Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  2. Aufbrechen in die Deutschkirche
  3. Stärkere Corona-Maßnahmen für Gottesdienste in Deutschland: Keine selbstgenähten Stoffmasken mehr
  4. „Ich kann versichern, dass die neuerlichen Einschränkungen den Bischöfen nicht leicht gefallen sind“
  5. US-Bischöfe: Gewisse Politikversprechen von Biden fördern das moralische Übel!
  6. Biden will Transgender-Agenda in den Schulen forcieren
  7. Pressesprecher vom EB München beschimpft Journalist: 'Wie dämlich. Willkommen in der Gegenwart'
  8. Zweiter Brief an Bischof Wiesemann: „Auf welchem Irrweg die kath. Kirche in Deutschland ist!“
  9. Biden-Berater Fauci kündigt weltweite Unterstützung der Abtreibung mit US-Geldern an
  10. Vatikan erneuert Impf-Aufruf
  11. Noch mehr Kritik der US-Bischöfe: Biden´s Pro-Abtreibungs-Erklärung ist „zutiefst beunruhigend“
  12. Joe Bidens Partner für Inauguration Day: Weltgrößte Abtreibungsorganisation Planned Parenthood
  13. US-Präsident Biden: „In den letzten vier Jahren wurde das Recht auf Abtreibung extrem angegriffen“
  14. Wollte der Vatikan die Kritik der US-amerikanischen Bischofskonferenz an Biden ausbremsen?
  15. Die Beschränkung auf zehn Personen ist eine willkürliche Verhinderung von Gnaden Gottes!

Christus, König, der oberste Richter

22. November 2020 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: in das Reich Gottes durch die Tür des demütigen und großzügigen Dienstes. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Der Menschensohn wird sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen und er wird die Menschen voneinander scheiden“: Papst Franziskus kommentierte in seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet am Hochfest Christkönig das Evangelium vom Tag (Mt 25,14-30). Am Vormittag hatte er am Kathedra-Altar der Petersbasilika die Messe zum Hochfestgefeiert.

Das Kirchenjahr ist zu Ende, „die große Parabel, in der sich das Geheimnis Christi entfaltet“. Er „ist das Alpha und das Omega, der Anfang und die Erfüllung der Geschichte“. Die heutige Liturgie konzentriere sich auf das „Omega“, also auf das Endziel. Der Sinn der Geschichte könne verstanden werden, wenn wir uns ihren Höhepunkt vor Augen hielten: „das Ende ist auch das Ziel“. Genau das tut Matthäus im Evangelium, indem er die Rede Jesu über das Weltgericht an den Schlusspunkt seines irdischen Lebens setze. Er, den die Menschen zu verurteilen im Begriff sind, sei in der Tat der oberste Richter. In seinem Tod und seiner Auferstehung werde sich Jesus als Herr der Geschichte, als König des Universums, als Richter über alles zeigen. Aber das christliche Paradoxon bestehe darin, dass der Richter kein furchteinflößendes Königtum kleide, sondern ein Hirt voller Sanftmut und Barmherzigkeit sei.


Tatsächlich verwende Jesus in diesem Gleichnis vom jüngten Gericht das Bild des Hirten, des Volkes, gegen die bösen Hirten Israels. Diese seien grausam und ausbeuterisch gewesen und hättten es vorgezogen, sich selbst statt die Herde zu hüten. Deshalb verspreche Gott selbst, sich persönlich um seine Herde zu kümmern und sie vor Ungerechtigkeit und Missbrauch zu schützen. Diese Verheißung Gottes für sein Volk „wurde in Jesus Christus voll verwirklicht, der von sich selbst sagt: Ich bin der gute Hirt’“.

Im heutigen Abschnitt aus dem Evangelium identifiziere sich Jesus nicht nur mit dem König und Hirten, sondern auch mit den verlorenen Schafen, also mit den geringsten und bedürftigsten Brüdern. Damit gebe er das Kriterium des Urteils an. Es werde auf der Grundlage der konkreten Liebe getroffen, die diesen Menschen geschenkt oder verweigert werde, weil er selbst, der Richter, in jedem von ihnen gegenwärtig sei. Jesus sagt: „Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan – Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan“. So würden wir nach der Liebe beurteilt werden. Nicht nach Gefühlen: nnach den Werken, dem Miteid, das zu Nähe und fürsorglicher Hilfe werde.

Deshalb werde der Herr am Ende der Welt seine Herde überprüfen, und zwar nicht nur auf der Seite des Hirten, sondern auch auf der Seite der Schafe, mit denen er sich identifiziert habe. Und er werde fragen: „Warst du ein Hirte wie ich?“. Das sei die Frage, die uns das Evangelium bereits heute als Kriterium des Urteils in unser Herz lege. „Konntest du, als ich in Schwierigkeiten war, ein wenig Zeit damit vergeuden, sich um mich zu kümmern?". Der Papst erinnerte an das Gleichnis vom bermherzigen Samariter.

„Bitten wir die Jungfrau Maria“, so der Papst abschließend, „uns zu lehren, im Dienst König zu sein. Die in den Himmel aufgenommene Gottesmutter erhielt die Königskrone von ihrem Sohn, weil sie ihm auf dem Weg der Liebe treu gefolgt ist. Lernen wir von ihr, von nun an in das Reich Gottes einzutreten: durch die Tür des demütigen und großzügigen Dienstes.“

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 galil?a! 22. November 2020 
 

Ein Weltengericht wo alle zugegen sein werden

Eigentlich eine Vorstellung die uns erschaudern lassen sollte. An diesen Tag wird d. Herr mit aller strenge beurteilen. Die Böcke sind wohl unnütz, die Schafe bringen viel Ertrag ZB Wolle, Milch und Junge. Ob jemand nützlich ist oder nicht hängt von seinem freien Willen ab. Wofür empfangen den die gesegneten so großen Lohn? Für ein Obdach, ein Kleid, ein Brot, einen Schluck frischen Wassers, für ein wenig Pflege, für einen Gang ins Gefängnis. Überall handelt es sich nur um das Notwendige. Es ist sonach ganz gerecht, wenn die einen bestraft werden, und es ist eine Gnade, wenn die anderen Lohn empfangen. Denn wenn sie auch noch so viel getan haben, ihre Auszeichnung bleibt doch eine Gnade, weil sie für so kleine und unbedeutende Werke den weiten Himmel, das Reich Gottes und eine so überschwengliche Ehre erhalten. Aber auch das sollte man sich zu Herzen nehmen, dass die eine ewiges Leben erhalten, die anderen aber ewige Strafe erhalten werden.


1

0
 
 pfarrerah 22. November 2020 
 

Angelus

Wir leben in Zeiten von Corona. Sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Und dazu gehören nun mal auch Einschränkungen. Das spiegelt sich nun eben auch in den Besucherzahlen wider (keine Touristen in Rom!). Ein behütete Woche allen.


1

0
 
 kathleser 22. November 2020 
 

Massenbewegung?

Eine große Volksmenge hörte ihm zu ?
Oder ist dies ein Bild von einem gewöhnlichen Tag, an dem es kein Angelus gab ?


2

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Zeit und Umkehr
  2. Kommt und seht! – Wir haben den Messias gefunden
  3. Durch die Taufe Kinder Gottes für immer
  4. Lumen gentium – Licht der Völker
  5. Eine große Intimität – und das Wort ist Fleisch geworden
  6. Ein gutes 2021!
  7. Jahr der Familie – Jahr ‚Amoris laetitia’
  8. Vom Bösen zum Guten
  9. ‚Mir geschehe, wie du es gesagt hast’
  10. Gaudete! – Maria ‚Grund unserer Freude’







Top-15

meist-gelesen

  1. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  2. Joe Bidens Partner für Inauguration Day: Weltgrößte Abtreibungsorganisation Planned Parenthood
  3. Mit Joe Biden „an der Spitze der subtil-brutalsten Kampagne zur Ent-Christianisierung“
  4. US-Präsident Biden: „In den letzten vier Jahren wurde das Recht auf Abtreibung extrem angegriffen“
  5. Zweiter Brief an Bischof Wiesemann: „Auf welchem Irrweg die kath. Kirche in Deutschland ist!“
  6. Stärkere Corona-Maßnahmen für Gottesdienste in Deutschland: Keine selbstgenähten Stoffmasken mehr
  7. US-Bischöfe: Gewisse Politikversprechen von Biden fördern das moralische Übel!
  8. Biden-Berater Fauci kündigt weltweite Unterstützung der Abtreibung mit US-Geldern an
  9. „Jetzt ist die Stunde, die Türen der Kirchen weit zu öffnen“
  10. „Ich kann versichern, dass die neuerlichen Einschränkungen den Bischöfen nicht leicht gefallen sind“
  11. Aufbrechen in die Deutschkirche
  12. Noch mehr Kritik der US-Bischöfe: Biden´s Pro-Abtreibungs-Erklärung ist „zutiefst beunruhigend“
  13. Großes kath.net-Gewinnspiel 2021: Zwei Romreisen, Reisegutscheine, Büchergutscheine und ein Ipad!
  14. Mit großer Sorge
  15. Das Verschwinden der kirchlichen Eheschließungen

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz