Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Oster: 'Katholisch ist das, was das Lehramt sagt'
  2. Rosenkränze für Weltjugendtag 2023 aus Recycling-Material
  3. Ramadan-Wünsche vom Vatikan: Gemeinsam "Zeugen der Hoffnung"
  4. Also gut, Bischof Bätzing, reden wir über Sex
  5. Brandmüller: deutsche Nationalkirche im Eilmarsch „Los von Rom“
  6. DBK-Vorsitzender Bätzing: Debatte um selbstbestimmtes Sterben „sehe ich mit großer Sorge“
  7. "Familienbischof" Glettler weiterhin auf Gay-Linie
  8. Kiewer Großerzbischof warnt vor russischer Invasion
  9. Gebetsstätte Wigratzbad bekommt neue Leitung
  10. „So nicht, Frau Professor!“ – „Zeit, dass Rom einige Bischöfe an ihr Weiheversprechen erinnert“
  11. Brandmüller: deutsche Nationalkirche im Eilmarsch „Los von Rom“
  12. Kardinal Müller: „Ich halte Benedikt XVI. für einen Kirchenlehrer der Zukunft“
  13. Wenn KNA, Domradio & Co. die üblichen Verdächtigen pushen
  14. „Unter welcher Flagge versammeln wir uns?“
  15. Sind staatliche Einschränkungen für religiöse Veranstaltungen erlaubt?

Das große Geheimnis

27. März 2021 in Familie, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Theologie des Leibes als Blog - Von C. Klaus - Elfter Blog-Beitrag


Wien (kath.net)

Die Liebe macht Unmögliches möglich. Durch die Liebe vergisst der Mensch sich selbst und sucht nicht das eigene Glück, sondern das Glück des anderen. Es gibt Menschen, die aus Liebe für andere Menschen sterben und so ihr Leben hingeben. Die Märtyrer opfern aus Liebe zu Gott ihr Leben.

Alles was schön und gut auf der Welt ist, stammt von Gott. Zum Beispiel sind die Schönheiten der Natur Funken seiner Herrlichkeit. Die Liebe Gottes ist unendlich größer als jede menschliche Liebe. Daher hat vor allem die Liebe Gottes menschlich gesehen Unmögliches möglich gemacht. Gott hat aus dem Nichts diese Welt geschaffen – mit wunderschönen Landschaften und einer wunderbaren und vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt. Und der Schöpfer hat den Menschen als sein Abbild geschaffen und ihm alles gegeben, was er braucht: Nahrung, einen Platz zum Leben, … Darüber hinaus hat er ihm zum Beispiel die Blumen geschenkt, die nicht als Nahrung dienen, sondern als Freude. Und er hat dem Menschen das Wunderwerk seines Körpers geschenkt, mit den Sinnesorganen um alles wahrzunehmen, z.B. den Augen um die Schönheit der Schöpfung zu sehen, der Haut um Zärtlichkeit zu spüren,… So reich wird der Mensch von Gott beschenkt, aber durch seinen Leib hat er auch von Gott die Fähigkeit bekommen, selbst zu schenken und selbst zum Geschenk zu werden.


Die Liebe Gottes hat aber noch mehr menschlich gesehen Unmögliches möglich gemacht – seinen Heilsplan. Jesus hat für uns sehr viel Leid auf sich genommen und ist für uns am Kreuz gestorben, um uns von der Schuld unserer Sünden zu erlösen. Die Sünden trennen den Menschen von Gott. Jesus hat uns zu Gott Vater zurückgeführt. Im Römerbrief schreibt Paulus: „Wo jedoch die Sünde mächtig wurde, da ist die Gnade übergroß geworden“ (Röm 5,20). Wir sind dazu bestimmt, durch Jesus Christus Gottes Kinder zu werden und „heilig und untadelig vor Gott zu leben“ (vgl. Eph. 1,4). Erlösung bedeutet auch eine „neue Schöpfung“. Jeder Mensch hat eine andere Gabe von Gott erhalten. Alle müssen jedoch „den neuen Menschen anziehen, der nach dem Bild Gottes geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit“ (Eph 4,24) und Gott nachahmen und einander lieben, „weil auch Christus uns geliebt und sich für uns hingegeben hat“ (Eph 5,1–2). Im zweiten Brief an die Korinther schreibt Paulus: „Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden“ (2 Kor 5,17).

Die Liebe zwischen Braut und Bräutigam zeigt viel Hingabe. In der Bibel wird die Liebe Gottes zu seinem Volk und die Liebe Jesu zur Kirche mit der Liebe eines Bräutigams zu seiner Braut verglichen. Diese Analogie hilft uns das „große Geheimnis“ zu verstehen. Gott schaut auf uns mit einem liebenden Blick - so wie der Blick des Bräutigams auf seine Braut. Die Braut wünscht sich, dass sie mit ihrem Bräutigam die guten und die schlechten Zeiten teilen kann, ihm dabei immer nahe sein kann und sich ganz in seine Liebe und Geborgenheit fallen lassen kann. Gott schenkt uns eine solche Liebe des Bräutigams. Die Braut möchte in ihrer ganzen Schönheit neben dem Bräutigam erstrahlen und der Bräutigam ist stolz auf die Schönheit seiner Braut. So möchte auch Jesus die Kirche als seine Braut rein, heilig und makellos sehen. Das „große Geheimnis“ ist vor allem das Geheimnis des Bundes Christi mit der Kirche. In Mulieris dignitatem schreibt Johannes Paul II: „Wenn der Mensch schon durch seine Natur als Person das Ebenbild Gottes ist, dann verwirklichen sich seine Größe und Würde eben im Bund mit Gott, in der Verbundenheit mit ihm“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 physicus 27. März 2021 
 

Die Liebe macht Unmögliches möglich

Welch schönes Wort am Vorabend des Palmsonntags.


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu









Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie eine ROMREISE!
  2. Bischof Oster: 'Katholisch ist das, was das Lehramt sagt'
  3. Gebetsstätte Wigratzbad bekommt neue Leitung
  4. Also gut, Bischof Bätzing, reden wir über Sex
  5. Brandmüller: deutsche Nationalkirche im Eilmarsch „Los von Rom“
  6. Kardinal Müller: „Ich halte Benedikt XVI. für einen Kirchenlehrer der Zukunft“
  7. Kommen Sie mit - Familienwallfahrt ins Heilige Land mit P. Leo Maasburg - Oktober 2021
  8. „So nicht, Frau Professor!“ – „Zeit, dass Rom einige Bischöfe an ihr Weiheversprechen erinnert“
  9. Covid-Impfpass als Werkzeug für eine globale Gesundheitsdiktatur?
  10. Das Bätzing-Problem: 'Ich glaube mir'
  11. Keine Eucharistie im Lockdown: Priester bittet Gläubige um Vergebung
  12. Frankreich: Historische Dorfkirche brennt bis auf die Grundmauern nieder
  13. Wie ein Schisma abläuft?
  14. Wenn KNA, Domradio & Co. die üblichen Verdächtigen pushen
  15. Osterspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre Hilfe!

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz