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Fatima: Juliwallfahrt im Zeichen der Russland-Prophezeiung

13. Juli 2017 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Erzbischof von Moskau, Pezzi, und Bischöfe aus Russland und mehreren Ländern der ehemaligen Sowjetunion pilgern mit Gläubigen zum portugiesischen Marienheiligtum


Lissabon (kath.net/KAP) Die Juli-Monatswallfahrt in den weltberühmten Pilgerort Fatima steht im Zeichen Russlands und der Russland-Prophezeiung an die vor kurzem heiliggesprochenen Hirtenkinder. Bei der Wallfahrt am 12./13. Juli wird deshalb die Besinnung auf die berühmten "Drei Geheimnisse", die bei den Erscheinungen von Juli 1917 an die Hirtenkinder geoffenbart wurden und die teilweise einen Russlandbezug hatten, im Mittelpunkt stehen. Das berichtete die portugiesische katholische Nachrichtenagentur "Agencia Ecclesia" am Mittwoch. Die Monatswallfahrt wird vom Erzbischof von Moskau, Paolo Pezzi, geleitet.

Pezzi und Bischöfe aus Russland und Kasachstan reisen mit ca. 100 Pilgern aus mehreren Ländern der ehemaligen Sowjetunion an, wie das Rektorat des Heiligtums bekanntgab. Die Feiern im Gedenken an die Erscheinungen von Juli 1917 an die Hirtenkinder haben das Thema "Jungfrau Maria, du Königin des Friedens". Aus Dutzenden Ländern kommen weiters Tausende Pilger.


Wie das Rektorat informierte, werden neben dem Erzbischof Moskaus in der Cova da Iria Josef Werth, Bischof der Diözese Transfiguratio Domini-Nowosibirsk, Kirill Klimowicz, Bischof der Diözese St. Joseph-Irkutsk, Clemens Pickel, Bischof der Diözese St. Clemens-Saratow, Erzbischof Tomas Peta von Astana und Koadjutor Athansius Schneider, ebenfalls Astana, anreisen. Aus Turkmenistan kommt eine Pilgergruppe mit Regionalsuperior Pater Andrzej Madej an der Spitze.

Das Zeugnis der Seher von Fatima hält fest, dass bei der Erscheinung vom 13. Juli 1917 Maria den Kindern sagte: "Um den Krieg zu verhindern, sollt ihr die Botschaft der Weihe Russlands an mein Unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen der Monate verkünden."

Später, im Bericht von Sr. Lucia dos Santos aus den 1940er-Jahren, heißt es über die Erscheinungen, sie hätten einen Bezug zu den späteren dramatischen Ereignissen gehabt. "Wenn die Menschen meine Bitte erfüllen, wird sich Russland bekehren, und es wird Friede sein; wenn nicht, wird es seine Irrlehren über die Welt verbreiten, wird Kriege und Verfolgungen der Kirche heraufbeschwören. Die Guten werden den Märtyertod sterben, der Heilige Vater wird viel zu leiden haben, verschiedene Nationen werden vernichtet werden. Schließlich wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren", heißt es in den Aufzeichnungen Schwester Lucias, die 2005 starb.

Der Erzbischof von Moskau hatte bereits bei der internationalen Fatima-Wallfahrt von 13. Oktober 2011 den Vorsitz gehabt. "Wie viele Kirchen wurden in Russland während des letzten Jahrhunderts zerstört, um die neue Menschheit, die aus dem Glauben geboren ist, unsichtbar zu machen. Aber viele werden dennoch neu aufgebaut werden", sagte er damals.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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