-1963). Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Papst Franziskus hat am siebten Sonntag der Osterzeit zusammen mit über 100.000 Gläubigen und Besuchern die ersten Heiligsprechungen seiner Amtszeit gefeiert. Bei einer Messe auf dem Petersplatz erhob er den Märtyrer Antonio Primaldo und seine Gefährten, die im Jahr 1480 im süditalienischen Otranto von Muslimen getötet wurden, zu den Ehren der Altäre. Zudem wurden die kolumbianische Ordensgründerin Laura di Santa Caterina da Siena Montoya y Upegui (1874-1949) und die Mexikanerin María Guadalupe García Zavala (1878-1963) in des Verzeichnis der Heiligen der universalen Kirche eingeschrieben. Benedikt XVI. hatte diese Heiligsprechungen beim Konsistorium am 11. Februar angekündigt. Bei jener Versammlung erklärte der nunmehr emeritierte Papst seine Absicht, auf das Amt des Bischofs von Rom verzichten zu wollen.

In seiner Predigt lud der Papst ein, auf die neuen Heiligen im Licht der Lesungen des Tages zu blicken. Franziskus betrachtete die drei Aspekte der Treue zu Christus auch bis zum Martyrium. Dringlich werde dann aufgefordert, Christus und sein Evangelium zu allen Menschen zu bringen. Gleichzeitig würde das Zeugnis der Nächstenliebe betont, „ohne das auch das Martyrium und die Mission ihren christlichen Geschmack verlieren“.


Der Protomärtyrer Stephanus sei „vom Heiligen Geist erfüllt gewesen“, das heißt von der Liebe Gottes. Sein ganzes Leben sei bis zur völligen Selbsthingabe vom Geist des auferstandenen Christus beseelt gewesen.

Die Märtyrer von Otranto hätten sich geweigert, ihren Glauben zu verleugnen. Die Kraft hierzu hätten sie ihrem Glauben entnommen, „der über die Grenze unseres menschliche Blicks sehen und den offenen Himmel betrachten lässt“: „Liebe Freunde, bewahren wir den Glauben, den wir empfangen haben, erneuern wir die Treue zum Herrn, auch inmitten der Hindernisse und des Unverständnisses. Gott wird es nie an Kraft und Ausgeglichenheit mangeln lassen“.

„Während wir die Märtyrer von Otranto verehren, bitten wir Gott, die vielen Christen zu stützen, die in diesen Zeiten und in vielen Teilen der Welt noch Gewalt erleiden, auf dass er ihnen Mut zur Treue gebe, damit sie auf das Böse mit dem guten antworten“, so Franziskus.

Zum Zweiten betonte der Papst die Bedeutung der Evangelisierung, deren Werkzeug Maria Montoya gewesen sei, zuerst als Lehrerin und dann als geistliche Mutter der Eingeborenen. Diese erste in Kolumbien geborene Heilige lehre, großherzig zu sein, den Glauben nicht allein zu leben, sondern ihn mitzuteilen, „die Freude des Evangeliums mit dem Wort und dem Zeugnis des Lebens in alle Bereiche zu bringen, in denen wir uns vorfinden“. Sie lehre, das Antlitz Jesu im anderen zu sehen und Gleichgültigkeit und Individualismus zu überwinden.

Die heilige María Guadalupe García Zavala führte Franziskus zum dritten Gedanken des Zeugnisses der Nächstenliebe. Die habe auf ein bequemes Leben verzichtet und sich „im Krankenhaus vor den Kranken und Verlassenen niedergekniet“. Diese neue mexikanische Heilige lade uns ein, zu lieben, wie Jesus geliebt hat, was es mit sich bringe, sich nicht in sich, in den eigenen Interessen und Ideen zu verschließen, „sondern aus sich herauszugehen und dem Bedürftigen aufmerksam, verständnisvoll und helfend zu begegnen, um ihm die herzliche Nähe der Liebe Gottes zu bringen“.

Das leuchtende Beispiel der neuen Heiligen richte auch Fragen unser christliches Lebens, so der Papst zum Schluss seiner Predigt: „Wie bin ich treu zu Christus? Bin ich fähig, meinen Glauben mit Respekt, aber auch mit Mut ‚sehen zu lassen’? Bin ich den anderen gegenüber aufmerksam, nehme ich den Bedürftigen wahr, sehe ich in allen Brüder und Schwestern, die es zu lieben gilt? Bitten wir durch die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria und der drei neuen Heiligen, dass der Herr unser Leben mit der Freude seiner Liebe
erfülle! Amen“.


Predigt zur Heiligsprechung


Die Heiligsprechung


Foto:



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Lesermeinungen

 Dominik Pallenberg 12. Mai 2013 

Das islamophile ZDF

Während die ARD in ihrem Videotext schreibt, daß die 813 Märtyrer von Otranto hingerirchtet wurden, weil sie sich weigerten, zum Islam zu konvertieren, schreibt das ZDF in seimem Videotext, daß sie hingerichtet wurden, weil sie sich weigerten, dem Christentum abzuschwören; auf die Täter wird mit keiner Silbe hingewiesen.


1
 
 Calimero 12. Mai 2013 
 

beachtliches Pensum

Franziskus spricht an einem einzigen Tag mehr Menschen heilig als Johannes Paul II in 27 Jahren Amtszeit.


2
 

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