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Papst: Leidende Menschen sind wertvoll für Kirche und Welt

11. Februar 2004 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Der "Welttag der Kranken" wird heute im französischen Wallfahrtsort Lourdes gefeiert.


Vatikan (www.kath.net / VIS)
Über den heutigen "Welttag der Kranken" sprach Papst Johannes Paul II. bei der Generalaudienz am Mittwoch. Dieser Tag erinnere, dass die Leidenden einen wichtigen Beitrag für die christliche Gemeinschaft leisten. "Menschlich betrachtet erscheinen Schmerz und Krankheit als absurde Realität", sagte der Papst. Im Licht des Evangeliums könne man die tiefere Bedeutung des Leidens begreifen.

Johannes Paul II. sprach allen Leidenden seine Solidarität und sein Mitgefühl aus. Er erinnerte auch daran, "dass die menschliche Existenz immer ein Geschenk Gottes ist, auch wenn es von physischen Leiden gezeichnet ist; ein 'Geschenk', das von Kirche und Welt wertgeschätzt werden muss." Der Papst würdigte alle, die im Dienst für Kranke und Leidende stehen. "Es ist ein großer Akt der Liebe, sich um jene zu kümmern, die leiden!", sagte Johannes Paul II.

Die deutsche Zusammenfassung der Worte des Papstes bei der heutigen Generalaudienz:
"Liebe Brüder und Schwestern! Der Welttag der Kranken lädt uns ein, die körperlich und seelisch leidenden Mitchristen in den Blick zu nehmen. Was in den Augen der Welt sinnlos erscheinen mag, hat im Licht des Evangeliums einen hohen Wert: Die Kranken leisten ihren eigenen Beitrag zur Heilssendung der Kirche. Sie nehmen teil am Erlöserleiden des Herrn. Jesus Christus hat für uns gelitten, um alles Leid von uns zu nehmen. Der Herr leidet mit uns und nimmt unseren Schmerz als Opfer an.

Anerkennung und Dank verdient der selbstlose Einsatz der Ärzte, der Pfleger und vieler Helfer, die den Kranken, den alten Menschen und den Einsamen beistehen. Gott selbst gebe ihnen allen Kraft für diesen mitunter sehr schweren Dienst! Freundlich begrüße ich die Pilger und Besucher aus den Ländern deutscher Sprache. Jesus Christus ist die Quelle des Lebens, die den Tod besiegt. In Maria hat er uns eine Mutter gegeben, die uns Gesundheit an Leib und Seele erwirkt. Ihrer Fürsorge vertraue ich alle Kranken und Leidenden sowie ihre Helfer an. Unsere Liebe Frau von Lourdes, bitte für uns!"

Foto: (c) korazym.org



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