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Bischof: Papst könnte Fatima-Reise mit Madeira-Besuch verbinden

17. August 2015 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Diözesanbischof Carrilho lädt bei Ad-limina-Besuch Franziskus ein - "Glaube, dass sich Franziskus eine Madeira-Visite überlegen wird, weil es sich um eine Diözese der Ultra-Peripherie handelt"


Lissabon (kath.net/KAP) Die für Mai 2017 geplante Papstreise nach Fatima könnte mit einem Madeira-Besuch verbunden werden. Das sagte der Bischof der Inselhauptstadt Funchal, Antionio Carrilho, in seiner Predigt zum Fest Mariä Himmelfahrt am Samstag, wie portugiesische Medien am Sonntag berichten. An dem Gottesdienst in der Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte nahmen mehrere Tausend Gläubige teil.

Die Kirche Nossa Senhora do Monte ist jeden 15. August Ziel einer großen marianischen Prozession. Die 68 Stufen der Freitreppe werden dabei auf den Knien zurückgelegt. Weltberühmt ist das in der Kirche befindliche Grab des letzten österreichischen Kaisers Karl I. (1887-1922), der 2004 seliggesprochen wurde.

Bischof Carrilho berichtete, dass er von 7. bis 12. September zum Ad-limina-Besuch nach Rom kommen werde und dort Papst Franziskus einladen wolle. Er glaube, dass sich Franziskus eine Madeira-Visite überlegen werde, weil es sich um eine Diözese "der Ultra-Peripherie" handle.


Radio Vatikan hatte vor kurzem unter Berufung auf Ortsbischof Antonio Marto berichtet, dass Franziskus im Mai 2017 den portugiesischen Marienwallfahrtsort Fatima besuchen wird. Der Papst habe ihm zugesagt - so Marto -, an den Hundertjahrfeiern der Marienerscheinungen in Fatima teilnehmen zu wollen. Franziskus habe ihm auch erlaubt, den Besuch schon jetzt anzukündigen.

Kurz nach seiner Wahl im März 2013 hatte Franziskus sein Pontifikat unter den Schutz der Muttergottes von Fatima gestellt.

In Fatima, 130 Kilometer nördlich von Lissabon, erschien vor 98 Jahren nach katholischer Überzeugung die Muttergottes insgesamt sechs Mal drei jungen Hirten - das erste Mal am 13. Mai 1917. Jährlich pilgern Hunderttausende Menschen nach Fatima.

Benedikt XVI. war 2010 der dritte Papst, der den Marienwallfahrtsort besuchte. Paul VI. kam 1967 nach Fatima, Johannes Paul II. reiste 1982, 1991 und 2000 dorthin. Dass er am 13. Mai 1981 ein Attentat auf dem Petersplatz schwer verletzt überlebte, schrieb der polnische Papst dem Schutz der Muttergottes von Fatima zu.

Fatima: Gebetsvigil im Heiligtum am Vorabend der Weihe des Pontifikats von Papst Franziskus an die Jungfrau von Fatima – Vorabend des Fatima-Tags 2013


Msgr. Dr. Florian Kolfhaus/Vatikanisches Staatssekretariat hält beim Kongress von KIRCHE IN NOT einen Vortrag zum Thema ´Fatima und die Päpste´


Der emeritierte Papst Benedikt empfängt die Marienstatue von Fatima in seiner Hauskapelle (Kurzvideo)


Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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Lesermeinungen

  17. August 2015 
 

Naja, Ultra-Peripherie ...

Höchstens geografisch etwas abgelegen. Ich denke nicht, dass die Definiton der 'Peripherie' bei Papst Franziskus paradiesische Urlaubsinseln einschließt, die zur EU gehören. Das viel nähere Lampedusa, das ist Peripherie.

Womit nichts gesagt sein soll gegen einen eventuellen Wunsch der Gläubigen von Madeira und ihres Bischofs nach einem Papstbesuch. Aber ein etwas besseres Argument werden sie dafür schon brauchen :-)

Wenn man dagegen das hier wörtlich nimmt:

"Der Papst habe ihm zugesagt - so Marto - an den Hundertjahrfeiern der Marienerscheinungen in Fatima teilnehmen zu wollen. Franziskus habe ihm auch erlaubt, den Besuch schon jetzt anzukündigen."

bestehen auf Seiten des Papstes weder ernste Gesundheitsprobleme noch Amtsmüdigkeit. Zumindest hat er Pläne auf ca. zwei Jahre, da ist er dann auch schon über 80.


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