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| ![]() 'Reise des Gebets': Papst zu Fatima-Besuch in Portugal angekommen12. Mai 2017 in Aktuelles, 1 Lesermeinung Höhepunkt des zweitägigen Besuchs ist die Heiligsprechung der Seherkinder Francisco und Jacinta Marto am Samstag - Organisatoren rechnen mit bis zu einer Million Teilnehmern - Erste Videos Fatima (kath.net/KAP) Papst Franziskus ist zu seinem zweitägigen Fatima-Besuch in Portugal eingetroffen. Anlass der 19. Auslandsreise des Papstes ist der 100. Jahrestag des Beginns der Marienerscheinungen auf dem Feld "Cova da Iria" bei Fatima und die Heiligsprechung der Seherkinder Francisco (1908-1919) und Jacinta Marto (1910-1920). Die Organisatoren rechnen mit bis zu einer Million Teilnehmern. Die Sondermaschine der italienischen Fluggesellschaft Alitalia landete am frühen Freitagabend nach etwa dreistündigem Flug auf dem Militärflugplatz Monte Real. Dort begrüßten den Papst unter anderen der Patriarch von Lissabon, Kardinal Manuel Clemente, weitere Kirchenvertreter sowie Portugals Staatspräsident Marcelo Rebelo de Sousa und Regierungschef Antonio Costa. Auch zahlreiche Gläubige waren bei schönem Wetter zu dem Flugfeld gekommen, unter ihnen viele Schulkinder. Sie bejubelten die Ankunft des Papstes und schwenkten portugiesische und vatikanische Flaggen. Nach der Begrüßungszeremonie mit militärischen Ehren trafen sich Franziskus und Präsident Sousa im Flughafengebäude zu einem kurzen persönlichen Gespräch. Im Anschluss besuchte der Papst in Begleitung des portugiesischen Militärbischofs Manuel Linda die Kapelle des Fliegerhorsts zu einem Gebet. Auf dem Weg dorthin unterbrach Franziskus mehrmals die Fahrt im offenen Wagen, um Kinder, ältere und kranke Menschen oder Menschen mit Behinderungen zu segnen. Noch während des Fluges sagte der Papst bei der Begrüßung der rund 70 mitreisenden Journalisten, es sei "eine etwas spezielle Reise, eine Reise des Gebets". Dabei bezog er sich auf seine letzte Auslandsvisite, die er vor zwei Wochen nach Ägypten unternahm. Dort standen interreligiöse und ökumenische Begegnungen auf dem Programm. In dem üblichen Reisetelegramm an den italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella erklärt der Papst, er wolle in Fatima "die Pilger zu treffen und vor allem die Kranken, die aus der ganzen Welt kommen". Von Monte Real aus brach der Papst per Hubschrauber ins 40 Kilometer entfernte Fatima auf. Am dortigen Stadion ist ein kurzes Treffen mit dem Bischof von Leiria-Fatima, Antonio dos Santos Marto, sowie dem Bürgermeister von Fatima, Natalio de Oliveira Reis, geplant. Danach war die Fahrt im Papamobil zur Erscheinungskapelle vorgesehen. Dort will Franziskus ab 19.15 Uhr (MEZ) zunächst privat und dann mit Gläubigen beten. Nach dem privaten Abendessen wird er später am Abend in die Kapelle zurückkehren, dort Kerzen weihen, einen Gruß an die Gläubigen richten und mit ihnen den Rosenkranz beten. Anschließend feiert Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin mit Tausenden eine nächtliche Messe auf dem Platz des Heiligtums. Mit der Heiligsprechungszeremonie am Samstag nimmt der Papst die Seherkinder Francisco und Jacinta Marto in das Verzeichnis jener Verstorbenen auf, die in allen katholischen Kirchen weltweit verehrt werden dürfen. Zu der Messe werden 350 Kranke erwartet; ausdrücklich ist auch eine Begegnung des Papstes mit ihnen vorgesehen. Franziskus reist nur für knapp 24 Stunden nach Portugal. Der 13. Mai ist der 100. Jahrestag der Erscheinungen, die laut den Sehern von Mai bis Oktober 1917 anhielten. Mit Millionen Pilgern jährlich ist Fatima der zweitgrößte Wallfahrtsort Europas. Am Samstagnachmittag fliegt der Papst zurück nach Rom.
17.00: Willkommenszeremonie und Besuch der Kapelle auf dem Flugplatz Monte Real 19.00: Besuch der Erscheinungskapelle in Fatima 22.00: Lichterprozession in Fatima Programm für Samstag: 10.00: Begegnung mit dem Ministerpräsidenten 11.00: Eucharistiefeier mit Papst Franziskus 15.30: Abschlusszeremonie am Flugplatz Monte Real Papst Franziskus Fatima 2017 - Papst besucht die Erscheinungskapelle Papst Franziskus Fatima 2017 - Papst besucht die Flughafenkapelle Papst Franziskus Fatima 2017 - Willkommenszeremonie am Flugplatz Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuFatima
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