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| ![]() Papst bekräftigt Absicht zu Portugal-Reise 202315. März 2021 in Weltkirche, 1 Lesermeinung Franziskus bestätigt portugiesischem Präsidenten Rebelo de Sousa bei Audienz im Vatikan Pläne zur Teilnahme am katholischen Weltjugendtag in Lissabon und Besuch in Fatima. Vatikanstadt/Lissabon (kath.net/ KAP) Papst Franziskus hat dem portugiesischen Präsidenten Marcelo Rebelo de Sousa seine "feste Absicht" versichert, 2023 nach Portugal zu reisen, um am katholischen Weltjugendtag in Lissabon teilzunehmen. Der Papst wolle bei dieser Gelegenheit auch erneut das Marienheiligtum von Fatima besuchen, teilte Rebelo de Sousa im Anschluss an eine Audienz bei Franziskus am Freitag im Vatikan mit. Der normalerweise alle drei Jahre stattfindende Weltjugendtag war ursprünglich für 2022 geplant. Wegen der Corona-Pandemie wurde das Großereignis aber um ein Jahr verschoben. Zu den Abschlussgottesdiensten mit dem Papst kommen im Normalfall Hunderttausende Gläubige. Fatima, wo die Gottesmutter Maria ab 13. Mai 1917 mehrmals drei Kindern erschienen ist, besuchte Franziskus bereits ein Mal. Zum 100. Jahrestag der Marienerscheinungen sprach er in dem Wallfahrtsort 2017 zwei der Seherkinder heilig, Das vom vatikanischen Presseamt verbreitete offizielle Kommunique zum Besuch des portugiesischen Präsidenten ging auf den Weltjugendtag nicht ein. In den Gesprächen seien die guten Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Portugal ebenso gewürdigt worden, wie der Beitrag der Ortskirche zur Bewältigung der aktuellen Gesundheitskrise, zum Schutz des Lebens und für den sozialen Zusammenhalt, hieß es. Vor dem Hintergrund der aktuellen portugiesischen Ratspräsidentschaft in der EU ging es demnach auch um Themen wie Multilateralismus, die Überwindung der Pandemie und das Engagement für den Frieden. Für Rebelo de Sousa war der Besuch im Vatikan die erste Auslandsreise nach seiner Wiedervereidigung als Staatspräsident am vergangenen Dienstag. Noch am Freitagabend wird er in der spanischen Hauptstadt Madrid von König Felipe VI. empfangen. Das seit 2016 amtierende 72-Jährige portugiesische Staatsoberhaupt war zu Jahresbeginn mit deutlicher Mehrheit als Präsident bestätigt worden. Rebelo de Sousa gilt als überzeugter Katholik mit konservativen gesellschaftspolitischen Ansichten. Erst kürzlich geriet der Präsident in die Schlagzeilen, weil er ein vom Parlament verabschiedetes Gesetz zur Legalisierung aktiver Sterbehilfe blockierte. Er warf der linken Parlamentsmehrheit vor, mit dem Beschluss "eine Situation der Rechtsunsicherheit" geschaffen zu haben. Dies sei "in einer so sensiblen Angelegenheit gänzlich zu vermeiden". Zuvor hatte die Portugiesische Bischofskonferenz Rebelo de Sousa aufgerufen, das Gesetz zu verhindern. Es sieht vor, aktive Sterbehilfe und medizinisch assistierten Suizid zu legalisieren. Die Regelung ist für erwachsene Staatsbürger in einer Situation "extremen Leids und unumkehrbarer Beeinträchtigung" gedacht. Nun muss das Verfassungsgericht die Vorlage prüfen.
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