Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  5. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  6. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  9. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  10. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  11. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  12. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  13. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  14. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  15. Leere der kirchlichen Lehre

Münster: Domkapitular wollte Homopaar kirchlich segnen

28. September 2017 in Aktuelles, 35 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach protestierenden Telefonanrufen untersagt der Münsteraner Bischof Felix Genn die kirchliche Segnung des Emmericher Bürgermeisters und seines Lebenspartners.


Emmerich (kath.net)
Felix Genn, Bischof von Münster, hat eine kirchliche Homo-Segnung durch Stefan Sühling, Pfarrer in Emmerich und nichtresidierender Domkapitular, untersagt. Laut Medienberichten wollte Sühling dem Emmericher Bürgermeister (SPD) und seinem Lebensgefährten eine Segen geben. Dies bericht die „Rheinische Post“. Die beiden Männer leben schon länger in einer eingetragenen Partnerschaft und wollten jetzt einen kirchlichen Segen für ihre Beziehung. Sobald wie möglich werden sie ihre Partnerschaft vor dem Staat offiziell als Ehe registrieren lassen, gemäß der jüngst durch den Bundestag beschlossenen Öffnung der Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare. Nach Darstellung der „Rheinschen Post“ habe der Domkapitular zuvor darauf Wert gelegt, dass der Gottesdienst keine kirchliche Trauung im eigentlichen Sinn sei.


Bistumssprecher Stephan Kronenburg hat bestätigt, dass Bischof Genn die kirchliche Segnung des gleichgeschlechtlichen Paares untersagt hat, wie der „WDR“ berichtete. „Da kommt es sehr leicht zu Verwechslungen. Wenn man jetzt sagen würde, dass das Paar in einem solchen Gottesdienst nach vorne kommt und gesegnet wird - dann ist das sehr schwer zu differenzieren“. Der Pressesprecher fragte weiter, was da noch „wirklich der Unterschied zu einer kirchlichen Trauung“ wäre.

Die „Rheinische Post“ berichtete außerdem, dass Kronenburg betont hatte, dass es dem Bistum nicht darum gehe, „eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft herabzuwürdigen“. Doch sei durch Medienberichte der Eindruck entstanden, dass es sich um eine homosexuelle kirchliche Hochzeit in handle. Mit seiner Entscheidung wolle das Bistum betonen, dass es zwischen dem Sakrament der Ehe und einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft einen Unterschied gebe. Es habe in Münster sogar entsprechende Telefonanrufe gegeben, berichtete Kronenburg, ohne näher auszuführen, bei welchen Teilen der Bistumsleitung diese „Anrufe“ angekommen waren.

Bischof Felix Genn hat sich im Umfeld der Bundestagsabstimmung über die „Ehe für alle“ als klarer Kritiker der Öffnung der Ehe bekannt. Er sagte in einer Predigt: „Wir werden uns als Kirche ganz klar zu einer deutlichen Positionierung der Ehe von Mann und Frau weiterhin bekennen, ohne mit dem Begriff ‚Lebenspartnerschaft‘ eine Diskriminierung homosexueller Personen zu bezeichnen, sondern indem wir damit nur eine andere Wirklichkeit benennen.“ kath.net hat berichtet.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Münster

  1. KJG Münster distanziert sich von Verbandspatron Thomas Morus
  2. Deutschland: Lesung eines Mentalisten in einer Pfarrkirche
  3. „Begegnung in Kelch und Hostie, von Brot und Wein in ein gemeinschaftliches Abendmahl verwandeln“
  4. Bistum Münster: Laien übernehmen pastorale Leitung einer Pfarrei
  5. Bischof Genn hält an Auflösung von Totus Tuus fest
  6. Nach Kritik an Covid-19 Impfungen und LGBT-Zeitgeist: Priester der Petrusbruderschaft wird versetzt
  7. Regenbogenfahne in Kirche mit Grab von Anna Katharina Emmerick
  8. Bistum Münster: Firmung mit Desinfektion und Mundschutz
  9. Bistum Münster: Gottesdienste mit Gläubigen ab 1. Mai wieder möglich
  10. Kardinal Barreto meint: "Die Kirche ist nicht gespalten"






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Primat in Synodalität – Synodalität in Communio
  4. Altabt bei Jugendfestival: Jesus als Vorbild für gelebte Liebe nehmen
  5. Leo XIV.: „Ihre Anwesenheit ist ein leuchtendes Zeugnis für die ungeschuldete Zuwendung Gottes“
  6. Neue Kirche "Heilig Kreuz" in Selfoss eingeweiht: Meilenstein für die katholische Kirche Islands
  7. Papst würdigt „berühmten Hymnus ‚Lead, Kindly Light‘ (Führ, liebes Licht)“ des hl. John Henry Newman
  8. Aus Finanzgründen vermietet Church of England ihre Kathedralen für moderne Musik- und Discoevents
  9. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  10. Maria, die Mutter des Friedens
  11. Leere der kirchlichen Lehre
  12. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  13. Debatte um (politischen) Islam: Österreichische Ministerin für Verbot von Muslimbruderschaft
  14. Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
  15. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz